(openPR) DISCHINGEN/FREIBURG. Der 41-jährige Silvio Mundinger aus Dischingen wurde beim Landesparteitag am 12. und 13. Juni in Freiburg als Mitglied im Landesvorstand der Ökologisch-Demokratischen Partei bestätigt.
Mit 30 zu 11 Stimmen setzte er sich gegen einen Mitbewerber aus Ludwigsburg durch. Mundinger wird den Kreisverband Heidenheim für zwei weitere Jahre im neunköpfigen Landesvorstand der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) vertreten.In seiner Antrittsrede warb der Diplom Ingenieur für eine nachhaltige Energiepolitik: "Das krampfhafte Festhalten an Atomkraftwerken ist ein Irrweg!". Nach Meinung Mundingers darf die Regierung bei der Entscheidung über längere Laufzeiten den Willen der Bürger nicht ignorieren. Die Mehrheit sei gegen eine Laufzeitverlängerung und wolle einen sauberen, sicheren Strom.Nach den Vorstandswahlen beschäftigten sich die Delegierten mit dem landespolitischen Programm, das beim nächsten Landesparteitag im Herbst verabschiedet werden soll. Breiten Raum nahm dabei die Bildungspolitik ein. Mit großer Mehrheit sprachen sich die Delegierten für die Abschaffung des achtjährigen (G8) und für die Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium (G9) aus. Die Verkürzung der Schulzeit bedeute Dauerstress für Schüler wie Lehrer. Die Eltern müssten oft als Nachhilfelehrer herhalten oder aber teure Fachkräfte bezahlen. Wer sich das nicht leisten könne, verringere automatisch die Chancen seines Kindes.Die Ökologisch-Demokratische Partei / Familie und Umwelt (ÖDP) fordert außerdem die Hürden für Volksentscheide zu senken, um der Demokratie wieder mehr Raum zu bieten. Bei wichtigen Entscheidungen sollen sich die Bürgerinnen und Bürger am politischen Geschehen direkt beteiligen können. Dies wäre ein Gegengewicht zu der oft beklagten Politikverdrossenheit.













