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61 Prozent unterstützen ECFA

19.07.201017:51 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Bei der fünften Gesprächsrunde zwischen dem Vorsitzenden von Taiwans Stiftung für den Austausch über die Taiwan-Straße (SEF), Chiang Pin-kung, und dem Vorsitzenden der festlandchinesischen Gesellschaft für die Beziehungen über die Taiwan-Straße (ARATS), Chen Yunlin, Ende Juni 2010 wurde die Rahmenvereinbarung für wirtschaftliche Zusammenarbeit (ECFA) sowie eine Vereinbarung über die gewerblichen Schutz- und Urheberrechte von der SEF und der ARATS unterzeichnet. Die Ergebnisse einer Meinungsumfrage, die vom Rat für Festlandangelegenheiten am 6. Juli 2010 veröffentlicht wurden, zeigen, dass 61 Prozent der Befragten mit den Ergebnissen der ECFA Verhandlungen zufrieden sind, wobei 63,6 Prozent besonders das Ergebnis hervorhoben, dass nun 18 Agrar- und Fischereiprodukte aus Taiwan zollfrei auf das chinesische Festland exportiert werden können.



Was die Auswirkungen des Handelsabkommens angeht, so glauben 62,6 Prozent der befragten Bürger, dass die Vereinbarungen Taiwan dazu verhelfen werden, leichter Verhandlungen über Freihandelsabkommen mit anderen Ländern aufnehmen können, 59,2 Prozent der Teilnehmer an der Umfrage sind der Meinung, dass die langfristige wirtschaftliche Entwicklung des Landes positiv beeinflusst wird. Hinsichtlich der Vereinbarung über die gewerblichen Schutz- und Urheberrechte erklärten 73,1 Prozent ihre Zustimmung. Die Ergebnisse einer anderen Umfrage, die von der Kommission für Forschung, Entwicklung und Evaluation veröffentlicht wurden, zeigen, dass 68,3 Prozent der Befragten die Bemühungen der Regierung die Beziehungen über die Taiwan-Straße zu verbessern für richtig halten.

Wirtschaftsminister Shih Yen-shiang wies darauf hin, dass durch die Unterzeichnung der Rahmenvereinbarung Festlandchina die Zölle auf 539 Produkte senken wird, die in Taiwans vorläufiger Liste aufgeführt sind. Es wird erwartet, dass dadurch Taiwans Wirtschaft um 0,4 Prozent wächst, und somit Mehreinnahmen von umgerechnet 1,33 Milliarden Euro haben wird. Der gesamte Produktionswert wird um 0,86 Prozent steigen und sich damit auf umgerechnet 4,63 Milliarden Euro belaufen. Darüber hinaus werden in der Anfangsphase nach der Inkraftsetzung des Rahmenvertrages 60000 Arbeitsstellen geschaffen werden.

Die Hälfte der 539 Produkte, auf die eine Zollsenkung angewandt wird, werden von weniger konkurrenzfähigen, traditionellen Industriezweigen und kleinen und mittelständischen Unternehmen und dem Landwirtschaftssektor produziert. Dazu zählen Erzeugnisse wie, Autoteile, Haushaltsgeräte, Zubehörteile, Unterwäsche, Schuhe, Socken, Reisegepäck und ähnliche Behälter sowie Bananen und Tee. Da diese Waren früher mit Zöllen von 10 Prozent und höher belegt wurden, ist zu erwarten, dass die Hersteller nach Senkung der Zölle expandieren können, da sie mehr Güter auf dem festlandchinesischen Markt verkaufen werden.

Minister Shih erklärte, das Wirtschaftsministerium habe umgerechnet 2,31 Milliarden Euro für einen Zeitraum von 10 Jahren vorgesehen, um ein Programm durchzuführen, das den kleinen und mittelständischen Betrieben und den traditionellen Industriezweigen, die von ECFA betroffen sein werden, mit Beratung, Hilfe bei der Anpassung der Strukturen und diversen Erleichterungen zur Seite stehen wird.

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