(openPR) Berliner, Spandauer und Touristen erreichen die Havelstadt Spandau jetzt auch wieder über das S-Bahn-Netz. Der Berliner Senat muss künftig Notfallszenarien bereithalten.
Heute rollen nach Wochen des Chaos bei der S-Bahn Berlin GmbH die ersten Züge auch wieder in den Berliner Außenbezirk Spandau.
Der Spandauer CDU-Abgeordnete Matthias Brauner erklärt hierzu:
"Endlich ist die Havelstadt Spandau wieder am Berliner S-Bahn-Netz angeschlossen. Viele Spandauer wie auch Berliner und Touristen den Außenbezirk können nun wieder schnell und regelmäßig den Bezirk erreichen. Als Leistungsbesteller trägt der Berliner Senat die politische Verantwortung für die letzten Chaos-Wochen.
Jetzt gilt es für S-Bahn Berlin GmbH und BVG gleichermaßen, das verloren gegangene Vertrauen in den Berliner ÖPNV zurückzugewinnen. Die Fahrgäste der S-Bahn, die innerhalb der Monate Juli und August von den Verkehrseinschränkungen betroffen waren, müssen ohne wenn und aber und ohne einen hohen bürokratischen Aufwand mit mindestens zwei Monaten freie Fahrt entschädigt werden.
Neben den vielen betroffenen Pendlern bedeutet der erste rollende S-Bahnzug auch ein Aufatmen für die vielen Gewerbetreibenden. Hier ist der Senat ebenfalls in einer besonderen Verantwortung. Die CDU-Fraktion hat in den aktuellen Haushaltsberatungen eine 450.000 Euro-Soforthilfe des Berliner Senats für die durch die S-Bahn-Krise an den Rand des Ruins gedrängten Einzelhändler. Wir schlagen hierfür ein Sonderprogramm „Überbrückungshilfen der Geschädigten der desaströsen S-Bahnpolitik des Senats" vor.
Der Berliner Senat ist auch gefordert, künftig Notfallszenarien bereitzuhalten, die eine Grundversorgung aller Bezirke mit dem Öffentlichen Nahverkehr bei verschiedenen Ausfallarten gewährleisten. Insbesondere die Havelstadt Spandau muss unbedingt in den Notfallfahrplänen Berücksichtigung finden. Es darf nicht sein, dass Spandau der einzige Bezirk ist, der nicht von einem Notfallfahrplan der S-Bahn Berlin GmbH abgedeckt wird.“










