(openPR) Der Ölpreis stabilisiert sich nach einem deutlichen Anstieg während der letzten fünf Handelstage in London und New York bei USD 53 pro Barrel. Der Preisanstieg lässt sich eigentlich nur durch das neuste amerikanische Hilfspaket für die Finanz-Industrie erklären. Dieses hat zwei Wirkungen. Einerseits wird mit den 1.2 Billionen neu gedruckter Dollars, welche in notleidende Hypothekar-Papier fliessen und die US-Geldmenge ausweiten, die US-Währung massiv verdünnt, was Investoren und ihr spekulatives Spielgeld aus der US-Währung u.a. auch in die Rohwaren treibt und letztlich zu internationalen Diskussionen führt, ob der Dollar nicht durch eine stabilere Leitwährung ersetzt werden soll. Anderseits keimt die leise Hoffnung auf eine Stabilisierung der Wirtschaft und in unserem Bereich auf höhere Ölnachfrage auf. Die lässt sich allerdings angesichts der unverändert schlechten Nachrichten aus der Weltwirtschaft kaum länger aufrecht erhalten. Japans Exportwirtschaft meldet heute Morgen einen Einbruch von 50%. Der Internationale Luftfahrverband rechnet mit dramatischen Einbrüchen für die Zivil-Aviatik. Die älteren schlechten Wirtschaftsnachrichten werden auch durch eine erneute Aufzählung nicht ‚schöner’. Sie sind aber unverändert eine Tatsache. So gesehen ist der Ölpreis-Anstieg der letzten Tage tendenziell als spekulativ getriebene ‚Ballonfahrt’ einzustufen. Unverändert gilt aber, dass der Schweizer Heizölpreis nach wie vor in einem der moderateren Preisbänder der letzten Jahre steckt. Inzwischen zwar am oberen Rand, aber trotzdem vergleichsweise ‚günstig’













