Securenta-Insolvenzverfahren am 25.03.2008 – Skandal in Göttingen
(openPR) Das Insolvenzgericht war nicht auf die ordnungsgemäße Durchführung der Gläubigerversammlung vorbereitet. Zwar räumte es den atypisch stillen Gesellschaftern ein Stimmrecht ein, versäumte aber, für eine ordnungsgemäße Abstimmung die technischen Voraussetzungen zu schaffen. So endete dann die Abstimmung über die beantragte Abwahl des vorläufigen Insolvenzverwalters Knöpfel aus Hamburg im Chaos. Das Gericht war nicht in der Lage ein Abstimmungsergebnis bekanntzugeben. Es deutete sogar an, das bereits anerkannte Stimmrecht der atypisch stillen Gesellschafter abzuerkennen, nachdem sich eine Mehrheit für den Berliner Insolvenzverwalter Rolf Rattunde abzeichnete.
„Die Verfahrensleitung des Gerichts war dilettantisch“ erklärte dazu Rechtsanwalt Jochen Resch von der Berliner Anlegerschutzkanzlei Resch Rechtsanwälte. „Derartige Winkelzüge werden dem Ernst der Situation von über 270.000 Anlegern nicht gerecht“.
Die Streitigkeiten werden letztlich nur akademischer Natur bleiben. Von den insgesamt rund 900 Millionen € verbleiben nach dem Bericht des vorläufigen Insolvenzverwalters nur klägliche Vermögenswerte. Für 37 Millionen € wurden die Immobilien der Securenta AG veräußert. Nur 5% davon fließen der Insolvenzmasse zu. Am Ende des Verfahrens – vielleicht in 10 Jahren – wird für die Anleger nichts mehr übrig sein. Die Anleger dürfen sich glücklich schätzen, wenn sie nicht von Seiten des Finanzamtes bzw. auf noch ausstehende Ratenzahlungen in Anspruch genommen werden. Knöpfel wollte dies nicht ausschließen.
Fortsetzung des Schauspiels am 13.05.2008 um 09:00 Uhr im Insolvenzgericht Göttingen.
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