(openPR) Der diese Woche ungebremste Drang des Ölpreises, weiter in die Höhe zu klettern, verliert zum Wochenende hin etwas an Schwung. Der Ölpreis stabilisiert sich in luftiger Höhe. Wegen der uneingeschränkten Zunahme spekulativer Gelder in den attraktiven Rohwarenmärkten ist vorläufig nicht mit einer Ölpreis-Korrektur nach unten zu rechnen, auch wenn die effektive Markt-Situation ein moderateres Ölpreis-Niveau seit längerer Zeit erwarten lässt. Die Ölpreis-Steigerungen funktionieren derzeit in einer Art selbst erfüllender Prophezeihung. Da spielt es keine Rolle, dass die Versorgungslage einwandfrei funktioniert, dass derzeit OPEC-Förder-Reserven nicht genutzt werden, dass enorme Ölfunde vor Brasilien gemeldet werden, dass die US-Wirtschaft in eine Rezession zu schlittern droht, was zweifellos die Nachfrage des weltgrössen Ölverbrauchers beeinflussen wird. Wahrgenommen werden praktischerweise nur die enorm wachsenden Importzahlen Chinas im März, die Äusserungen des Lukoil-Präsidenten, dass in seiner Firma vermutlich nie mehr Öl gefördert werde als heute und dass die US-Raffinerien mit einem grottenschlechten Auslastungsgrad laufen. Ausgeblendet wird, dass China einen sehr harten Wintermonat März erlebt, und ausgeblendet wird auch, dass Russland mit seiner Rechts-Unsicherheit und Enteignungs-Politik gegenüber westlichen Ölfirmen die miserablen Nutzungsziffern seiner Ölvorkommen selber verschuldet. Wenn Sie umgehend Heizöl benötigen, ist deshalb ein sehr teurer Energie-Kauf kaum vermeidbar.













