Tibet ist seit 1949/50 völkerrechtwidrig von der VR China besetzt. Die Tibet Initiative Deutschland e.V. unterstützt seit 1989 den gewaltlosen Kampf der Tibeter um Selbstbestimmung.
Allen internationalen Aufrufen zum Trotz setzt die chinesische Regierung ihren Kurs der Gewalt in Tibet unvermindert fort. Die Tibet Initiative Deutschland e.V. (TID) hält es daher für unausweichlich, mit einem Boykott der olympischen Spiele ernst zu machen, und fordert vom IOC, die Vergabe der Spiele im August 2008 an Peking zurückzuziehen. Das jetzt an antiker Stätte entzündete olympische Feuer wertete der Vorsitzende der TID, Wolfgang Grader, als „Verhöhnung der olympischen Idee“.
Bislang gibt es kein Signal dafür, dass Peking den Forderu…
Am heutigen Samstag haben rund 100 Tibeter und Tibet-Unterstützer vor der chinesischen Botschaft in Berlin friedlich gegen die gewaltsame Niederschlagung des Aufstandes in Tibet protestiert und die Freilassung aller festgenommenen Tibeter sowie ein Ende der Gewalt gefordert. Die Organisatoren, die Tibet Initiative Deutschland, der Verein der Tibeter in Deutschland und die International Campaign for Tibet, verurteilten die brutale Gewaltanwendung durch die chinesischen Behörden und drückten ihre große Sorge über die Sicherheit der inhaftierten…
Tibet Initiative Deutschland erinnert an den tibetischen Volksaufstand gegen die Chinesen am 10. März 1959
Am Montag - 10. März 2008 - um 17:00 Uhr
Reesendammbrücke gegenüber dem Hamburger Rathaus
In diesem Jahr ist am 10. März der 49. Jahrestag des Aufstandes des tibetischen Volkes gegen die chinesische Besatzungsmacht. Nach offiziellen chinesischen Angaben verloren mehr als 87 000 Tibeter ihr Leben. In den Jahrzehnten der Gewaltherrschaft starben insgesamt 1,2 Millionen Menschen. Hunger, Zwangsarbeit, Haft, Folter, Hinrichtungen und die …
Berlin, 27.02.2008 - Nepal hat am 25. Februar erstmals einen Tibeter, der bei einer Großrazzia im Tibetischen Flüchtlingszentrum in Kathmandu verhaftet worden war, an China ausgeliefert. Die Tibet Initiative Deutschland (TID) ist besorgt um Leib und Leben des 27-jährigen Tibeters sowie um die Zukunft der anderen Flüchtlinge und ruft daher zu einer sofortigen Protestaktion auf.
Grundlage für die Verhaftung des 27-jährigen Tsering Dhundup waren nach Informationen der TID die Anschuldigungen der chinesischen Behörden, er habe in Tibet einen chi…
Endspurt für Flaggenaktion – Rekordergebnis erwartet
Fast 900 Städte, Gemeinden und Landkreise zwischen List auf Sylt und Lindau am Bodensee haben schon jetzt ihre Zusage gegeben, am 10. März 2008, dem 49. Jahrestag des tibetischen Volksaufstands gegen die chinesischen Besatzer, als Zeichen der Solidarität mit dem tibetischen Volk auf ihren Rathäusern oder anderen öffentlichen Gebäuden die Tibetflagge zu hissen.
Diese internationale Aktion wird in Deutschland bereits zum 13. Mal von der Tibet Initiative Deutschland e.V. (TID) organisiert. …
Berlin, 30.01.2008 - Wegen großer Nachfrage wechselt die Tibet Initiative Deutschland in Nürnberg den Veranstaltungsort für den Vortrag des Dalai Lama am 18. Mai 2008. Statt um 9:30 Uhr in der Meistersingerhalle wird der Dalai Lama nun ab 9:00 Uhr in der Arena Nürnberger Versicherung sprechen. Bereits verkaufte Karten für die Meistersingerhalle behalten ihre Gültigkeit und werden auf die Arena übertragen. Der Vorverkauf für die neuen Karten beginnt am 1. Februar an allen bekannten Vorverkaufsstellen und im Internet bei www.koka36.de sowie tel…
Berlin, 10.12.2007 – Die Tibet Initiative Deutschland e.V. (TID) verurteilt die Entscheidung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), kein tibetisches Team zu den Olympischen Spielen 2008 in Peking zuzulassen. Die Begründung der Ablehnung ist nach Ansicht der TID willkürlich und geradezu zynisch: Das IOC lehnt die Bewerbung ab, weil Tibet – seit über 50 Jahren von der Volksrepublik China gewaltsam besetzt – kein souveräner Staat ist.
