Mit ihrer 36. Monatsausstellung gedenkt die digitale Kunstinitiative Memory Gaps ::: Erinnerungslücken der „indirekten“ Opfer der NS-Diktatur.
Neben den unmittelbar Verfolgten und Opfern der NS-Diktatur, die in Konzentrationslagern und Gefängnissen ermordet wurden, gab es auch zahllose „mittelbare“ Opfer. Menschen, welche dem Druck einer drohenden Verfolgung nicht mehr standhielten und sich z. T. aus Angst vor der Verhaftung das Leben nahmen. Selbsttötungen aus Verzweiflung, wie jene, kurz nach dem Anschluss Österreichs an das nationalsozia…
München soll zu einem der international wichtigsten Zentren der Holocaustforschung werden. Memory Gaps ::: Erinnerungslücken, eine Kunstinitiative digitaler Erinnerungskultur setzt sich seit Jahren zur Aufgabe, in monatlichen Ausstellungen nicht nur an einzelne, sondern an sämtliche der NS-Opfergruppen zu erinnern. Viele Opfer der NS-Diktatur warten immer noch auf die Ehre kommunalen Gedenkens. Ein Plädoyer für Münchner Straßennamen, die es längst geben könnte:
Otto Selz (* 14. Feb. 1881 in München; † 27. Aug. 1943 im KZ Auschwitz) war ein d…
Die Kunstinitiative „Memory Gaps ::: Erinnerungslücken“ der Malerin Konstanze Sailer gedenkt NS-Opfern mit monatlich wechselnden Ausstellungen in Straßen, die es geben sollte. Zum Tag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz gedenkt „Memory Gaps ::: Erinnerungslücken“ – zusätzlich zu allen NS-Opfergruppen – insbesondere jener KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen, die im KZ-Auschwitz oder KZ-Auschwitz-Birkenau ermordet wurden.
Friedl Dicker-Brandeis (* 30. Juli 1898 in Wien; † 9. Oktober 1944 im Konzentrationslager Auschwitz-Birkena…
Kunstinitiative „Memory Gaps ::: Erinnerungslücken“ der Malerin Konstanze Sailer gedenkt NS-Opfern mit Ausstellungen in Münchner Straßen, die es geben sollte.
Nach der Erinnerung an Henriette Rothkirch (* 09. Dez. 1900 in München; † 31. März 1942 in der NS-Tötungsanstalt Bernburg/Saale) zeigt die Kunstinitiative des Gedenkens erneut Tuschen auf Papier als digitale Erinnerungskontraste. Die Galerien befinden sich ausnahmslos in Straßen Münchens, die es nicht gibt, jedoch geben sollte. Straßen mit Namen von Opfern der NS-Diktatur.
Margit Zin…
Sechs jüdische Künstlerinnen, Adele Jellinek (Schriftstellerin), Malva Schalek (Malerin), Ilse Pisk (Fotografin), Helene Taussig (Malerin), Friedl Dicker-Brandeis (Architektin und Malerin) und Ruth Maier (Schriftstellerin) dem Vergessen zu entreißen, das setzt sich Memory Gaps ::: Erinnerungslücken, die digitale Kunstinitiative von Konstanze Sailer zur Aufgabe.
Alle sechs Künstlerinnen wurden im Holocaust ermordet und danach weitgehend vergessen: als NS-Opfer, als Künstlerinnen und als Frauen.
Die Kunstaktion Memory Gaps ::: Erinnerungslüc…
Kunstinitiative „Memory Gaps ::: Erinnerungslücken“ von Konstanze Sailer gedenkt NS-Opfern mit Ausstellungen in Wiener Straßen, die es geben sollte.
Von 1933 bis 1945 zerschlugen die Nationalsozialisten systematisch hunderttausende gleichgeschlechtliche Lebensweisen. Sie verfolgten, internierten und ermordeten Schwule und Lesben. Eine der entwürdigenden Kennzeichnungen von Häftlingen in den Konzentrationslagern war die Kategorie der sogenannten „Rosa Winkel“, farbige Stoffdreiecke an der Häftlingskleidung, mit welchen homosexuelle Männer sti…
Am Internationalen Tag der Roma, dem 8. April, gedenkt die digitale Kunstinitiative Memory Gaps ::: Erinnerungslücken des „Porajmos“.
