(openPR) Melzer/Brauner: "Hunderte Jugendliche dürfen nicht länger abgewiesen werden!"
Die CDU Spandau setzt sich im Berliner Abgeordnetenhaus für eine Weiterführung des erfolgreichen Projekts "Mitternachtsfussball" in Spandau ein.
Das Projekt "Mitternachtsfussball" wird vom Verein für Sport und Jugendsozialarbeit (VSJ) in Kooperation mit dem SJC Wildwuchs bisher in der Sporthalle der Carlo-Schmid-Oberschule in Staaken durchgeführt. Regelmäßig haben mehr als einhundert Jugendliche an diesem vorbildlichen Pilotprojekt im Bezirk teilgenommen. Sportangebote, die Jugendliche nachts von der Straße holen, dürfen nicht an Finanzierungsschwierigkeiten scheitern. Die Leidtragenden daran wären die Jugendlichen und die gesamte Gesellschaft. Nach einem Bericht der Spandauer CDU-Abgeordneten über das Projekt im Bezirk hat die CDU-Fraktion kürzlich einen Antrag in das Berliner Abgeordnetenhaus eingebracht und das Land aufgefordert, die Finanzierung sicherzustellen.
Heiko Melzer, CDU-Abgeordneter für Staaken und Falkenhagener Feld und Matthias Brauner, Spandauer CDU-Abgeordneter im Hauptausschuss:
"Sport fördert die Integration und hilft potentielle Aggressionen abzubauen. Der Mitternachtssport ist ein sinnvolles Angebot. Er holt die vielen Jugendlichen in den Nacht- und Abendstunden von der Straße und bündelt ihre Energien in mannschaftssportliche Aktivitäten. So können auch Straftaten wie Vandalismus und Überfälle, die in diesem Zeitfenster zum Teil aus Langerweile entstehen, vermieden werden. Das haben auch andere Stadtteile wie zum Beispiel Haselhorst erkannt und diskutieren bereits jetzt offen darüber, das Projekt Mitternachtssport auch in ihren Regionen einzuführen.
Durch die Öffnung einer Turnhalle, verbunden mit einem speziellen
Sport- bzw. Trainingsprogramm für Jugendliche, konnte diesen Jugendlichen in Staaken ein Angebot zur Freizeitgestaltung geboten werden. Es kann nicht sein, dass der freie Träger am Wochenende die Jugendlichen abweisen muss, weil es momentan keine hinreichende Finanz-Deckung des Projekts gibt.
Mit der Bildung eines neuen Haushaltstitels und deren finanzieller Unterlegung ist sichergestellt, dass die Maßnahme im Rahmen der Budgetierung der Bezirke auch haushaltsmäßig bedarfsgerecht abgesichert ist. Wir fordern den Senat von Berlin auf, jugendgerechte Angebote nicht nur in Sonntagsreden darzustellen; die Umsetzung dieser Projekte darf nicht länger torpediert werden. Dafür werden wir uns in der Beratung unseres Antrages im Landes-Parlament einsetzen."




