(openPR) Zu einem deutlicheren Protest und mehr Engagement gegen den geplanten sicherheitspolitischen Maßnahmenkatalog der Bundesregierung ruft der Initiator der Protestaktion "NoPSIS", Klaus Wockenfoth, die Bürger eindringlich auf. Diese müssten ihre Ablehnung gegenüber dieser Politik verstärkt öffentlich machen. Wünschenswert sei in diesem Zusammenhang nicht nur die Teilnahme an einer der Widerstands- und Protestaktionen, die sich bis heute formiert haben, sondern auch der persönliche Einsatz, z.B. innerhalb einer solchen Organisation.
"Es interessiert in Berlin niemanden, wenn wir im stillen Kämmerlein oder am Stammtisch in typisch deutscher Manier vor uns hin meckern. Wenn wir schon meckern wollen, dann bitte so, daß jeder es hören kann" schreibt Wockenfoth dazu in seinem Blog. Der öffentliche Widerstand müsse endlich auch für Berlin hörbar gemacht werden.
Gleichzeitig rügt der Aktivist die mangelnde Aufmerksamkeit der Medien in Bezug auf die Berichterstattung über den sich stärker formierenden Bürgerprotest. Im Volk könnte eine weitaus offenere Ablehnung gegenüber dem sogenannten "Schäuble-Katalog" zu spüren sein, wenn die Bürger nur umfassender durch die Medien über die geplanten Überwachungsmaßnahmen und vor allem über die Arbeit derjenigen informiert würden, die sich gegen diese Maßnahmen wehren.
Möglichkeiten, den persönlichen Protest öffentlich auszudrücken, gibt es viele. So bietet der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung die Möglichkeit, sich an einer Verfassungsbeschwerde zu beteiligen, sobald der Bundestag das Gesetz zur Speicherung von Kommunikationsdaten beschließt.
Die Aktion "Schäuble! Wegtreten!" fordert den Bundesinnenminister auf, seinen Platz zu räumen. Dieser Aufforderung können die Bürger durch die Zeichnung einer entsprechenden Petition Nachdruck verleihen, so wie dies bereits knapp 6000 Unterstützer getan haben.
"NoPSIS" ist eine zweiteilige Aktion, die zum einen eine Unterschriftenliste bereit hält, die nach Abschluß der Aktion den Bundestagsfraktionen übergeben wird. Auf der anderen Seite können Bürger eigene Texte, Protestbriefe oder einfach ihren Kommentar zum Themenkomplex "Bürgerrechte und staatliche Überwachung" on- und offline einsenden, der dann den Unterschriftenlisten hinzugefügt wird.
Links zum Artikel:
http://www.nopsis.de
http://www.schaeuble-wegtreten.de/
http://www.vorratsdatenspeicherung.de
Klaus Wockenfoth
Davoser Klause 24
51063 Köln
Telefon: 0173/869 21 80
Web: www.nopsis.de
Email:
NoPSIS ist eine Protestaktion gegen den geplanten sicherheitspolitischen Maßnahmenkatalog von Bundesinnenminister Schäuble und der Bundesregierung. Initiiert wurde die Aktion am 11.07.2007 von Klaus Wockenfoth.
Die Aktion endet am 11. September. Im Anschluß werden die gesammelten Unterschriften sowie die eingegangenen Bürgerkommentare den Fraktionen des Deutschen Bundestages übergeben.