„Porajmos“, „Verschlingen“ lautet die Romanes-Bezeichnung für den Genozid an den Roma und Sinti während des Nationalsozialismus. Sie wurden als „artfremde Rasse“ angesehen und in der NS-Sprache als asozial, volksschädlich und arbeitsscheu bezeichnet. Im Holocaust wurden in Europa insgesamt an die 500.000 Roma und Sinti in den NS-Vernichtungslagern ihres Lebens beraubt, starben infolge von Zwangsarbeit, planmäß…
Die Kunst-Initiative „Memory Gaps ::: Erinnerungslücken“ gedenkt NS-Opfern mit Ausstellungen in Salzburger Straßen, die es geben sollte.
Aus Anlass des Internationalen Tages des Gedenkens an die Opfer des Holocaust (27. Jan.) eröffnet die Kunst-Initiative der Malerin Konstanze Sailer eine weitere Ausstellung von Tuschen auf Papier in virtuellen Räumen. Die Galerien befindet sich dabei ausnahmslos in Straßen oder an Plätzen, die es nicht gibt, die es jedoch geben sollte: Solche mit Namen von Opfern der NS-Diktatur. Monat für Monat wird so das…
Graz 2015: Vergeben wird der Franz-Nabl-Literaturpreis von der Stadt Graz seit 1975 jedes zweite Jahr. Um nicht dem Vergeben auch noch das Vergessen hinzuzufügen, erinnert Memory Gaps ::: Erinnerungslücken, das digitale Erinnerungsprojekt von Konstanze Sailer daran, dass in der Steiermark des Jahres 2015 nicht nur der Literaturpreis, sondern in insgesamt fünf Gemeinden immer noch Straßen nach Franz Nabl benannt sind.
Rückblende in die NS-Zeit: „Erklärung“ lautete der lapidare Vordruck, mit dem Bibelforscher ihrem Glauben zugunsten der NS-Dik…
Memory Gaps ::: Erinnerungslücken von Konstanze Sailer gedenkt der Novemberpogrome 1938 in Deutschland und Österreich.
Die bekannte Widerstandskämpferin gegen den NS-Terror, Elisabeth Schmitz (1893-1977), warnte als promovierte Historikerin bereits Mitte der 1930er Jahre in Schriften und Vorträgen vor der „Aufhetzung der öffentlichen Meinung“ und den „Folgen der Verhetzung“. Angesichts der Novemberpogrome 1938 formulierte sie einen Gedanken, der für Deutschland wie auch für Österreich seine Gültigkeit besitzen sollte. Gültigkeit zwischen 193…
Drei Künstlerinnen, Ilse Pisk, Malva Schalek und Adele Jellinek dem Vergessen zu entreißen, das setzt sich „Memory Gaps – Erinnerungslücken“, das digitale Erinnerungsprojekt zur Aufgabe. Alle drei Frauen lebten und arbeiteten in Wien: Ilse Pisk als Atelierfotografin, Malva Schalek als Malerin, beide in Wien-Mariahilf sowie Adele Jellinek als Schriftstellerin in Wien-Ottakring. Alle drei wurden Opfer der NS-Diktatur – alle drei gerieten in Vergessenheit. Sie wurden dreifach vergessen, als NS-Opfer, als Künstlerinnen und als Frauen.
Die Kunsta…
Pünktlich zum Start des Kunstherbstes und zur OPEN ART 2015 eröffnet „Memory Gaps ::: Erinnerungslücken“ eine weitere Ausstellung in virtuellen Räumen. Die Kunst-Aktion des Gedenkens von Konstanze Sailer zeigt Tuschen auf Papier als digitale Erinnerungskultur. Die Galerien befinden sich ausnahmslos in Straßen Münchens, die es nicht gibt, jedoch geben sollte. Straßen mit Namen von Opfern der NS-Diktatur.
Zusätzlich zu vorgeschlagenen Straßennamen der Opfer werden auch Umbenennungen von Straßen angeregt: Von solchen, die heute noch Namen von P…
Kunst-Aktion gedenkt NS-Opfern mit Ausstellungen in Münchner Straßen, die es geben sollte.
Aus Anlass des Antikriegstages (1. Sept.) und des UNO-Weltfriedenstages (21. Sept.) wird die Kunst-Aktion des Gedenkens der Malerin Konstanze Sailer mit einer weiteren Ausstellung von Tuschen auf Papier in virtuellen Räumen eröffnet. Die Galerien befinden sich ausnahmslos in Straßen Münchens, die es geben sollte. Straßen mit Namen von Opfern der NS-Diktatur.
Zusätzlich zu vorgeschlagenen Straßennamen der Opfer werden auch Umbenennungen von Straßen ang…
04.09.2015
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