openPR Recherche & Suche
Pressearchiv

Schutt, Waetke Rechtsanwälte

Schutt, Waetke Rechtsanwälte

Schutt, Waetke Rechtsanwälte Herr Rechtsanwalt & Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht Thomas Waetke Kriegsstraße 37 76133 Karlsruhe info@schutt-waetke.de www.schutt-waetke.de

Über das Unternehmen

Die Kanzlei Schutt, Waetke Rechtsanwälte wurde im Jahr 2003 von Timo Schutt und Thomas Waetke in Karlsruhe gegründet. Seitdem ist diese moderne Anwaltskanzlei mit ihrer zivilrechtlichen, insbesondere wirtschaftsrechtlichen Ausrichtung ein zuverlässiger

Aktuelle Pressemitteilungen von Schutt, Waetke Rechtsanwälte
Bild: Betriebsfeier: Darf´s ein bisschen mehr sein?Bild: Betriebsfeier: Darf´s ein bisschen mehr sein?
Schutt, Waetke Rechtsanwälte

Betriebsfeier: Darf´s ein bisschen mehr sein?

Wenn der Arbeitgeber seinen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bspw. zu einem Betriebsfest einlädt, dann darf das Fest nicht mehr als 110 Euro pro Mitarbeiter kosten – wird diese Grenze überschritten, dann wird der gesamte Betrag lohnsteuerpflichtig, womit die Veranstaltung deutlich teurer wird. Ein Arbeitgeber, der auf seinem Betriebsfest im Jahr 2007 auf 175 Euro pro Mitarbeiter kam, wollte das nicht akzeptieren und klagte. Der Bundesfinanzhof hat nun entschieden, dass die Freigrenze von derzeit 110 Euro zumindest für das Jahr 2007 angeme…
21.02.2013
Bild: Telefonwerbung – Fast immer unzulässig…und teuerBild: Telefonwerbung – Fast immer unzulässig…und teuer
Schutt, Waetke Rechtsanwälte

Telefonwerbung – Fast immer unzulässig…und teuer

Jeder macht es, keiner denkt darüber nach. Und doch, ist es in den meisten Fällen rechtswidrig und kann schnell teuer werden. Die Rede ist vom Telefonmarketing. Zunächst ist es schon eine Kunst, überhaupt wirksame Einwilligungen in Telefonwerbung zu bekommen. Beispielsweise haben die Gerichte entschieden, dass eine solche Einwilligung gesondert abzugeben ist, also keine weiteren Erklärungen enthalten sein dürfen, dass sie optisch hervorgehoben und verständlich sein muss, sie transparent sein muss. Und natürlich muss sie auch den strengen AGB…
20.02.2013
Bild: Auch der Sachverständige sitzt mit im BootBild: Auch der Sachverständige sitzt mit im Boot
Schutt, Waetke Rechtsanwälte

Auch der Sachverständige sitzt mit im Boot

Viele Agenturen oder Meister für Veranstaltungstechnik usw. bieten ihre Tätigkeit als Sachverständiger an und beraten bspw. Veranstalter oder Betreiber. Der Bundesgerichtshof hat nun eine auch für das Veranstaltungsrecht wichtige Entscheidung mit Blick auf die Haftung dieser Sachverständigen gefällt: Ein Geschädigter kann den Sachverständigen direkt in Anspruch nehmen, wenn dessen Gutachten dazu geführt hat, dass der Vertragspartner des Geschädigten einen Schaden verursacht hat. Wenn der Veranstalter bspw. einen Sachverständigen beauftragt …
19.02.2013
Bild: Schutz vor Meteoriten durch den Veranstalter?Bild: Schutz vor Meteoriten durch den Veranstalter?
Schutt, Waetke Rechtsanwälte

Schutz vor Meteoriten durch den Veranstalter?

Der Veranstalter ist für den Schutz seiner Besucher (mit-)verantwortlich. Was er alles dafür tun muss, ist nirgendwo im Detail geregelt – dafür gibt es die Verkehrssicherungspflichten: Danach muss der Veranstalter nicht etwa „alles“ tun, sondern nur das Erforderliche und Zumutbare. Das ist viel genug, aber die Gerichte wollen auch den Veranstalter nicht überfordern. Müsste der Veranstalter seine Besucher bspw. vor einem Meteoriteneinschlag schützen? Dass solch ein Einschlag durchaus passieren kann, haben heute ca. 400 Verletzte im russische…
18.02.2013
Bild: Der Unterschied zwischen Friseur und VeranstalterBild: Der Unterschied zwischen Friseur und Veranstalter
Schutt, Waetke Rechtsanwälte

