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Texte für Webseite schreiben, die Suchmaschinen und Ihre Kunden lieben

Eine Webseite ist wie das Schaufenster eines Geschäfts in einer Einkaufsstraße. Dort reihen sich Läden und Dienstleistungsanbieter aneinander und alle kämpfen um die Aufmerksamkeit des Kunden. Sowohl online als auch offline ist der erste Eindruck entscheidend. Auf einen zweiten Blick ist es dann der Content (der Inhalt, der Text und die Bilder), der das Interesse weckt. Texte für Webseiten zu schreiben, folgt deswegen klaren Regeln, um die Relevanz und Suchmaschinenoptimierung sicherzustellen.

Texte für Webseite schreiben – diese 8 Punkte sollten Sie beachten

Checkliste: Texte schreiben für Webseiten © LiliGraphie - stock.adobe.com
Checkliste: Texte schreiben für Webseiten © LiliGraphie - stock.adobe.com
Um im Internet gefunden zu werden, ist es erforderlich, Webseiten mit einer Sprache zu gestalten, die ansprechend ist, aber gleichzeitig den Regeln der Suchmaschinenoptimierung folgt. Die Basics für einen guten Webseiten-Text sind:

  • Kenntnis über die Bedürfnisse der Zielgruppen;
  • Struktur;
  • Verständlichkeit;
  • Suchmaschinenoptimierung und die Wahl der richtigen Keywords;
  • sprachliche Ausdrucksweise, angepasst an die Zielgruppen;
  • technische Parameter wie Ladezeiten und Performance.

1. Die Zielgruppe der Webseite definieren

Die Zielgruppe ist eine der entscheidenden Komponenten beim Erstellen von Texten für Webseiten. Nur mit der Kenntnis über die besonderen Erwartungen der Leser / Konsumenten des Textes ist eine korrekte Ansprache (Anrede, stilistische Merkmale) möglich.
Untersuchungen zufolge verfehlen 80 % der Texte von Webseiten ihre Wirkung, da sie zu allgemein geschrieben sind und sich kaum daran orientieren, was die Zielgruppe tatsächlich braucht.

openPR-Tipp: Die Definition der Zielgruppe ist zwar keine exakte Wissenschaft, allerdings gilt es zu bedenken, dass sie sich im Laufe der Zeit ändern kann. Man braucht sich nur vor Augen zu führen, wie ein Text für Jugendliche noch vor 20 Jahren über den Bildschirm flimmerte und welche Anforderungen heute an ihn gestellt werden. Deshalb ist es wichtig, die Zielgruppendefinition und ihre Anforderungen immer wieder auf ihren Realitätsbezug zu überprüfen.

Zielgruppen können auf verschiedene Arten definiert werden. Einige Unternehmen und PR-/Marketingagenturen verwenden demografische Merkmale wie

  • Alter,
  • Geschlecht
  • und Beruf.

Andere definieren ihre Zielgruppe nach psychografischen Merkmalen wie

  • Einkommen,
  • Lebensstil
  • und Werte.

Letztendlich geht es in der überwiegenden Mehrzahl der Fälle um den ökonomischen Aspekt: Die Zielgruppe für eine Leistung / ein Produkt zu begeistern und den Kaufwunsch auszulösen.

Menschen haben bevorzugte „Aufnahmekanäle“. Auditiv, visuell, kinästhetisch sind die bekanntesten davon. Es ist auch möglich, diese Kanäle durch das geschriebene Wort anzusprechen: Es kann sich für den einen gut anhören (auditiv), jemand anderer möchte gerne etwas begreifen (kinästhetisch) und andere wieder sehen das so und nicht anders (visuell).

Beispiele:

  • Wie hört sich das für Sie an?
  • Fühlen Sie beim Lesen des Textes, dass das eine gute Sache für Sie sein kann?
  • Können Sie die Vorteile sehen, die mit unserem Angebot verbunden sind?

2. Die richtige Stimme wählen

Texte für einen Blog © Song_about_summer - stock.adobe.com
Texte für einen Blog © Song_about_summer - stock.adobe.com
Mit „Stimme“ ist die Art und Weise, wie das Unternehmen seine Produkte und Leistungen präsentiert, gemeint. Beispiele:

  • sachkundig, professionell;
  • herzlich / freundlich;
  • humorvoll;
  • satirisch;
  • belehrend.

