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Neue Gleise braucht das Havelland

15.03.201614:49 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Neue Gleise braucht das Havelland
Bielder wie diese gilt es im Havelland zu vermeiden
Bielder wie diese gilt es im Havelland zu vermeiden

(openPR) Es ist voll auf den Gleisen und Bahnsteigen im Osthavelland und auch der Bahnhof Spandau als Nadelöhr in die Hauptstadt ist an seine Grenzen gestoßen. Dennoch nutzen im Havelland vergleichsweise wenige Menschen die Bahn. Wer einmal morgens in Falkensee in eine Regionalbahn gestiegen ist, weiß warum. Es gibt schlicht keinen Platz mehr. Mitunter bleiben sogar Passagiere auf dem Bahnsteig zurück und müssen ihr Glück im nächsten Zug versuchen. Da der überregionale Schienenverkehr Vorrang vor dem Nahverkehr hat, könnten weitere Verbindungen zwischen Berlin und Hamburg dazu führen, dass sogar eine Regionalbahnverbindung zwischen Nauen und Berlin eingestellt werden muss, da mehr Verkehr technisch kaum noch handhabbar wäre.



Ich sage: „Wir brauchen einen 4-gleisigen Ausbau der Bahntrasse bis nach Nauen, um den gestiegenen Bedarf zu decken und die zu erwartende weitere Steigerung der Nachfrage bedienen zu können. Fehlende Kapazitäten auf der Schiene zwingen die Menschen ins Auto und sind ein Hemmschuh für die weitere wirtschaftliche Entwicklung im Osthavelland.“

Vor diesem Hintergrund stellte die S-Bahn Berlin GmbH gestern in Falkensee ihre Konzeption für einen S-Bahnexpress vor. Diese S-Bahn würde tagsüber im 20-Minuten-Takt, abends halbstündig fahren und die gleichen Haltepunkte wie die Regionalbahn ansteuern, um dann von Spandau bis Westkreuz ohne Halt durchzufahren. Im weiteren Verlauf würde sie als normale S-Bahn der Linie S5 fortgeführt. Die bisherigen Regionalbahnen RB 10 bzw. RB 14 würden zukünftig entfallen.

Das Spandau bereits über zwei nutzbare Gleise für S-Bahnen verfügt, spricht für das Konzept. Genauso die Tatsache, dass der Anschluss an den S-Bahn-Ring verbessert und auch zu späteren Abendstunden noch Züge verkehren würden. Die Fahrt ab Falkensee verlängert sich nur geringfügig. Allerdings macht sich bei einer Fahrt ab Nauen die im Vergleich zur Regionalbahn deutlich niedrigere Spitzengeschwindigkeit der S-Bahn bemerkbar. Ein Express-Zug zwischen Spandau und Westkreuz ließe sich rechnerisch verwirklichen, da aber keine Überholmöglichkeit auf diesem Streckenabschnitt existiert, besteht schon bei kleineren Fahrplanabweichungen die Gefahr, dass die Express-S-Bahn der regulären S-Bahn hinterher dackeln muss. Die auf dem Abschnitt Nauen-Spandau ins Auge gefassten Arbeiten eines teilweisen Ausbaus auf drei Gleise, schaffen zwar etwas Luft, lösen aber keineswegs die strukturellen Probleme der Bahnanbindung nach Berlin.

„Es gilt schnellstmöglich die Hausaufgaben im Landkreis zu machen und die planungsrechtlichen Voraussetzungen für einen zukunftsweisenden Ausbau auf der Strecke Nauen-Spandau zu schaffen. Hier gibt es einen Konsens in der Region. Welche Bahn am Ende fährt, S-Bahn oder Regionalbahn, ist vor dem Hintergrund fehlender Kapazitäten nachrangig. Jede Lösung hat ihre Vor- und Nachteile. “

Bleibt noch die Finanzierungsfrage. Im Einigungsvertrag 1990 war vorgesehen, dass der Bund die alten S-Bahnlinien von Berlin ins Umland wieder herstellt. Dies hätte er auch im Havelland getan, aber die politisch Verantwortlichen bei der SPD haben den Bedarf nicht erkannt. Die Landesregierung hat die S-Bahnverbindung nach Nauen sogar aus dem Landesverkehrswegeplan gestrichen und somit den Bund leichtfertig aus seiner rechtlichen Finanzierungsverpflichtung entlassen.

„Der Bundesverkehrswegeplan sieht eine Finanzierung von Nahverkehr grundsätzlich nicht vor, dies gilt ins besonders für den S-Bahnausbau. Ob das Land Brandenburg Willens und in der Lage ist den Ausbau der Strecke zu bezahlen, darf angesichts der allgemeinen Finanzlage und des BER-Desasters bezweifelt werden. Da wundert es nicht, wenn Noch-Landrat Schröder von 2030 als Zeithorizont für eine Umsetzung der Initiative spricht. Die Pendler aus dem Umland können sich noch lange Zeit auf überfüllte Bahnen und den morgendlichen Stau auf den Straßen freuen.“

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