Der Unterschied zwischen Friseur und Veranstalter

Der eine übt einen gefahrgeneigten Beruf aus, der andere nicht. Vor dem einen muss die Bevölkerung geschützt werden, vor dem anderen nicht. Der muss daher gewisse Voraussetzungen erfüllen, um seinen Beruf ausüben zu dürfen, der andere nicht. Einer von beiden ist ein Friseur, der andere Veranstalter. Die Frage: Wer ist der “eine”, wer der “andere”? Richtig: Der Friseur ist der gefährliche…: In vielen Berufen gibt es Voraussetzungen, die der Ausübende erfüllen muss. Insbesondere im Handwerk muss ein Meistertitel bestehen, damit man sich selbst…
15.02.2013
Bild: Meinungsfreiheit versus Urheberrecht?Bild: Meinungsfreiheit versus Urheberrecht?
Schutt, Waetke Rechtsanwälte

Meinungsfreiheit versus Urheberrecht?

Das Urheberrechtsgesetz zweit schon länger die Urheber und die Nutzer: Die einen wollen Geld mit ihren Werken verdienen, die anderen wollen möglichst wenig oder nichts dafür zahlen. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat nun eine wichtige Entscheidung* verkündet: Das Urheberrecht kann durch die Meinungsfreiheit eingeschränkt werden. Soll heißen: Im Rahmen der Meinungsfreiheit darf man auch ungefragt bspw. fremde Fotos oder Texte verwenden. Dies gilt nach Meinung des EGMR sogar dann, wenn das Urheberrechtsgesetz eigentlich …
15.02.2013
Bild: Der fliegende Bauzaun vor GerichtBild: Der fliegende Bauzaun vor Gericht
Schutt, Waetke Rechtsanwälte

Der fliegende Bauzaun vor Gericht

Wer einen Bauzaun aufstellt, ist dafür verantwortlich, dass er nicht umkippt – und zwar auch bei „sämtlichen Witterungsbedingungen“. Das Amtsgericht München hat eine Baufirma verurteilt, die einen Bauzaun aufgestellt hatte. Bei einem Sturm fiel der Zaun auf ein Auto, der Autohalter verklagte daraufhin die Baufirma und gewann den Prozess. Nach Auffassung des Amtsgerichts München hätte die Baufirma den Zaun so aufstellen und sichern müssen, dass er sämtlichen Witterungsbedingungen standhält, auch Windböen. Alleine die Tatsache, dass der Zaun…
13.02.2013
Bild: Gefährliche VermittlungBild: Gefährliche Vermittlung
Schutt, Waetke Rechtsanwälte

Gefährliche Vermittlung

Das Oberlandesgericht Schleswig hat einen Arzt wegen Verstoß gegen das Wettbewerbsrecht verurteilt, der seinen Patienten ungefragt Dienstleister benannt hatte. Dieses Urteil erinnert an die auch in der Eventbranche schwierige Thematik der „Vermittlung“, worunter auch die berühmten “Kick back-Provisionen” fallen. Kurz zu dem Fall: Ein HNO-Arzt hatte seinen Patienten zwei Hörgeräte-Anbieter genannt, ohne dass diese ihn um eine Empfehlung gebeten hätten. Darin sah das OLG Schleswig einen Wettbewerbsverstoß, insbesondere mit Blick auf die Berufs…
11.02.2013
Bild: Ruf mich (nicht) an!Bild: Ruf mich (nicht) an!
Schutt, Waetke Rechtsanwälte

Ruf mich (nicht) an!

Verbreitet ist noch immer die Ansicht, man dürfe andere Unternehmen anrufen und seine Leistungen anpreisen. Tatsächlich haben die Gerichte der Telefonakquise ganz enge Grenzen gesetzt. Grundsätzlich darf man ein Unternehmen nur anrufen, um Werbung in irgendeiner Form zu machen, wenn das Unternehmen zugestimmt hat. Ausnahmsweise darf man dort anrufen, wenn das Unternehmen mutmaßlich (!) ein konkretes (!) Interesse gerade an der telefonischen Kontaktaufnahme hat. Es geht also nicht so sehr darum, ob das angerufene Unternehmen Interesse an me…
08.02.2013
Bild: Aufgepasst bei der Fanpage auf FacebookBild: Aufgepasst bei der Fanpage auf Facebook
Schutt, Waetke Rechtsanwälte

Aufgepasst bei der Fanpage auf Facebook

Das Landgericht Regensburg hat ein Unternehmen verurteilt, das kein Impressum auf seiner Unternehmensseite auf Facebook hatte. Dies hatten zuvor bereits andere Gerichte so entschieden: Wer nicht ausschließlich privat eine Seite betreibt, braucht ein Impressum (siehe § 5 Telemediengesetz). Dabei spielt es keine Rolle, ob die Seite auf Facebook, einer anderen Plattform oder dem Mond betrieben wird. Das Urteil hatte ein Wettbewerber des Unternehmens erwirkt. Das Fehlen eines Impressums ist eine Frage aus dem Wettbewerbsrecht, und dort kann imme…
07.02.2013
Bild: Der Internetpranger am PrangerBild: Der Internetpranger am Pranger
Schutt, Waetke Rechtsanwälte

