(openPR) Seit Freitag gerät der Ölpreis unter Druck und startet mit der Nordseequalität Brent mit USD 72.90 in die neue Handelswoche. Das liegt am unteren Rand der Bandbreite der vergangenen drei Monate. Am oberen Rand bewegt sich dafür der US-Dollar. Er steht über CHF 1.07 und kompensiert damit den Ölpreis-Rückgang im Dollar-Raum. Insgesamt resultiert daraus ein im Mehrjahres-Vergleich moderater Schweizer Heizölpreis. Unter Druck gerät der Ölpreis derzeit wegen der trotz Winterkälte und schwacher Raffinerie-Auslastung erneut angestiegenen US-Ölvorräte. Das lässt nicht auf eine rasche Nachfrage-Erholung schliessen. Ähnliches wird die Eigenmittel-Erhöhung von Chinas Zentralbank für die dortigen Kreditvergaben an Geschäftsbanken auslösen. China versucht damit, die Wirtschaft in gesunden Bahnen wachsen zu lassen und (spekulative) Übertreibungen abzubremsen. Die Finanz-Probleme einiger südlicher EU-Mitgliedländer drücken auf die gemeinsame Währung, den Euro. Das führt zu einer Absetzbewegung der Anlagevermögen in die US-Währung, die trotz einer eigenen, schwachen Binnenwirtschaft plötzlich zur ‚sicheren’ Fluchtwährung mutiert. In der Ölwelt können wir keine grundlegende Veränderung der Ausgangslage feststellen. Komfortable Versorgungslage. Unangetastete Förderreserven. Schwache Nachfrage. Aufgrund der realen Wirtschaftslage müsste der Ölpreis tiefer liegen.











