(openPR) München – CSK Sprecher Dr. Thomas Goppel: „Am 30. Juni votiere ich für Christian Wulff, damit Deutschland Zukunft gewinnt. Diese Perspektive ist mir als Wahlmann in Berlin wichtig und ausschlaggebend“, sagt Bayerns ehemaliger Wissenschaftsminister und Generalsekretär der CSU. Heute fungiert er als Sprecher der ChristSozialen Katholiken (CSK) in der CSU. Herausgefordert durch die Behauptung eigener CSU-Vertreter, er zähle zu den unsicheren Kantonisten unter den Wahlmännern der CSU, hält der CSK Sprecher fest:
„Wenn Joachim Gauck zur Jahrtausendwende kandidiert hätte (damals hat ihn auch die CSU ins Kalkül gezogen.), wäre er – vom Alter her, seiner eigenen Überzeugung zufolge und der politischen Ausgangslage nach dem Mauerfall – wohl der richtige gewesen. Was sprach damals gegen eine Nominierung Gaucks durch Rot-Grün? Da hatten die Damen und Herren dort die Mehrheit. Gauck begann die Diskussion um seine Kandidatur heute selbst mit der Feststellung, dass er sich für derartige Aufgaben zu alt findet und ohne Zweifel ist die innere Einheit Deutschlands weit voran gekommen. Wer jetzt das Argument anführt, auf alle Spitzenpositionen im geeinten Deutschland gehörten Vertreter der Ostländer hinkt hinter der Realität her. Politik, die stattdessen zur Wahrung von Grundgesetz sowie freiheitlichem Rechtsstaat auf einen Repräsentanten der alten Bundesrepublik setzt und gleichzeitig den Gestaltungsauftrag in den Händen von Angela Merkel weiß, ist auch mit Blick auf die Bevölkerung gut beraten.“
Goppel sieht sich von daher ausdrücklich dem Unionskandidaten Christian Wulff verpflichtet und findet seine Kandidatur zukunftsgerichtet. „Christian Wulff verwirklicht in seiner Regierungsarbeit in Hannover die Grundforderungen unseres Grundgesetzes und tut das – auch persönlich – in großer Offenheit und Ehrlichkeit. Er garantiert politisch glaubwürdig die Tragfähigkeit der Norm, scheut sich aber nicht, seine persönliche Lebensgestaltung auch daneben zu stellen.
Die CSK erinnern daran, dass mit Christian Wulff in der über sechzig jährigen Geschichte Deutschlands erst ein zweites Mal ein Katholik mit Aussicht auf Wahlerfolg in der Bundesversammlung antritt. Wenn man bedenkt, dass der Kandidat der Opposition persönlich den Altenteil einer Kandidatur heute vorzuziehen gedachte, bekommt der Vorwurf der Taktiererei, den Rot-Grün mit der Nominierung Wulffs der Kanzlerin unterstellt, für die Stimmenmauschler in den Ländern (Rot-Grün bildet Bündnisse, um Wahlmännergewinne zu erzielen.) einen sehr faden, ja unwürdigen Beigeschmack.“













