(openPR) Endspurt für Flaggenaktion – Rekordergebnis erwartet
Fast 900 Städte, Gemeinden und Landkreise zwischen List auf Sylt und Lindau am Bodensee haben schon jetzt ihre Zusage gegeben, am 10. März 2008, dem 49. Jahrestag des tibetischen Volksaufstands gegen die chinesischen Besatzer, als Zeichen der Solidarität mit dem tibetischen Volk auf ihren Rathäusern oder anderen öffentlichen Gebäuden die Tibetflagge zu hissen.
Diese internationale Aktion wird in Deutschland bereits zum 13. Mal von der Tibet Initiative Deutschland e.V. (TID) organisiert. 1996 nahmen lediglich 21 Städte teil, dann stieg die Zahl kontinuierlich an bis auf 783 im vergangenen Jahr. Zu den Teilnehmern gehören auch acht Hauptstädte von Bundesländern. In Mitteleuropa – Frankreich, Italien, Österreich, Ungarn, Tschechien, Luxemburg, der Schweiz u.a. – hissen weit über 2000 Kommunen am 10. März die Schneelöwenfahne. Sie setzen damit ein Zeichen gegen die Menschenrechtsverletzungen auf dem Dach der Welt und für das Recht des tibetischen Volkes auf Selbstbestimmung.
1950 wurde das bis dahin souveräne Tibet von der Volksrepublik China völkerrechtswidrig besetzt und 1951 annektiert. Der verzweifelte Widerstand des tibetischen Volkes gegen die Okkupanten fand am 10. März 1959 in einem Aufstand in Lhasa, der Hauptstadt Tibets, seinen tragischen Höhepunkt. Tausende von Tibetern kamen um. Der Dalai Lama musste nach Indien fliehen.
Städte, Gemeinden und Landkreise, die noch teilnehmen möchten, finden weitere Informationen auf der Internetseite , darunter auch ein Bestellformular für die Tibetflagge, die von der TID kostenfrei ausgeliehen oder erworben werden kann.
Kontakt: Monika Deimann-Clemens, Koordination Flaggenaktion
Tel. 06047 – 7816, ![]()
http://www.tibetflagge.net










