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Sommerloch im Onlinehandel – Themen und Tipps für Marketing & Pressearbeit

Sommer, Sonne, Sommerloch: Viele surfen in den heißen Monaten lieber auf Wellen statt im Internet und interessieren sich kaum für Online-Shopping. Nicht verwunderlich, dass der Umsatz zahlreicher Onlinehändler dann merklich zurückgeht. Die gute Nachricht: Das Sommerloch im Onlinehandel bietet auch enormes Potenzial und lässt sich mit folgenden Tipps und Tricks für Marketing und PR optimal nutzen.

Was ist das Sommerloch wirklich?

Was ist das Sommerloch? © aotearoa - stock.adobe.com
Was ist das Sommerloch? © aotearoa - stock.adobe.com
Als Faustregel gilt: Der Beginn des Sommerlochs fällt mit dem Beginn der parlamentarischen Sommerpause des Deutschen Bundestages (und anderer Parlamente) Anfang Juli zusammen und dauert zwei Monate, in der Regel bis Ende August.

Es ist allbekannt, dass viele Institutionen, Organisationen, die Politik und Teile der Wirtschaft in den warmen Monaten den Sommer „feiern“ und einfach Urlaub machen. Die relevanten politischen, wirtschaftlichen und sportlichen Ereignisse gehen zurück.

Berichterstatter, Redakteure, Journalisten fallen im Sommer in das tiefe Loch der „Nachrichten-Depression“ und dieses dann in irgendeiner Form füllen müssen. Diese Zeit wird in den Medien auch "Sauregurkenzeit" (engl. silly season) genannt. 

Von dem Sommerloch sind natürlich auch viele andere Branchen betroffen, u.a. E-Commerce. Spätestens mit dem Beginn der Sommerferien in den ersten Bundesländern wird auch das Sommerloch im Onlinehandel spürbar: Während der Mai noch stabile Werte in den meisten Branchen zeigt, kommt ab Juni regelmäßig der Umbruch. Die Kunden sind schon im Urlaub oder verbringen ihre Freizeit lieber draußen, in der Natur.

 

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Sommerloch im Onlinehandel effektiv nutzen – so gehts!

Lassen Sie sich von den heißen Monaten nicht entmutigen. Nutzen Sie die Zeit, um Neues auszuprobieren und Aufgeschobenes aufzuarbeiten. Vom Sommer-Sale bis zur Vorbereitung auf das Weihnachtsgeschäft – es gibt zahlreiche Möglichkeiten, das Sommerloch in ein Produktivitätshoch zu verwandeln.

1. Sommer-Sale veranstalten

Die ruhigen Sommermonate sind ideal, um alte Lagerbestände

Sommer-Aktion © Tamara - stock.adobe.com
Sommer-Aktion © Tamara - stock.adobe.com
loszuwerden. Onlinehändler schlagen mit einem Sommer-Sale gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: Sie schaffen Platz für neue Produkte und fördern gleichzeitig den Abverkauf, indem sie ihrer Kundschaft verlockende Schnäppchen bieten.

2. Online-Shop und Webseite optimieren

Während des hektischen Tagesgeschäfts kommt man häufig nicht dazu, sich mit der Nutzerfreundlichkeit und dem SEO der eigenen Webseite auseinanderzusetzen. Machen Sie sich das Sommerloch zunutze, indem Sie Ihren Online-Shop ausgiebig testen und ihn aus Konsumentensicht betrachten. Optimieren Sie bedeutende Shop-Seiten auf starke Suchbegriffe. Es stehen ausreichend Onlinetools zur Verfügung, mit denen sich herausfinden lässt, wie die Webseite zu bestimmten Keywords rankt.

3. Social-Media-Kampagne starten

Mit gezielten Social-Media-Kampagnen erreichen Onlinehändler (potenzielle) Kunden auch im Urlaub. Sommer-Rabatte und Gewinnspiele mit sommerlichen Preisen schaffen spezielle Kaufanreize. Stellen Sie einen Bezug zwischen Ihren Produkten und dem Thema „Sommerzeit“ her, um die Stimmung der Kunden einzufangen und Ihre Produkte in den Vordergrund zu rücken. Hier dürfen Händler ihrer Kreativität freien Lauf lassen und Kampagnen ausprobieren, die sich von der üblichen Strategie abheben.

4. Um Bestandskunden kümmern

Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft: Das Sommerloch ist der ideale Zeitpunkt, um Bestandskunden eine Freude zu machen. Wie wäre es mit kleinen Aufmerksamkeiten wie Sonderrabatten oder Expresslieferungen? Denkbar ist auch, die Bestandskunden per E-Mail anzuschreiben und ihnen einen schönen und erholsamen Urlaub zu wünschen. Und warum nicht gleich ein kleines Geschenk mitschicken – einen Gutschein oder ein Rabattcode für die nächste Bestellung?