Die gewählte „Stimme“ oder Ausdrucksweise sollte jedenfalls eine hohe Passung zur Zielgruppe aufweisen und bestenfalls zum Unternehmensimage passen. Beispielsweise wird man bei einem jungen und hippen Unternehmen kaum eine ausgesprochen sachliche Ausdrucksweise erwarten. Umgekehrt wird sich ein seriöses und eingesessenes Beratungsunternehmen eines Wortschatzes bedienen, der Kompetenz verspricht und Vertrauen vermittelt.

3. Auf die Länge des Web-Textes achten

Eng an die Länge eines Textes gebunden ist die Aufmerksamkeitsschwelle des Lesers. Das Interesse lässt sehr schnell nach, wenn der Text nicht prägnant auf die Erwartungen der Zielgruppe eingeht. Es ist und bleibt dennoch eine Gratwanderung zwischen Information und Unterhaltung: Kurze Texte enthalten wenig an Informationen, zu lange Texte schrecken ab, verwirren, ermüden. Kurz gesagt: Die ideale Textlänge hängt von der Zielgruppe und dem Zweck des Textes ab. Empfohlene Textlängen, zum Beispiel:

  • Blog-Artikel: 700 bis 1000 Wörter.
  • Klassische Webseiten: rund 500 Wörter.

 

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4. Texte für Webseite schreiben – mit den richtigen Keywords

Die Keyword-Recherche ist ein wesentlicher Bestandteil der Suchmaschinenoptimierung (SEO) und ein unerlässliches Werkzeug für die Erstellung von Webinhalten. Durch die gezielte Auswahl von Keywords wird sichergestellt, dass der Text von Suchmaschinen wie Google indexiert und auf den Suchergebnislisten (SERPs) angezeigt wird, wenn Nutzer nach diesen Begriffen suchen.
Bei der Keyword-Recherche gibt es eine Reihe von Faktoren zu berücksichtigen, wie z. B. der Wettbewerb, die Suchintention und die richtige Balance zwischen allgemeinen und spezifischen Keywords. Im Internet lassen sich eine Menge freier und kostenpflichtiger Tools für die Suche nach den passenden Keywords finden. Allen voran die Google Webmaster-Tools mit Trendanalysen und Keyword-Planer.

5. Die richtigen Bilder wählen

Bilderauswahl © nmedia - stock.adobe.com
Bilderauswahl © nmedia - stock.adobe.com
Bilder vermitteln eine Botschaft, unterstützen den Text und sorgen für ein ansprechendes Design. Bei der Auswahl der Bilder für die Webseite ist darauf zu achten, dass sie zum Unternehmen passen und kongruent zum Text sind, den sie bereichern und auf den sie Bezug nehmen. So werden sie von den Lesern und der Zielgruppe als authentisch wahrgenommen. Die verwendeten Bilder sollten professionell und hochwertig sein. Der Nachteil ist, dass sie die Ladezeiten verlängern, wenn nicht entsprechende Vorarbeiten getroffen werden: Komprimierung, unterschiedliche Formate für verschiedene Endgeräte, Caching.

Um Bilder für die Suchmaschinen zu optimieren, sind sie richtig zu „taggen“:

  • ALT-Tag: steht für alternativ und ist eine kurze Beschreibung des Bildes. Sie erscheint dann, wenn das Bild aus technischen Gründen nicht angezeigt werden kann, respektive wird sie Personen mit Sehbehinderung vorgelesen. Damit ist der ALT-Tag auch ein wichtiger Bestandteil der Barrierefreiheit einer Webseite und deshalb sollte in diesem Tag beschrieben werden, was auf dem Bild zu sehen ist.
  • TITLE-Tag: Der Titel des Bildes wird dem Leser bei Mauskontakt angezeigt und liefert ihm Informationen über den Bildinhalt. Er eignet sich gut dafür, das Fokus Keyword einzubauen.

Links sorgen für eine bessere Auffindbarkeit der Website, eine höhere Conversion-Rate und eine bessere Position in den Suchmaschinen.

Links haben den Zweck:

  1. Andere relevante Informationen bereitzustellen;
  2. einzelne Seiten des Webangebots miteinander zu verbinden;
  3. den Leser zu einer bestimmten Handlung auffordern (Warenkorb, Kauf, Registrierung).

