(openPR) Finanzierungslücke im Gesetzentwurf der Bundesregierung geschlossen
11. April 2003 - Zur gestrigen Verabschiedung des Krankenpflegegesetzes erklären der Vorsitzende der Arbeitsgruppe Gesundheit und Soziale Sicherung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Andreas Storm MdB und die zuständigen Berichterstatter, Monika Brüning MdB und Werner Lensing MdB:
Auch nach der Reform der Krankenpflege-Ausbildung durch das gestern vom Bundestag verabschiedete Gesetz über die Berufe in der Krankenpflege bleibt noch viel zu tun, um die Attraktivität der Krankenpflegeberufe zu steigern. Nur so können dringend benötigte Pflegekräfte gewonnen und länger in ihrem Beruf gehalten werden. Viele Pflegekräfte sind bereits nach wenigen Jahren ausgebrannt und scheiden frühzeitig aus dem Beruf aus.
Wir begrüßen ausdrücklich, dass die Ausbildung der Krankenschwestern und Krankenpfleger an neue Herausforderungen angepasst werden. Insbesondere die Tatsache, dass Krankenpflege zunehmend außerhalb von Krankenhäusern stattfindet, muss bei der Ausbildung ausreichend berücksichtigt werden
Außerordentlich wichtig war die Schließung einer Finanzierungslücke im Gesetzentwurf der Bundesregierung. Ohne eine entsprechende Initiative der CDU/CSU-Bundestagsfraktion wäre in den Jahren 2003 und 2004 ein dramatischer Abbau von Ausbildungsplätzen zu befürchten gewesen.
Es gilt nun, die Rahmenbedingungen für die Aus- und Weiterbildung in den Berufen der Krankenpflege konsequent zu verbessern. Die Bundesregierung ist aufgefordert, insbesondere die nötige finanzielle Planungssicherheit zu gewährleisten, damit auch in Zukunft ausreichend viele Krankenpflegekräfte zur Verfügung stehen.
Monika Brüning, Werner Lensing, Andreas Storm
CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag
Platz der Republik 1, 11011 Berlin
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