5. Mehrwert in Form von passendem Content bieten

Kunden freuen sich über hochwertige Produkte – und über Mehrwert. Stellen Sie Tipps und Lösungen für Ihre Kundschaft parat, indem Sie einen branchenspezifischen Blog oder einen Ratgeber betreiben. Nutzen Sie interessante Artikel, um Kundenfragen zu beantworten und Unklarheiten zu beseitigen. Auf diese Weise verschaffen Sie sich Aufmerksamkeit und erreichen Kunden, die Ihren Online-Shop eventuell nie besucht hätten. Lesen Sie hier, wie Sie Ihre Content Strategie entwickeln können.

6. Auf das Weihnachtsgeschäft vorbereiten

Kurz vor Weihnachten häufen sich die Bestellungen: Warum nicht die hochsommerliche Pause nutzen und Pläne für das stressige Weihnachtsgeschäft vorbereiten? Händler sollten sich rechtzeitig über aktuelle Trends informieren und ihre Lager mit entsprechenden Produkten auffüllen, um bestehende Kapazitäten optimal auszuschöpfen. Mehr zur Weihnachts-PR und Marketing.

Besonders „heiße“ Themen für Ihre PR

Sommerloch im Onlinehandel © kaipity - stock.adobe.com
Sommerloch im Onlinehandel © kaipity - stock.adobe.com
Die Erfahrung zeigt, dass der Sommer an Nachrichten für die Presse eher arm ist. Das sollten Sie für Ihre Pressearbeit nutzen!

Als im Jahr 2010 ein Blumenkübel in Neuenkirchen (Münsterland) in Scherben zerfiel, wahrscheinlich von Vandalen „getötet", stand die Welt kurze Zeit still, nur um dann umso rasender das Ableben des Tongefäßes weltweit zu verbreiten. Der #Blümenkübel hat damals sogar Naomi Campbell vom Platz 4 der Trending-Twitter-Topics verdrängt. Und in England fragte man sich, welche Krise hinter Hashtag Blumenkübel steht, die ganz Deutschland so im Würgegriff hält. Ein klassisches Beispiel für das Phänomen Sommerloch in der Presse, wenn es sonst keine berichtenswerten Themen gibt. So wird, die an Nachrichten arme Zeit des Sommers genutzt, um Menschen und Themen ins Gespräch zu bringen, die während des Jahres kaum Beachtung fanden. Ob verdient oder unverdient ist dabei oft nicht von Belang.

Mit Fantasie und Kreativität lassen sich eine Menge an Themen für die eigene PR finden. Man muss nicht mit kuriosen Geschichten und Schauermärchen zu punkten versuchen. Es macht sich aber durchaus bezahlt, einmal von den gewohnten Mustern der Pressearbeit und der Berichterstattung abzuweichen, andere Wege zu gehen.

Vielleicht kann man die Aufmerksamkeit auf Dinge und Menschen lenken, die sie in der übrigen Zeit des Jahres kaum bekommen, obwohl sie es verdient hätten. Vielleicht ist es gerade jetzt das Sommerloch, das Menschen ein wenig Freude und Glück vermitteln kann, nun da sie für einige Wochen im Jahr auch die Muße haben, die Botschaften frei von Ablenkung aufzunehmen. Mag sein, dass auch das Paradigma der Medienindustrie „Only bad News, are good News“ für eine Weile in den Urlaub geschickt wird.

Nach wie vor sind es die klassischen Themen, die Leser ansprechen:

  • Freizeit, Familie: gemeinsame sportliche Aktivitäten, Ausflugsziele, Sportarten, die im Trend liegen.
  • Garten, Pflanzen, Natur: Tipps für die Gartenpflege im Sommer, „Was wächst denn da?“-Ratgeber, Fotowettbewerb, trendige Blumen und Pflanzen, Tipps für Heilkräuter.
  • Lebensart und Mode: Farben und Formen des Sommers, Stil- und Typberatung, Modefarben und modische Kleidung für die warmen Tage.
  • Gemeinsames Feiern, Grillabende: In langsamen Schritten zurück zur Normalität. Sicheres Grillen nicht nur in Bezug auf die Feuersgefahr, sondern auch richtiges Verhalten, um andere und sich selbst nicht zu gefährden.
  • Fitness, Gesundheit: Stärkung des Immunsystems, trendige Sportarten und Sicherheitsempfehlungen. Dazu Tipps für „Bodyforming“, die gute Figur an warmen Tagen, bei sommerlicher Kleidung.
  • Veranstaltungen, Termine: Nach einem weiteren Jahr, in dem fast alle Kulturveranstaltungen ausgefallen sind, freuen sich die Menschen auf den gemeinsamen Genuss von kulturellen Highlights. Unter anderen Bedingungen, dennoch besteht die Möglichkeit. Welche Empfehlungen zum Besuch von Veranstaltungen kann man geben, welche Veranstaltungen finden regional statt, wie sind die Möglichkeiten der Buchung, wie die Sicherheitsbestimmungen.