„In der Geschichte der Olympischen Spiele gibt es genügend Beispiele dafür, dass nicht nur unabhängig…
Berlin, 6.12.2007 – Zum internationalen Tag der Menschenrechte am 10. Dezember 2007 ruft die Tibet Initiative Deutschland e.V. (TID) bundesweit zu Mahnwachen für die politischen Gefangenen Rongye Adrak und Adruk Lopoe auf. In mehr als 20 Städten sind Aktionen für die Freilassung der zu Unrecht Inhaftierten geplant. Vor Rathäusern und auf Marktplätzen werden Tibet-Aktivisten über die Menschenrechtssituation in Tibet informieren.
Die beiden Tibeter sind Anfang August im osttibetischen Lithang von chinesischen Behörden festgenommen und wegen "…
Heftige Kritik der Tibet Initiative Deutschland an Ausladung des Dalai Lama durch den Vatikan
Berlin, 27. November 2007 - Die Tibet Initiative Deutschland e.V. (TID) zeigt sich entrüstet über die Absage des angekündigten Treffens zwischen dem Papst und dem Dalai Lama am 13. Dezember im Vatikan.
Nachdem in letzter Zeit vermehrt Staatschefs eine Begegnung mit dem tibetischen Oberhaupt gesucht haben, bestürzt es, dass gerade der Heilige Stuhl vor den unverhohlenen Drohgebärden Chinas einknickt.
"Gerade die Begegnung dieser zwei hohen religiösen…
An den Vorstand der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands und die Fraktion der SPD im Deutschen Bundestag
Stellungnahme zur Kritik am Empfang des Dalai Lama im Bundeskanzleramt
Sehr geehrte Damen und Herren,
die Tibet Initiative Deutschland e.V. (TID) bedauert zutiefst die anhaltende innenpolitische Diskussion um den Empfang des Dalai Lama durch die Bundeskanzlerin. Dieser Empfang hat ein deutliches Zeichen der Solidarität mit dem tibetischen Volk gesetzt, das von der deutschen Öffentlichkeit sehr begrüßt wurde.
Die politische Führung…
Scharfe Kritik von der Tibet Initiative Deutschland
Die Tibet Initiative Deutschland e. V. (TID) hat heftige Kritik an den jüngsten Äußerungen von Altbundeskanzler Gerhard Schröder zum Empfang des Dalai Lama durch seine Nachfolgerin im Bundeskanzleramt geübt. "Wer wie Altkanzler Schröder einen Empfang des Dalai Lama durch die Kanzlerin als 'Fehler' bezeichnet, wer die Gefühle des chinesischen Volkes verletzt sieht und die territoriale Integrität Chinas anmahnt, bewegt sich im Geist eines totalitären Regimes und verlässt den demokratischen Ko…
Tibet Initiative Deutschland verurteilt scharf die Zerstörung der religiösen Skulptur
Berlin - In unmittelbarer Nähe zum heiligen Berg Kailash in Tibet haben chinesische Einsatzkräfte eine 15 Meter hohe buddhistische Statue gesprengt. Den Berichten deutscher und österreichischer Zeugen zufolge wurde die seit März 2007 in Bau befindliche Statue des Padmasambhava in der Nacht vom 28. zum 29. September unter strengen Sicherheitsvorkehrungen zerstört.
