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Delfinschützer des WDSF nach Delfinmord-Protest in japanischer Botschaft

26.09.200713:23 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Delfinschützer des WDSF nach Delfinmord-Protest in japanischer Botschaft
Proteste in der Hiroshimastraße
Proteste in der Hiroshimastraße

(openPR) Am Japan Dolphin Day (25. September 2007) protestierte das Wal- und Delfinschutz-Forum vor der japanischen Botschaft in der Hiroshimastraße in Berlin gegen die Quecksilber-Vergiftung japanischer Schulkinder durch kontaminiertes Wal- und Delfinfleisch in Taiji. In über 40 Städten der Welt demonstrierten mehr als 80 internationale Tier- und Umweltschutzorganisationen.



In Taiji und in anderen japanischen Küstenregionen hat die japanische Regierung für das Jahr 2007 ab September bis März des Folgejahres insgesamt 20826 Delfine zum Töten freigegeben. Ab sofort dürfen auch Weißenseitendelfine gejagt werden. Die Meeressäuger werden mit kleinen Booten unter Lärmeinwirkung in die Buchten getrieben und bei lebendigem Leibe blutrünstig abgestochen. Ein paar der intelligenten Flipper werden für einen Preis von bis zu 100 000 Dollar an Delfinarien verkauft – ein lukratives Geschäft für die Delfin-Manager, die vom Ufer aus die stärksten Delfine aussuchen und dann abtransportieren.

Das Gros der Tiere landet im Schlachthaus, wird dort filitiert und an Restaurants und Supermärkte verkauft. Rund 300 Dollar kostet ein Kilo Wal- oder Delfinfleisch.

Die Nachfrage nimmt jedoch ab, seit dem sich herausgestellt hat, dass das Delfinfleisch hochgradig mit Quecksilber belastet ist. Um mehr als das 10-fache werden die Grenzwerte des japanischen Gesundheitsministeriums laut wissenschaftlicher Untersuchungen überschritten. In Taiji wurde das Delfinfleisch als „Wal-Burger“ in Schulkantinen angeboten, um Kinder und Jugendliche als Abnehmer zu gewinnen.

Gegenüber dem WDSF bestätigte die japanische Botschaft in Berlin die Fangquoten und die Schulkantinenspeisung in Taiji mit Delfinfleisch.

Jürgen Ortmüller, Vorsitzender des WDSF, erhielt im Anschluss an die Demonstration die Gelegenheit, in der Botschaft vorzusprechen. Bisher waren Interviews und Dialoge zum Thema Walschutz vom japanischen Botschafter Toshiyuki Takano abgelehnt worden. Von Takuyo Mikami, zuständiger Botschaftsekräter für Landwirtschaft, erfuhr Ortmüller, dass die japanische Regierung ihren Kindern auf jeden Fall die „Kultur“ des Wal- und Delfinfangs weiterhin vermitteln wolle – dies sei eine 5000 Jahre alte Tradition von der die Japaner nicht abgehen. Auf den Hinweis Ortmüller’s dass das in der Schulkantine von Taiji abgegebene Delfinfleisch vergiftet sei, meinte Mikami, dass dies in Tokio überprüft würde, aber weder Einfluss auf den Wal- und Delfinfang noch auf die geplanten Schulspeisungen im nächsten Jahr haben werde.

Ortmüller dazu: „Das WDSF wird weiterhin den Dialog mit den Japaner suchen, um intensiv darauf einzuwirken, dass der Wal- und Delfinfang gestoppt wird. Keinesfalls dürfen Schulkinder und Jugendliche mit diesem kontaminierten Fleisch vergiftet werden. Traditionen müssen sich der Entwicklung der Kulturen anpassen.“

Das WDSF, das der Steuerberater und Steuerstrafverteidiger Jürgen Ortmüller aus Hagen/Westf. zusammen mit dem Ex-Flipper TV-Trainer Richard O’Barry (Miami/Florida) gegründet hat und das durch den legendären Polizisten der Meere, Paul Watson, als Berater unterstützt wird, bezeichnet sich als diplomatischer Vermittler zwischen Aktivisten, Politikern, Wissenschaftlern und Interessenten. „Wir werden allerdings sehr aktiv, wenn eine Kommunikation nicht möglich ist und wenn Gesetze oder ethische und moralische Grundsätze verletzt werden“, so der engagierte Wal- und Delfinschützer.-- Ende

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