3 Tipps für gelungene Sommer-PR

Abschließend noch eine Sammlung von Ideen, mit denen Sie Ihre Sommer-PR planen können:

Tipp 1: Auf Aktionstage achten

Im Jahreskreis gibt es immer wieder Tage, die sich bestimmten Themen widmen. Sie sind in der Öffentlichkeit in aller Regel gut bekannt und können so lohnende Objekte für eine Berichterstattung im Sommerloch sein.

Hier einige Beispiele:

  • 1. Juli: Internationaler Witzetag
  • 6. Juli: Internationaler Tag des Kusses
  • 13. Juli: Ehrentag der Kuh
  • 27. Juli Geh mit deiner Hose spazieren-Tag
  • 7. August: Tag des Bieres
  • 8. August: Weltkatzentag
  • 12. August: Internationaler Tag der Jugend
  • 13. August: Weltlinkshändertag
  • 21. August: Tag der Senioren

Das ist nur ein kleiner Auszug aus den kuriosen „Feiertagen“ während des Jahres. Damit lassen sich bestimmt spannende Themen finden, um das „Sommerloch“ zu füllen. Hier finden Sie noch mehr PR-Themen und Ideen für Ihre Aktionstage im Sommer.

Tipp 2: Presseportale sorgen für die nötige Reichweite

Die Veröffentlichung von Pressemitteilungen im Internet über Presseportale und -veteiler gehört heutzutage zu den Basisaufgaben der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. So lassen sich die Nachrichten gezielt (regional, überregional, national, international) streuen und sind für die Zielgruppen und -märkte so aufzubereitet, dass eine hohe Sichtbarkeit zu erreichen ist. Zusätzlich ranken die Presseportale sehr gut bei den Suchmaschinen. Ein Umstand der sich doppelt positiv auf die verbreiteten Nachrichten und die „Sommerloch-Beiträge“ auswirkt.

 

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Tipp 3: Erwecken Sie das Sommerloch-Tier

Das Sommerloch-Tier © javier brosch - stock.adobe.com
Das Sommerloch-Tier © javier brosch - stock.adobe.com
Wenn es schon sonst nichts Interessantes zu berichten gibt: Geschichten und Erzählungen über Tiere bewegen die Menschen noch immer. Die Historie dieser speziellen Rasse ist lang und es würde den Rahmen sprengen, sie alle aufzuzählen. Daher an dieser Stelle stellvertretend:

  • Die Bestie vom Baggersee, ein 80-cm-Krokodil brachte es 1994 auf die Titelseiten der Tagespresse.
  • 2001 war der dackelfressende Killerwels „Kuno“ aus einem Gewässer bei Mönchengladbach gezogen worden. Er schaffte es sogar bis in die australischen Zeitungen.
  • Vielen ist das Schicksal von Bruno, dem Braunbären zu Herzen gegangen. 2006 erlag er dem gezielten Schuss eines Jägers, nach dem er als „für die Menschheit gefährlich“ eingestuft worden ist.
  • 2010 orakelte die Krake Paul die deutschen WM-Spiele.

Die Liste der Sommertiere ist lang, obwohl sie, bedingt durch die Ereignisse rund um Corona in den letzten Jahren, abgenommen hat. Vielleicht ist es an der Zeit ein neues Sommerlochtier zu wählen, das seinen Weg in die Herzen der Menschen findet. Initiieren Sie eine Sommerloch-Tier-Aktion und lassen Sie Ihre Leser und Abonnenten abstimmen.

Fazit

In Anlehnung an eine „Weisheit“ aus dem Vertrieb kann man sagen: „Nach dem Sommerloch ist vor dem Sommerloch“. Das heißt, dass bereits in den ersten Monaten nach dem Sommer mit den Planungen für das nächste Jahr zu beginnen ist. Dabei sollte man sich diese Fragen stellen:

  • Welche Erfahrungen des vergangenen Sommers können in das nächste Jahr einfließen?
  • Welche Themen erwiesen sich, in Bezug auf die Märkte und Zielgruppen als ausreichend relevant und interessant?
  • Was können die Themen des nächsten Sommers sein?

Bringen Sie bereits kurz nach dem Sommer ein „schwarzes Brett“ in der Abteilung an. Dort können alle Teammitglieder ihre Ideen in Stichworten festhalten. In Team-Besprechungen können die Themen geclustert und Verantwortliche benannt werden. Damit sind sie bestens für den nächsten Sommer gerüstet.

Diese umfassende Themensammlung, sollte bereits frühzeitig einsetzen. Mit guter Vorbereitung und kreativen, auf den Zielmarkt bezogenen Ideen, ist auch diese Zeit gut zu nutzen. Denn auch im Sommer gibt es eine Menge an Themen, die die Menschen interessieren, sie berühren, die sie unterhalten. Klassischerweise sind es Familie, Freunde, Reisen.

 

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