Der Internetpranger am Pranger

Mit viel Tamtam hat die Bundesregierung den Internetpranger für Gastronomiebetriebe angekündigt, in dem solche Betriebe öffentlich genannt werden sollen, die bei einer Kontrolle negativ aufgefallen waren (siehe § 40 Lebensmittel-, Bedarfsgegenstände- und Futtermittelgesetzbuch – das Ding heißt wirklich so. Kurz: LBFG). Mit nicht ganz so viel Tamtam aber sehr effektiv hat nun der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg dem Internetpranger vorerst den Garaus gemacht: Es sei fraglich, ob die neuen Regelungen mit dem Verfassungsrecht und dem Eu…
06.02.2013
Bild: Werbeprospekt: Firma und Anschrift des Anbieters müssen aufgeführt seinBild: Werbeprospekt: Firma und Anschrift des Anbieters müssen aufgeführt sein
Schutt, Waetke Rechtsanwälte

Werbeprospekt: Firma und Anschrift des Anbieters müssen aufgeführt sein

Der Werbeprospekt eines Unternehmens muss seinen im Handelsregister eingetragenen Firmennamen und die Firmenanschrift richtig und vollständig wiedergeben. Das hat das Oberlandesgericht (OLG) Hamm entschieden. Das beklagte Unternehmen ist Betreiberin einer bundesweit tätigen Baumarktkette. Sie hatte in einem Werbeprospekt zwar Post-Adresse, E-Mail-Adresse und Telefonnummern der beworbenen Baumarktfilialen aufgeführt, es aber versäumt, auf ihren im Handelsregister eingetragenen Firmennamen und die Adresse ihrer Verwaltung hinzuweisen. Dies ha…
05.02.2013
Bild: Der billige UrheberBild: Der billige Urheber
Schutt, Waetke Rechtsanwälte

Der billige Urheber

Wenn bspw. ein Veranstalter bei einer Werbeagentur einen Flyer bestellt, dann hält das Urheberrecht einige Überraschungen bereit: Wenn der Flyer urheberrechtlich geschützt ist, ist der Graphiker Urheber. Dies ist der Fall, wenn seine Leistung kreativ war und ein Mindestmaß an geistiger Schöpfung erblicken lässt. Dann wird er durch das Urheberrechtsgesetz geschützt. Was kann dem Veranstalter hier passieren? Ein Beispiel: Der Veranstalter handelt den Graphiker im Preis herunter, und zahlt nur noch 200 Euro für einen kompletten mehrseitigen F…
04.02.2013
Bild: Haftung für Produktangaben bei eBay - auch „ohne Gewähr“Bild: Haftung für Produktangaben bei eBay - auch „ohne Gewähr“
Schutt, Waetke Rechtsanwälte

Haftung für Produktangaben bei eBay - auch „ohne Gewähr“

Online-Verkäufer sind trotz der Formulierung „ohne Gewähr“ dafür verantwortlich, dass ihr Angebot hält, was es verspricht. Das ergibt sich aus einer am 29.01.2013 veröffentlichten Entscheidung des Bundesgerichtshofs. Der Fall muss nun von dem Landgericht Berlin neu verhandelt werden. eBay-Verkäufer können sich nicht damit aus der Affäre ziehen, dass sie ins Angebot Dinge schreiben wie z.B. „keine Gewährleistung“ oder so ähnlich. Wenn in einem Angebot bestimmte Eigenschaften genannt werden, dann gelten diese auch als zugesichert und der Verkä…
01.02.2013
Bild: Der Blumenstrauß für den Kunden wird größerBild: Der Blumenstrauß für den Kunden wird größer
Schutt, Waetke Rechtsanwälte

Der Blumenstrauß für den Kunden wird größer

Die Oberfinanzdirektion Frankfurt/Main hat eine Verfügung erlassen, die für alle Unternehmer wichtig wird, die ihre Kunden beschenken wollen. Nach den bisherigen steuerlichen Regelungen kann der Unternehmer, der seine Kunden beschenkt (z.B. zu einem Geburtstag) eine pauschale Steuer von 30% auf den Geschenkwert abführen. Die Folge: Der beschenkte Kunde muss das Geschenk dann nicht mehr selbst versteuern. Nach der Verfügung der OFD Frankfurt, die bundesweit Anwendung findet, müssen nunmehr Zuwendungen mit einem Wert von bis zu 40 Euro vom Sc…
31.01.2013
Bild: Technische Anlage muss nur funktionieren, nicht den neuesten Stand habenBild: Technische Anlage muss nur funktionieren, nicht den neuesten Stand haben
Schutt, Waetke Rechtsanwälte

