(openPR) 10.05.2004 - Zur Wahl von Horst Wehner auf den sehr aussichtsreichen Platz 24 der PDS-Landesliste Sachsen für die Landtagswahl am 19. September d.J. erklärt der behindertenpolitische Sprecher des PDS-Vorstandes , Dr. Ilja Seifert:
Die PDS bleibt sich treu. In fast allen Parlamenten, in denen sie vertreten ist, bietet sie auch kompetenten Menschen mit Behinderungen die Möglichkeit der Selbstvertretung.
In Sachsen nun wählten die Vertreter den parteilosen Horst Wehner (52) auf den guten Listenplatz 24. So hat der Landesgeschäftsführer des Sozialverbandes VdK-Sachsen beste Voraussetzungen, sein sozial- und behindertenpolitisches Engagement ab Herbst d.J. auch im Landtag einzubringen. Der in Chemnitz lebende Horst Wehner erkrankte als Kind an Poliomylitis (Kinderlähmung).
Als sich der Rollstuhlfahrer am Wochenende in Dresden den Delegierten vorstellte und er sich um diesen Listenplatz bewarb, war ihnen klar, daß die PDS eine äußerst positive Tradition weiterzuführen hat. Horst Wehner kann an die guten Erfahrungen anknüpfen, die Jürgen Dürrschmidt in drei und Uwe Adamcyk in zwei Legislaturperioden des sächsischen Landtags sammelte.
Wenn die sächsische PDS - die ihr Wahlprogramm schon Anfang April beschloß und veröffentlichte - ein sehr gutes Ergebnis erzielt, hat mit Hans-Jürgen Muskulus (49) sogar noch ein zweiter Betroffener (und tief in der Behindertenbewegung verwurzelter) Sachse die Chance, ins Landesparlament einzuziehen.
Da mit Maik Nothnagel in Thüringen schon am 13. Juni ein engagierter Betroffener beste Aussichten hat, abermals Landtagsabgeordneter zu werden, stehen zumindest für die ostdeutschen Bundesländer die Chancen für Selbstvertretung auch zukünftig gut. Daß es die PDS ist, die diese Möglichkeiten schafft, ist kein Zufall.





