(openPR) Man liest es jeden Tag: Zahlreiche ALG-II-Empfänger müssen Abstriche bei Qualität und Größe ihrer Wohnungen hinnehmen oder Wohnräume wegen Unangemessenheit abgeschlossen!
Mit diesem Vorgehen wollen einerseits Wohnungsgesellschaften den befürchteten Leerstand entgehen, der nun in vielen Städten die Kassen der Gesellschaften bedroht und ebenfalls unterstützen die Argen dieses Vorgehen um so keine Umzugs - oder Preissenkungsaufforderungen versenden zu müssen.
Wie der Sozialticker schon im November 2006 mitteilte ( Sozialer Wohnungsbau nötiger denn je [**1]), war und ist diese Entwicklung abzusehen.
Eine Regierung, die sozialen Wohnungsbau verkümmern läßt , aber mit Hartz IV, die wohl größte Umzugswelle seit Ende der 40er Jahre in Gang setzt, muss sich sagen lassen, dass dieser Weg der Kostensenkung, ein inhumaner und unmoralischer Weg ist.
Es kann nicht erwartet werden das Menschen zum Umzug aufgefordert werden, wenn entsprechender Wohnraum nicht vorhanden ist. Gerade Singles und Familien mit mehreren Kindern sind auf dem Wohnungsmarkt Opfer von potentieller Obdachlosigkeit.
Wenn Wohnraum nicht vorhanden ist, können Aktionen wie in Halle, Dessau und Magdeburg, in denen die Wohnungsgesellschaften einzelne Räume absperren oder zumindest die Heizung stilllegen, keine Zustimmung finden.
Linkverzeichnis
[**1] http://www.sozialticker.com/sozialer-wohnungsbau-noetiger-denn-je_20070111.html
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