Technische Anlage muss nur funktionieren, nicht den neuesten Stand haben

Das Oberlandesgericht Frankfurt hat sich mit der interessanten Frage auseinandergesetzt, ob ein Verkehrssicherungspflichtiger die neuesten technischen Standards befolgen muss, oder ob die Einhaltung der Standards zum Zeitpunkt der Erstellung der Anlage ausreichen. Konkret war folgendes passiert: Eine ältere Dame wollte aus einem Fahrstuhl aussteigen, als sich die Tür öffnete. Allerdings hatte der Fahrstuhl 40 cm über dem Boden angehalten, so dass die Dame 40 cm tief hinunterfiel und sich dabei verletzte. Ursache war ein technischer Defekt de…
30.01.2013
Bild: eBay-Verkäufer darf Auktion beenden, wenn die Ware beschädigt istBild: eBay-Verkäufer darf Auktion beenden, wenn die Ware beschädigt ist
Schutt, Waetke Rechtsanwälte

eBay-Verkäufer darf Auktion beenden, wenn die Ware beschädigt ist

Nach einem Urteil des Landgerichts Bochum darf der Anbieter einer eBay-Auktion diese vor dem regulären Ende trotz bereits vorliegender Angebote beenden, wenn die Ware, die verkauft werden soll, nach Start der Auktion beschädigt wird. In dem Fall hatte der Anbieter sein Auto bei eBay eingestellt. Erste Gebote gab es schon. Während der Auktion ging der Wagen kaputt. Der Verkäufer beendete die Auktion vorzeitig. Der zu diesem Zeitpunkt Höchstbietende klagte und wollte gegen sein Gebot den Wagen haben. Sowohl das Amtsgericht in erster, als auch…
29.01.2013
Bild: Hinterbliebenenrente für bei Schlägerei GetötetenBild: Hinterbliebenenrente für bei Schlägerei Getöteten
Schutt, Waetke Rechtsanwälte

Hinterbliebenenrente für bei Schlägerei Getöteten

Wenn ein Arbeitnehmer bei einem Ausflug mit Arbeitskollegen in einer Diskothek in eine Schlägerei verwickelt und dabei getötet wird, haben seine Angehörigen nur Anspruch auf Hinterbliebenenrente, wenn es sich entweder um einen Betriebsausflug gehandelt hätte oder der getötete Arbeitnehmer einem anderen zu Hilfe gekommen wäre. Dies hat das Landessozialgericht Bayern entschieden. In dem Fall hatte ein ehemaliger Arbeitskollege mehrere Arbeitskollegen zu einem Ausflug nach Tschechien eingeladen. Als man abends eine Diskothek besucht hatte, kam …
28.01.2013
Bild: BGH: Schadensersatz bei InternetausfallBild: BGH: Schadensersatz bei Internetausfall
Schutt, Waetke Rechtsanwälte

BGH: Schadensersatz bei Internetausfall

Die Nutzbarkeit des Internets ist heutzutage ein Wirtschaftsgut, dessen ständige Verfügbarkeit seit längerer Zeit auch im privaten Bereich für die eigenwirtschaftliche Lebenshaltung typischerweise von zentraler Bedeutung ist. Das sagt der BGH in einem Urteil vom gestrigen Tag (Aktenzeichen III ZR 98/12). Daher mache sich ein Ausfall des Internets signifikant im Alltag bemerkbar und berechtige daher zum Schadensersatz. Geklagt hatte ein Kunde gegen seinen Telefondienstleister. Infolge eines Fehlers des Unternehmens bei einer Tarifumstellung…
25.01.2013
Bild: Vorsicht, wenn es ums Geld gehtBild: Vorsicht, wenn es ums Geld geht
Schutt, Waetke Rechtsanwälte

Vorsicht, wenn es ums Geld geht

Wenn Verwandte sich finanziell helfen, kann das in die Hose gehen: Das musste eine Tante erfahren, die vom Finanzgericht Neustadt (Rheinland-Pfalz) zur Zahlung von Steuerschulden ihres Neffen verurteilt wurde. Was war passiert? Der Neffe betrieb ein Unternehmen, allerdings nicht sehr erfolgreich. Die Tante lieh im öfter Geld, was aber nicht viel geholfen hatte. Als dem Neffen das Konto gekündigt wurde, eröffnete die Tante auf ihren Namen ein Konto und übertrug dem Neffen umfassende Verfügungsvollmacht für „ihr“ Konto. Der Neffe erklärte sein…
24.01.2013
Sie lesen gerade: Schutt, Waetke Rechtsanwälte Presse – Pressemitteilung