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Die Dynastie Westerwelle

10.01.201108:47 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Die Dynastie Westerwelle

(openPR) Anno 2011, am Abend des Dreikönigstreffen, der Freien Deutschen Demokraten, im Staatstheater in Stuttgart durften wir im "heutejournal", von Claus Kleber hören, welch kämpferische Rede der Vizekanzler und Außenminister, ausgezeichnet mit dem Orden wider den tierischen Ernst und als Krawattenmann des Jahres, in seiner Funktion als Parteivorstand, der FDP gehalten hat.



Westerwelle ein Kämpfer für die Freiheit des Mittelstandes und Leistungsgerechtigkeit, ein gestandener Skipper, der auch bei Sturm das Deck nicht verlässt, wie er von sich sagt, hat als Wahlkampfredner und einer der Besten, der das kann, wie Claus Kleber sagte, seinem Rum, als Volkstribun vor dem "Volke" im Staatstheater zu Stuttgart, wieder einmal alle Ehre gemacht. Applaus ohne Ende hallte durch die Hallen.

Der Mann weiß, was er will und seine Betonung, liegt dementsprechend - immer auf dem ICH. Als Parteivorsitzender der Freiheitspartei der Besserverdienenden - hat er eine große Lobeshymne auf seine Taten und der der Freien Demokratischen Partei, hören lassen. Nimmt man das alles wortwörtlich, so gäbe es die Republik ohne die FDP nicht, zumindest würde diese Republik bis zum Halse im Dreck stecken, was ja nicht so ganz abwegig ist. Letztendlich, wenn man ihm folgt, waren alle Parteien, die mit der Partei Westerwelles koalierten nur Mehrheitsbeschaffer, die die großen Taten der Freien Demokraten, mit ihrem Stimmrecht möglich machten.

Einem solchen Machtmenschen sollte man sich nicht in den Weg stellen oder zum Feinde machen, was 2001 Wolfgang Gerhardt, als damaliger Nachfolger von Klaus Kinkel, im Parteivorsitz der FDP, tat. Er wurde gebrochen gegangen und sein Amt an Guido Westerwelle, seinen meuchelnden Parteisekretär abgeben. Eine neue Dynastie kam zur Blüte. Guido war am Ziel und Gerhardt wurde: "Wie ein Hund vom Hof gejagt", was dieser dem neuen Parteivorsitzenden - beim Abschied noch zurief.

Nun begann die Herrschaft Westerwelle, die alles überrollte, was sich da bei der FDP nicht weg duckte. Zielstrebig baute Westerwelle seine Macht in der Partei aus. Er sammelte junge Politiker um sich, bildete ein Team von Leuten, von denen ihn keiner meucheln würde, wie es mit Gerhardt geschah. Westerwelle hatte aus seinem eignen Leben gelernt. Herr Bürderle, im Rentenalter vertritt, als einziger die ältere Generation und stabilisiert das Team mit guten Kontakten zur Wirtschaft und ein paar Rentnern.

2009 geschah das Wunder. Die Freien Demokraten übernahmen nach der Bundestagswahl das Ruder. Frau Merkel, die über die meisten Stimmen aus dem Volke verfügte, wurde mit dem Amt der Bundeskanzlerin geködert und samt der bayrischen Volkspartei von Horst Seehofer in eine Regierungskoalition übernommen. Man hatte es schon geahnt und Herr Westerwelle bestätigte dies - untergründig in seiner Dreikönigsrede. Die Union war nur Mittel zum Zweck. Einen Zusammenhang dieser Rede mit den "Drei Heiligen" wurde nicht erkennbar. Wie sollte es auch - Westerwelle ist Mitglied der Evangelische Kirche im Rheinland und Heilige sind nun mal Sache der Katholiken.

Herr Westerwelle, war am Ziel seiner politisch, harten Arbeit angekommen. Er stellte endlich mit seiner Partei, wieder die neoliberale Macht in der Republik her. Seine Vorgänger Helmut Kohl, Gerhard Schröder und Angela Merkel, die nichts auf die Reihe brachten und das Land in einem Berg von Schulden zurück ließen, waren überwunden und innerhalb eines einzigen Jahres stellte Westerwelle und seine Partei wieder Ordnung in der Republik her.

