(openPR) Die wirtschaftlichen Perspektiven verdüstern sich weiter. Der Internationale Währungsfonds rechnet erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg mit einer nachhaltigen Abschwächung der Weltwirtschaft. Dazu ist diese Woche die eine oder andere Hiobs-Botschaft zu vernehmen, was das konkret bedeutet. General Motors will ihre Autowerke (welche bis dahin nicht sowieso schon dem Meistbietenden verschachert werden können), während der Sommerzeit gleich monatelang schliessen. Deutschland befürchtet eine Ausweitung der Krise. Die Banken rechnen mit zusätzlichem Abschreibungsbedarf auf notleidend werdenden Krediten. Vor dieser Kulisse müsste die Ölnachfrage über das bereits erwartete Niveau hinaus weiter nachlassen. Ein sofort sichtbares Indiz dafür sind die amerikanischen Ölvorräte. Die sind jetzt auf dem höchsten Stand seit 20 Jahren. Begleitet von einer hohen Raffinerie-Auslastung von 85%, welche diesen Zustand noch verschärfen dürfte. Damit steigen eigentlich die Chancen, dass der Ölpreis, der in den letzten Wochen um die 50 USD herum pendelt, noch einen Tick nachgeben könnte (wenn nicht wieder einsetzende Spekulation à la Hausse oder weitere OPEC-Kürzungen den Ölpreis wieder nach oben treiben (Ansätze dazu waren in den letzten Wochen sichtbar). Der Preis für Heizöl in der Schweiz liegt weiterhin in einem der interessanteren Preisbänder der letzten Jahre. Keine schlechte Gelegenheit, den vom langen Winter dezimierten Heizöl-Vorrat zu ergänzen.













