(openPR) Während am Mittwoch unter dem Vorwand abnehmender amerikanischer Ölvorräte der Ölpreis an den Rohwarenbörsen unmotiviert (spekulativ) in die Höhe getrieben wurde, korrigiert er gestern Donnerstag die Übertreibung teilweise wieder und steht in London heute Morgen bei USD 73.10 und in New York bei USD 72.56. Der Dollar selber fährt unvermindert in einem Band zwischen CHF 1.06 und 1.08 seitwärts. Die Ölpreise werden seit Monaten zwischen zwei Trends gebildet. Einerseits von einer ausgezeichneten Versorgungslage, anderseits von wilder Spekulation. Ersteres zeichnet sich aus durch volle Vorratslager, erhebliche, unangetastete Förderreserven und eine Nachfrage auf dem Niveau von 2004. Letzteres zeichnet sich aus durch kostenloses milliardenschweres Spielgeld (Kredite zu beinahe 0% Leitzinsen der Notenbanken) und eine damit geweckte Spekulationslust, die sich nach wenigen Monaten Pause bereits wieder im Vollbrand befindet. Eigentlich ohne wirtschaftliche Grundlage, nur getrieben von der Hoffnung auf eine rasche Erholung der Weltwirtschaft. Stellt man den jetzigen Heizölpreis in der Schweiz allerdings in eine Reihe der vergangenen Jahre, ist er dennoch attraktiv, um den Heizöl-Vorrat zu ergänzen. Ratsam ist es, dies auf jeden Fall vor dem 1.Januar 2010 zu tun. Dann führen die Schweizer Behörden die CO2-Abgaben-Erhöhung durch. Sie wird bei der aktuellen Erhöhung CHF 7.— pro 100 Liter kosten.