Allerdings müssen Links immer wieder überprüft werden, ob sie noch auf den richtigen Seiten landen oder das gewünschte Angebot tatsächlich noch online ist (broken Link).

7. Überschriften und Zwischenüberschriften bilden den roten Faden beim Schreiben des Web-Contents

Die Überschrift ist einer der prägnantesten Teile eines Textes, denn sie ist das, was den Leser zuerst anspricht. Deshalb ist sie klar und fasst in konzentrierter Form den Inhalt des Textes in wenigen Worten zusammen.

Zwischenüberschriften helfen Lesern, den roten Faden zu behalten und sich in dem Text zurechtzufinden. Auch sie sollten in einprägsamer Form den Inhalt des jeweiligen Absatzes kurz und knapp zusammenfassen.

Um die Seite für Suchmaschinen zu optimieren, ist der Text mittels SEO-Überschriften hierarchisch zu gliedern („H“ im folgenden Beispiel steht für Heading):

        H1
             H2
             H2
                  H3
                  H3
             H2

8. Die richtige Struktur wählen

Die richtige Struktur steht in Zusammenhang mit den Überschriften. Sie stellt dem Leser einen roten Faden zur Verfügung, an dem er sich orientieren kann und sorgt dafür, dass der Text geordnet und professionell wirkt. Gleichzeitig hilft eine gute Struktur dabei, den Inhalt des Textes besser zu vermitteln und den Leser zum Handeln aufzufordern.  Bei der Zusammenstellung der richtigen Struktur für einen Text ist wiederum Bedacht auf die Zielgruppe zu nehmen.

openPR-Tipp: Kann der Leser nicht unmittelbar den Zusammenhang erkennen, weil die Struktur nicht optimiert ist, liest er im Regelfall den Text nicht zu Ende. Vor allem dann, wenn die Seite mehr als 800 Worte umfasst. Gleich zu Beginn ein Inhaltsverzeichnis einzubauen und die Einträge mit dem Text zu verlinken, ist eine Möglichkeit dem zu begegnen.

 

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Diese Fehler sollten Sie beim Texten vermeiden

Content is King © onephoto - stock.adobe.com
Content is King © onephoto - stock.adobe.com
Das Schreiben für Webseiten unterscheidet sich in einigen Aspekten vom Schreiben für andere Medien. Die Leser von Webtexten sind in der Regel auf der Suche nach bestimmten Informationen und wollen diese schnell und unkompliziert finden. Texte für das Web sollten daher klar und präzise sein und den Lesern genau das liefern, was sie suchen. Zu vermeiden sind:

  • Textwüsten: Texte, die zu viele Informationen enthalten und den Leser erschlagen.
  • Hohe Textlastigkeit: Texte, die zu viele Fakten enthalten und wenig darauf optimiert sind, den Leser anzusprechen.
  • Langweilig mit vielen Wiederholungen: Texte, die nicht interessant oder abwechslungsreich sind.
  • Keyword-Bashing: Manchmal mögen Texter der Versuchung unterliegen, das Ranking mit einer möglichst hohen Dichte an Keywords zu verbessern. Die Algorithmen von Google erkennen das und strafen die Seite ab, d.h. deren Ranking wird heruntergestuft.
openPR-Tipp: Besser ist es, die Keywords wirkungsvoll in den Überschriften und am Beginn und Ende von Absätzen zu platzieren. Auf alle Fälle aber so, dass sie in Relevanz zum Text stehen.

Web-Content erstellen: Die Verpackung macht den Wert

Je schneller es gelingt, die Neugier des Lesers zu wecken, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass er das „Textpaket“ aufschnürt. Die Hauptbestandteile dieser Verpackung sind:

  1. Originelle und treffsichere Überschriften.
  2. Gleich zu Beginn eine kurze Einleitung (max. 250 Wörter), die einen Überblick, eine Art Zusammenfassung gibt.
  3. Bei längeren Texten ein Inhaltsverzeichnis.
  4. Darstellung der logischen Abfolge (schon am Beginn das Ende im Auge haben).
  5. Eine Schlussfolgerung und Zusammenfassung (Fazit) am Ende des Textes.
  6. Eine Handlungsaufforderung, sog. Call-to-Action (Kontaktaufnahme, Registrierung, …).
openPR-Tipp: Laut Untersuchungen scrollen mehr als zwei Drittel aller Leser erst mal durch den gesamten Text und verschaffen sich so einen ersten Überblick. Wenn an bestimmten Stellen ihr Interesse geweckt wird, bleiben sie dort „hängen“ und beschäftigen sich intensiver mit dem, was ihnen der Autor da so vorsetzt. Die Kunst des Schreibers ist es, solche „Stopp-Points“ geschickt im Text zu platzieren und damit das Engagement des Lesers zu erhöhen.

