(openPR) Am 5. September 2010 wurde in Wiesbaden die Eine-Welt-Partei gegründet. Sie betrachtet die Globalisierung als Chance für den Frieden, die weltweite Durchsetzung der Menschenrechte und die Überwindung der Armut. Um diese Chance zu nutzen, setzt sie sich für globales Denken und wirtschaftspolitische Konzepte aus den Bereichen der ökosozialen Marktwirtschaft und der solidarischen Ökonomie ein. Besondere Anliegen sind die Förderung von Demokratie auf Weltebene, des fairen Handels und die Durchsetzung der Millennium-Entwicklungsziele der Vereinten Nationen.
Die Eine-Welt-Partei möchte mit der Kurzbezeichnung EINE WELT an Wahlen auf allen Ebenen teilnehmen, etwa an der Landtagswahl in Hessen 2013 und der Europawahl 2014. Sie wurde von Anfang an als global konzipiert. Ihr weltweiter Dachverband, dessen Name „Unu Mondo“ dem Esperanto entlehnt ist, hat bereits Landesvertreter in 15 Ländern.
Wertebasis der Eine-Welt-Partei sind ein interkultureller Humanismus und der Weltethos-Gedanke, also Bestrebungen, aus den verschiedenen Kulturen und Religionen einen weltanschaulichen Minimalkonsens zu gewinnen, auf dessen Grundlage ein harmonisches Zusammenleben der Menschheit möglich ist.
Vorsitzende der Partei wurde Nan Matthias-Wang, Gästeführerin aus Wiesbaden. „Andere Parteien möchten vor allem die Freiheit der Bürger stärken“, erklärt sie, „wir legen die Betonung jedoch stärker auf Ethik und Verantwortung, denn nur so lassen sich Probleme wie Armut, Klimawandel, Finanzkrise oder militärische Konflikte nachhaltig lösen.“ Als gebürtige Chinesin engagiert sie sich besonders für Rechte und Pflichten von Migranten sowie für die Stärkung der Rechte von Frauen und Kindern in aller Welt.
Die Partei unterstützt die aktuelle Forderung nach einem Parlament bei den Vereinten Nationen, das bei Wahrung des Subsidiaritätsprinzips demokratisch legitimierte Entscheidungen zu Themen treffen soll, die die ganze Menschheit betreffen. Ferner setzt sie sich für die Verbreitung der internationalen Sprache Esperanto ein, um bei Wahrung der kulturellen Vielfalt die gleichberechtigte Verständigung und Zusammenarbeit über Grenzen hinweg zu fördern, und betont dabei, dass Esperanto schon heute eine lebendige Sprache ist, dank derer sich viele Menschen als Weltbürger fühlen.
Die Partei möchte nicht nur den fairen Handel fördern, sondern setzt sich auch dafür ein, dass die landwirtschaftliche Produktion in der Einen Welt nicht durch Exportdumping oder Exportsubventionen aus Europa bedroht wird. Sie unterstützt die Forderung nach einem Fairen und Transparenten Schiedsverfahren zur Entschuldung von Ländern des Südens. Damit Schuldenerlasse zu einer dauerhaften und nachhaltigen Lösung beitragen, seien zugleich die Rahmenbedingungen für die Weltwirtschaft so abzuändern, dass ärmere Länder faire Chancen bekommen, z.B. durch Marktöffnungen zum Nutzen der Armen.
Die Partei sucht den Kontakt zu allen Gruppierungen, die sich ebenfalls für eine friedlichere, gerechtere, menschlichere und dauerhaft lebenswerte Welt einsetzen.