Mehr Netto vom Brutto. Sozial ist was Arbeit schafft. Runter mit den Steuern, ein schlanker Staat und Freiheit für den Bürger (nicht Staatsbürger). Der Abbau der Staatsverschuldung usw. - alles Wahlversprechen, in großen kämpferischen Wahlkampfreden von Herrn Westerwelle über alle Medien und auf den Marktplätzen vorgetragen, waren erfüllt und so sollte es jetzt weitergehen.

Im Staatstheater, vor erlesenem Publikum - fast alles bis auf die Damen - Krawattenträger, rief er nach der Regierung Erhard, das zweite deutsche Wirtschafts- und Jobwunder aus. Eine glänzende politische Karriere und Leistung des Vorsitzenden - ICH - auch das Team Seriöserweise und die Freien Demokraten wurden erwähnt. Frau Merkel und die gesamte Union, als Mehrheitsbeschaffer kamen da weniger gut weg. Letztlich ging es ja auch nur um deren Stimmen im Parlament, bei der Durchsetzung des Wunders.

Wäre da nicht ein Fehlgeleiteter Parteivorsitzender im Norden, einer im Süden und einer in der Mitte, die Guido vielleicht den Erfolg nicht gönnen oder nicht alles so hinnehmen und an seinem Sessel sägten.

Was war lange vor dem Dreikönigstreffen - mit Westerwelle geschehen?

Im Wahn des Erfolges, der auch schon so manchen Kaiser im antiken Rom zu Fall brachte - rief der Vizekanzler "die geistig-politische Wende" aus und bezichtigte die Armen der Republik, ihren Lebenswandel an die "spätrömische Dekadenz" angelehnt zu haben und mobbte sie aufs Schlimmste. Nannte sie Raucher und Säufer, die arbeitsunwillig zu Hause auf ihren römischen Liegen rumliegen und auf Kosten andere es sich gut gehen lassen.

Das nahmen ihm weniger der Bürger, die ihm gesonnen sind, aber umso mehr die Staatsbürger und Mitleidigen übel. "Nichtleistungsträger" und "Nichtbesserverdiener", die man unter den Staatsbürgern findet, wanden sich beleidigt und verstört von dem großen Versprecher in den Wahlkämpfen ab und erkannten das wahre Gesicht des Geistes, den sie gerufen hatten.

Mahnungen, die zurück zu Anstand und Würde führen sollten, schlug er aus. Er hätte sich besser benehmen sollen.

Doch Westerwelle ließ nicht locker er kämpfte weiter gegen die Kleinen, wie es einem Skipper, der das Deck auch bei Sturm nicht verlässt, ansteht. Er beteiligte sich an dem ungeliebten Atomdeal und ging alternativlos, mit seinem Teamfreund, dem Gesundheitsminister, über eine Gesundheitsreform mit eingearbeiteter Kopfpauschale und Kassenprämienerhöhungen auf die Arbeiter und ihre Sozialversicherungen los. Statt mehr Netto vom Brutto, wie von ihm Tausenderlei, gebetsmühlenartig versprochen, griff er den Menschen zusätzlich in die Taschen, so dass heute jeder mehr Brutto vom Netto hat.

Der Mann muss seinen Kompass verloren haben und das darf einem Skipper nie passieren. Letztlich führte das dazu, dass er die Orientierung - bei einer immer höher werdenden stürmischen See verlor und mit weiteren Navigationsfehlern den 15%-Tanker FDP in die Untiefen der aufgewühlten - politischen See riss. Er kämpfte bis zum letzten Mann - alleine auf der Brücke.

Letztlich fing er auch noch an die Demoskopie zu entwerten, ob doch diese das sinkende Schiff noch mäßig über Wasser hielten und ihm monatelang Hilfestellung gaben, wo schon jeder wusste, dass das Schiff gesunken war. Das war zu viel. Die Demoskopen sind auch nur Menschen und rächen sich mit Abtriften auf 3 % unter der 5 % Wasserlinie. Aus - vorbei, der Untergang.

Das war der Aufstieg und der Fall der Dynastie Westerwelle, was aus der FDP wird, das muss die Zeit zeigen. Vielleicht ist dieses, doch oft auch korrupte und verlogene Wahldesaster und eine Klientelregierung Westerwelle überhaupt nicht nötig. Vielleicht sollte man neue Wege gehen. Ein Ansatz unter: http://www.wolfgangbergmann.de/Seite%20Download.html

Wolfgang Bergmann

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