Nutzerfreundlichkeit und Führung

User Experience – Nutzen, Spannung und Neugier sind die Motivationsverstärker in Texten. Texte für Webseiten zu schreiben, hat das Ziel die User zu einer möglichst hohen Verweildauer zu motivieren, sich mit den Inhalten auseinanderzusetzen und bestenfalls sich damit zu identifizieren. Zwar ist User Experience weit mehr als Content (Texte / Bilder). Es ist der gesamte Prozess der Usererfahrung, während er die Webseite besucht: Branding, Design, Benutzerfreundlichkeit, Funktion.

Bezogen auf den Text bedeutet das wiederum:

  1. Das Ziel steht am Anfang.
  2. Insgesamt ist der Inhalt von Relevanz und Konsistenz geprägt.  
  3. Fachbegriffe, die nicht zum Allgemeinwissen gehören, nur anführen, wenn es sich nicht vermeiden lässt (Erklärung inklusive).
  4. Aktive Schreibweise, Möglichkeitsform vermeiden.

User Journey – Reisen durch das Internet brauchen Struktur und Führung

Der Ausdruck „User-Journey“ steht für die „Reise“ des Users / Lesers durch das Angebot der Webseite, um letztendlich am definierten Endpunkt zu landen, dort wo er die Conversion auslöst. Das heißt er „konvertiert“ vom reinen Informationssuchenden zum Konsumenten / Kunden und bekommt in der Marketingwelt die Bezeichnung „Lead“. Dieser Begriff steht für einen Kontakt mit mehr oder weniger hohem Abschluss- oder Kaufpotenzial.

Für den Texter von Webseiten bedeutet dies wiederum, dass es nicht nur um Fehlerfreiheit und korrektes Layout geht. Aus ökonomischer Sicht ist eine Webseite dann erfolgreich, wenn mit ihr eine hohe Conversion-Rate erreicht wird. Diese Verhältniszahl gibt den prozentuellen Anteil der User an, die durch das Angebot „reisen“ und am Ende zu einem Lead „konvertieren“. Für den Auftraggeber / Betreiber der Webseite das wichtigste Ziel, sein „heiliger Gral“, den es zu entdecken gibt.

openPR-Tipp: Hier erfahren Sie mehr, wie Sie erfolgreich Leads generieren.

Fazit: Optimierte Texten für Webseiten

Texte für Webseiten zu schreiben, dient der direkten und zielgerichteten Ansprache der Kunden mit dem Ziel die Verweildauer zu erhöhen, die Conversion-Rate zu optimieren und insgesamt für ein positives Nutzererlebnis zu sorgen.

Gemeinsam sind es Text und Struktur, die einen wesentlichen Beitrag zur Platzierung in den Suchergebnislisten liefern. Das bedeutet zusammengefasst: Texte für Webseiten müssen einerseits die Kunden begeistern, andererseits aber auch die Suchmaschinen. Mit der Orientierung an den Bedürfnissen der Zielgruppen, einer optimierten Struktur, fehlerfreien Texten und der Beachtung der Google Richtlinien für suchmaschinenoptimierte Texte sind die wichtigsten Grundlagen für eine gut rankende Webseite schon mal geschaffen.

Der perfekte Webseiten-Text ist wie ein kunstvoll geschliffener Diamant: er ist klar, strahlt und zieht die Aufmerksamkeit auf sich. Er begeistert Leser und ist Grundlage, dass sich die Seite positiv von Wettbewerbern abhebt.

openPR-Tipp: Möchten Sie mehr über Suchmaschinenoptmierung erfahren, lesen Sie unseren Artikel über die Top 10 Google-Ranking-Faktoren.

 

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