(openPR) Undemokratische Wahlordnung nicht hinnehmbar
Am 19. und 20.6 finden an der LMU die Hochschulwahlen statt. Das Verfahren richtet sich in diesem Jahr nach einer neuen Grundordnung, die den Einfluss der Studierenden an der größten Münchener Universität erheblich mindert. Die Anzahl der im Senat vertretenen Studierenden wurde auf zwei reduziert; der erweiterte Senat wurde sogar gänzlich abgeschafft. Daneben werden Mitglieder des studentischen Konvents nicht mehr direkt gewählt, sondern nur noch von den Fachschaften bestimmt. Damit haben Minderheiten in den Fachschaften faktisch keine Möglichkeit mehr, in den Konvent zu gelangen. Die Aufgabe des Konventes ist es die gesamtuniversitären Interessen aller Studenten gegenüber der Universitätsleitung, der Öffentlichkeit und der Politik zu vertreten. „Für diese Aufgabe gibt es durch das indirekte und exklusive Wahlrecht keine demokratische Legitimation mehr.“, konstatiert der Gruppenvorsitzende Philipp Carlson.
Die Liberale Hochschulgruppe (LHG) LMU München lehnt dieses Modell und die damit verbundene Reduktion der Einfluss- und Mitwirkungsmöglichkeiten der Studierenden strikt ab und ruft die Studierenden daher auf, sich an der undemokratischen Wahl nicht zu beteiligen. Die LHG fordert eine klare Verteilung der Kompetenzen zwischen Konvent, Fachschaften und Fakultätsvertretungen, sowie eine separate und direkte Wahl dieser Gremien durch die Studierende, sodass sie Transparenz und direkte Kontrolle über ihre Belange auf allen Ebenen erhalten und die Mehrheitsverhältnisse nicht verzerrt werden.
V.i.S.d.P.: Philipp Carlson
Liberale Hochschulgruppe München
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Die Liberale Hochschulgruppe München ist ein Verein, der sich eine liberale Hochschulpolitik und die Interessenvertretung der Studierenden zum Ziel gesetzt hat. Die LHG ist weder parteilich, religiös noch fachlich gebunden. Er steht allen Studierenden offen, die sich zu einer liberalen und toleranten Gesellschaft bekennen. Die zentralen Begriffe des Liberalismus sind für uns Freiheit, Toleranz und Eigenverantwortung. Ideologische Grabenkämpfe und politischen Extremismus an der Hochschule lehnen wir ab. Wir setzen uns stattdessen für eine sach- und vernunftorientierte Hochschulpolitik ein.