Bereits am Vortag der Aktion wurde Touristen das Fotografieren verboten. Kameras wurden kontro…
Berlin - Am 1. Oktober beginnt der Vorverkauf für die Veranstaltungen im Rahmen des nächsten Deutschland-Besuchs des Dalai Lama. Das politische und geistliche Oberhaupt Tibets wird auf Einladung der Tibet Initiative Deutschland. e.V. (TID) vom 16. bis 20. Mai 2008 wieder in Deutschland sein und dabei die Städte Bochum, Mönchengladbach, Nürnberg, Bamberg und Berlin besuchen. Der Besuch steht unter dem Motto „Kein Frieden ohne Menschenrechte“. Auf dem Programm stehen Großveranstaltungen, Zusammenkünfte mit führenden Politikern, Empfänge und Pre…
Deutschland übernimmt verstärkt internationale Verantwortung
Berlin - Die Tibet Initiative Deutschland e.V. (TID) begrüßt das heutige Treffen zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem 14. Dalai Lama. Als erste deutsche Regierungschefin empfängt Merkel das tibetische Oberhaupt trotz Protesten aus Peking und von Seiten der Wirtschaft in einem offiziellen Rahmen. „Dass solche eine Begegnung Drohgebärden provoziert, ist natürlich verständlich“, sagt Wolfgang Grader, Vorstandsvorsitzender der TID. „Erfahrungen zeigen jedoch, dass die Sorge …
Touristen und chinesische Behörden respektlos gegenüber tibetischer Kultur
Berlin - Wie die Tibet Initiative Deutschland e.V. (TID) aus zuverlässiger Quelle in Tibet erfahren hat, befindet sich eine Gruppe von sechs italienischen Motocross-Fahrern im Gebiet des Kailash, um den Berg auf einem alten Pilgerweg mit ihren Maschinen zu umrunden.
Die Gewährspersonen der TID haben die Fahrer dringend gebeten, mit Rücksicht auf die religiösen Gefühle der Tibeter von ihren Plänen abzusehen. Dies wurde jedoch mit dem Argument abgelehnt, der chinesisch…
Berlin, 07.08.2007: Der morgige Weltaktionstag von über 150 Menschenrechtsorganisationen und Tibet-Unterstützergruppen bildet den Auftakt für Protestaktionen im Zusammenhang mit den Olympischen Spielen 2008, die in einem Jahr in China eröffnet werden. Bereits seit ihrer Vergabe 2001 an Peking weisen die Tibet-Unterstützergruppen auf den Widerspruch zwischen der Olympischen Idee und der unverändert schlechten Menschenrechtssituation in China und Tibet hin.
„Mit unserem Protest wollen wir der Forderung nach Selbstbestimmung des tibetischen Vo…
Tibetisches Oberhaupt nimmt Einladung der Tibet Initiative Deutschland an -
Der 14. Dalai Lama hat eine Einladung der Tibet Initiative Deutschland (TID) angenommen, im Mai 2008 die Bundesrepublik Deutschland zu besuchen. Der Besuch steht unter dem Motto „Kein Friede ohne Menschenrechte“.
Die Erkenntnis, dass dauerhafter Friede ohne die Achtung der Menschenrechte nicht möglich ist, hat leider noch nicht Eingang in die internationale Politik gefunden. Friedensinitiativen werden zumeist nur dann unterstützt, wenn eigene Interessen betroffen si…
Verschleppter tibetischer Würdenträger wird volljährig
Demonstranten in ganz Deutschland fordern seine Freilassung
Berlin, 24. 4. 07 - Die Tibet Initiative Deutschland e.V. (TID) ruft am 25. April deutschlandweit zu Protestaktionen auf. Anlass ist der 18. Geburtstag des 11. Panchen Lama, des zweithöchsten tibetischen Würdenträgers. Er wurde 1995, im Alter von 6 Jahren von den chinesischen Behörden verschleppt und ist seitdem verschollen. Zu diesem Anlass erneuert die TID ihre Forderung nach sofortiger Freilassung. „China akzeptiert nicht ei…
Berlin / Genf, 27. März 2007: Die Tibet Initiative Deutschland e.V. (TID) hat 10.000 Unterschriften für die Freilassung des politischen Gefangenen Bangri Rinpoche gesammelt und heute an das Büro der UN Hochkommissarin für Menschenrechte, Louise Arbour, übergeben.
Anlaesslich der Jahrestagung des UN-Menschenrechtsrates in Genf machten
Nadine Baumann, Aktionsreferentin der Tibet Initiative Deutschland (TID), und Pema
Droyuttsang vom Verein der Tibeter in Deutschland auf das Schicksal des tibetischen politischen Gefangenen Bangri Rinpoche au…
Berlin. „Freiheit für Tibet“ – dies fordern deutsche Tibetorganisationen aus Anlass des 48. Jahrestages des tibetischen Volksaufstandes von 1959 und erwarten von Bundeskanzlerin Merkel, im Rahmen der EU-Ratspräsidentschaft mehr Druck auf die Staatsführung in China auszuüben. Am 10. März gedenken deshalb der Verein der Tibeter in Deutschland (VTD), die International Campaign for Tibet (ICT) und die Tibet Initiative Deutschland (TID) der blutigen Niederschlagung der Unruhen in Tibet und erinnern daran, dass auf dem „Dach der Welt“ Repressionen …