(openPR) Mit einer weiteren deutlichen Korrektur fällt der Ölpreis in London unter USD 68, in New York auf 68.25. Die US-Währung hält sich seit mehreren Tagen bei CHF 1.06. Damit entfernt sich der Schweizer Heizölpreis etwas von seinen Jahres-‚Höchstwerten’, die in den vergangenen Wochen erreicht worden sind. Verglichen mit dem Heizölpreis der vergangenen Jahre liegt er weiterhin in einem moderaten Bereich. Anlass für die Korrektur ist eine Art Höhenangst der Aktienmärkte. Dort haben die Spieler in den vergangenen Tagen festgestellt, dass die reale Wirtschaft ihren spekulativen Plänen für eine sofortige wirtschaftliche Erholung nicht ganz folgen konnte. Nun stellt man beim Blick ins Tal erstaunt fest, wie hoch man schon geklettert ist. Die Kluft zwischen dem Zustand der Realwirtschaft und der Finanzwelt ist unübersehbar. In der Ölwelt ist es seit Monaten eine Tatsache, dass eine schwache Nachfrage auf ein seit Jahren nicht mehr gesehenes Überangebot und erhebliche Förderreserven trifft. Und nun zeigen Wirtschaftsdaten aus Asien, einem der Schlüsselmärkte, aus dem die erwartete Nachfrage-Verbesserung kommen soll, eine langsamere wirtschaftliche Erholung als erhofft. Was neben den Aktien- auch die Rohwarenmärkte nach unten zieht. In den vergangenen Monaten wurden solche Tiefpunkte jeweils rasch wieder mit Optimismus aufgefüllt. Ausreichend Kapital dafür ist da. Die Leitzinsen nahe Null versorgen die Finanzwelt mit genügend kostenlosem Spielgeld. Und die staatlichen Rohwarenfonds verschiedener Ölförderländer wie Venezuela oder Iran sitzen auf übervollen Kassen, die investiert werden wollen – warum nicht in das Geschäft, an dem man am stärksten interessiert ist – Rohöl? Ratsam ist es, auf jeden Fall vor dem 1.Januar 2010 den Heizöl-Tank zu füllen. Dann führen die Schweizer Behörden die CO2-Abgaben-Erhöhung durch. Sie wird bei der aktuellen Erhöhung CHF 7.— pro 100 Liter kosten. Die können Sie sich mit einer frühzeitigen Bestellung sparen.













