openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Aufgabe von Termez gefährdet Afghanistan-Engagement

28.04.200422:17 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Wie sollen die Soldaten versorgt und evakuiert werden? - Regierung ohne Konzept

20.10.03 - Zu Gerüchten um eine Aufgabe des Bundeswehr-Stützpunktes in Termez erklärt der stellvertretende verteidigungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Hans Raidel MdB:

Eine Aufgabe des Bundeswehr-Stützpunktes in Termez/Usbekistan würde das gesamte deutsche Engagement in Afghanistan gefährden. Falls die Bundesregierung einen solchen Schritt plant, muss sie dringend Alternativen aufzeigen, wie sie die Versorgung der deutschen Soldaten in Afghanistan (Kabul und eventuell Kundus) und eine mögliche Evakuierung im Krisenfall sicherstellen will. Dass solche Überlegungen kurz vor einer Entscheidung über eine Ausweitung des Afghanistan-Einsatzes kursieren, beweist wieder einmal, wie nachlässig und konzeptlos die Bundesregierung den Kundus-Einsatz geplant hat. Wir fühlen uns in der Annahme bestätigt, dass die Bundesregierung erst jetzt damit beginnt, Einzelheiten zu dem Einsatz zu klären, zu dem sie uns morgen Rede und Antwort stehen will.

Kurz vor der Bundestags-Entscheidung über eine Ausweitung des Afghanistan-Einsatzes sollte die Bundesregierung alles daran setzen, die immer neuen Gerüchte aus dem Weg zu räumen. Insbesondere Diskussionen um nicht gesicherte Nachschubwege tragen weiter dazu bei, die Unsicherheit bei den betroffenen Soldaten zu schüren. Wir fordern die Bundesregierung deshalb auf, auch zu diesen Gerüchten in der für morgen anstehenden gemeinsamen Sitzung der Arbeitsgruppen Auswärtiges, Verteidigung und Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Stellung zu nehmen.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 4747
 130

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Aufgabe von Termez gefährdet Afghanistan-Engagement“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von CDU/CSU-Fraktion

Bayerisches Volksbegehren für Mietenstopp unzulässig // Rückenwind für Klage gegen Berliner Mietendeckel
Bayerisches Volksbegehren für Mietenstopp unzulässig // Rückenwind für Klage gegen Berliner Mietendeckel
(Berlin, 16. Juli 2020) Der Bayerische Verfassungsgerichtshof hat das Volksbegehren „Sechs Jahre Mietenstopp“ für unzulässig erklärt. In seiner Begründung verwies das Gericht darauf, dass dem Bundesland Bayern für eine entsprechende Regelung die Gesetzgebungskompetenz fehle. Hierzu erklärt Dr. Jan-Marco Luczak, der die abstrakte Normenkontrolle gegen den Berliner Mietendeckel für die Bundestagsabgeordneten der CDU/CSU koordiniert: „Die Entscheidung aus Bayern gibt Rückenwind für unser Verfahren gegen den Berliner Mietendeckel in Karlsruhe. …
Trittins Sturheit beim Dosenpfand schadet allen
Trittins Sturheit beim Dosenpfand schadet allen
Viele Fragen zur Umsetzung des Dosenpfandes noch offen 19. Dezember 2002 Zur Diskussion um die Einführung des Dosenpfandes zum 1.1.2003 erklären der umweltpolitische Sprecher, Dr. Peter Paziorek MdB, der stellvertretende Vorsitzende, Dr. Klaus Lippold MdB, und der Berichterstatter der CDU/CSU-Bundestagsfraktion zum Dosenpfand, Werner Wittlich MdB: Trittins Unbelehrbarkeit in Sachen Dosenpfand schadet allen. Die augenblickliche Dialogunfähigkeit des Ministers verhindert eine praktikable Handhabung des gegenwärtigen Schwebezustandes beim Vol…

Das könnte Sie auch interessieren:

Goethe-Institut Kabul wird am 22.09. offiziell eröffnet
Goethe-Institut Kabul wird am 22.09. offiziell eröffnet
… ein politisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich funktionierendes Staatswesen zerstört. Die internationale Gemeinschaft hat sich deshalb nach dem Ende des Taliban-Regimes 2001 die Aufgabe gestellt, dazu beizutragen, dass Afghanistan nicht erneut zu einem "sicheren Hafen" für Terroristen werden kann. Das umfassende Engagement der Bundesregierung in …
Afghanistan - Mehrheit der Bundesbürger für Abzug oder Verringerung des Engagements der Bundeswehr
Afghanistan - Mehrheit der Bundesbürger für Abzug oder Verringerung des Engagements der Bundeswehr
61 Prozent der Bundesbürger vertreten die Auffassung, dass die Bundeswehr sich in Afghanistan zukünftig gar nicht mehr (41%) oder nur noch in geringerem Umfang als bisher (20%) an der Internationalen Schutztruppe ISAF beteiligen sollte. Einer unveränderten Weiterführung des internationalen Engagements stimmen 28 Prozent zu, 11 Prozent befürworten, das Bundeswehr-Mandat noch auszuweiten. Dies sind Ergebnisse einer aktuellen Umfrage des Markt- und Meinungsforschungsinstituts YouGov. 1.000 Bundesbürger ab 16 Jahren wurden repräsentativ im YouGo…
Kein Engagement deutscher Soldaten ausserhalb der Hauptstadt Kabul
Kein Engagement deutscher Soldaten ausserhalb der Hauptstadt Kabul
… Unerlaesslich ist es, dass Afghanistan eigene nationalstaatliche Strukturen aufbaut. Ein Jahr nach dem Petersberg-Abkommen sind die wichtigsten Meilensteine erreicht. Als wichtigste Aufgabe und Voraussetzung nannte der afghanische Praesident Hamid Karsai den Aufbau von Regierungsinstitutionen, die an das Prinzip der Rechtsstaatlichkeit gebunden sind …
Bild: Truppenaufstockung ist kein StrategiewechselBild: Truppenaufstockung ist kein Strategiewechsel
Truppenaufstockung ist kein Strategiewechsel
Die internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) kritisieren die heute vom deutschen Bundestag beschlossene Aufstockung der Bundeswehrsoldaten in Afghanistan. „Dass die Mehrheit der Abgeordneten diesem Einsatz trotz einer mehrheitlichen Ablehnung der Bevölkerung zum zehnten Mal zugestimmt hat, enttäuscht uns zutiefst. Die Truppenaufstockung ist kein Strategiewechsel zugunsten einer zivilen Bearbeitung des Konflikts“, erklärt die IPPNW-Vorsitzende Dr. med. Angelika Claußen. Die Verlegung von 5.000 US-Soldaten und 48 Hubschra…
Bild: Wigald Boning am Hindukusch - TV-Star und Bundeswehr bauen Schulen in AfghanistanBild: Wigald Boning am Hindukusch - TV-Star und Bundeswehr bauen Schulen in Afghanistan
Wigald Boning am Hindukusch - TV-Star und Bundeswehr bauen Schulen in Afghanistan
… Stiften. Ein Lehrer verdient 50 bis 70 US-Dollar im Monat, zu wenig um eine Familie zu ernähren. Trotzdem finden sich viele, die diese so wichtige Zukunftsaufgabe des von Krieg und Bürgerkrieg geschundenen Landes übernehmen möchten. Die Kinder sollen es besser haben und die dafür notwendige Voraussetzung ist, dass die heranwachsende Generation Lesen …
Weltweite Unterstützung für Afghanistan
Weltweite Unterstützung für Afghanistan
01. April 2004 – 320 - Zum Abschluss der Berliner Afghanistan-Konferenz erklaert der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Gernot Erler: Mit der Zusage von insgesamt 8,2 Milliarden US-Dollar Aufbauhilfe, davon allein 4,4 Milliarden in diesem Jahr, und der festen Absicht, bis zu den Wahlen im September 2004 ein Drittel der rund 170.000 Warlords zu entwaffnen, hat die Berliner Afghanistan-Konferenz wichtige Signale gesetzt. Der Beschluss, bis zum Sommer fuenf neue regionale Wiederaufbauteams aus Soldaten und zivilen Wiedera…
Bild: Usbekistan und Afghanistan stärken ZusammenarbeitBild: Usbekistan und Afghanistan stärken Zusammenarbeit
Usbekistan und Afghanistan stärken Zusammenarbeit
… „Made in Uzbekistan“, Lieferungen von Lebensmitteln, Medikamenten, Elektrogeräten, Baumaterialien und anderen Produkten nach Afghanistan und die Einrichtung des Export-Import-Zentrums Termez-Cargo im Süden Usbekistans, wo die notwendigen Bedingungen für den gegenseitigen Handel geschaffen werden. Usbekistan liefert seinem südlichsten Nachbarstaat Strom …
Auswärtiges Amt unterstützt Frauenprojekte in Kandahar mit 1 Mio. Euro
Auswärtiges Amt unterstützt Frauenprojekte in Kandahar mit 1 Mio. Euro
Das Auswärtige Amt unterstützt mit Sondermitteln zur Frauenförderung in paschtunischen Stammesgebieten Frauen in der südafghanischen Stadt Kandahar. Die Förderung fügt sich ein in das Engagement des Auswärtigen Amts zum Aufbau demokratischer Strukturen und der Stärkung der Zivilgesellschaft in Afghanistan. In Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für technische Zusammenarbeit (GTZ) und örtlichen Nichtregierungsorganisationen werden im Jahr 2003 mit 1 Mio. Euro Projekte im Bildungs- und Gesundheitsbereich sowie einkommensschaffende Maßnahmen g…
Staatsministerin Müller traf afghanischen Vizepräsidenten Prof. Nematullah Schahrani
Staatsministerin Müller traf afghanischen Vizepräsidenten Prof. Nematullah Schahrani
Die Staatsministerin im Auswärtigen Amt, Kerstin Müller, traf gestern (31.10.) im Auswärtigen Amt mit dem Vizepräsidenten Afghanistans, Prof. Nematullah Schahrani, zusammen. Im Mittelpunkt des Gesprächs stand die augenblickliche Situation des Landes und die nächsten Schritte der Regierung beim weiteren Aufbau Afghanistans. Staatsministerin Müller unterstrich gegenüber Prof. Schahrani das Interesse Deutschlands an einer nachhaltigen inneren Befriedung des Landes und an der Achtung der Menschenrechte und der Grundprinzipien von Demokratie und R…
direct/ FAZ: Grünen-Chef Bütikofer: Isaf-Einsatz in Afghanistan fortsetzen
direct/ FAZ: Grünen-Chef Bütikofer: Isaf-Einsatz in Afghanistan fortsetzen
… Anti-Terror-Kampf unter der amerikanisch geführten Operation Enduring Freedom (OEF) in Afghanistan lehnte er im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (Freitagausgabe) aber ab. Die Aufgabe, zur Absicherung des Wiederaufbaus "den Taliban auch mit der Waffe in der Hand entgegenzutreten", müsse aber wahrgenommen werden, sagte Bütikofer der F.A.Z. weiter. …
Sie lesen gerade: Aufgabe von Termez gefährdet Afghanistan-Engagement