In Kreisen der Wirtschaft tendiert man eher zu branchenspezifischen Lösungen denn zu einer generellen Rückkehr zur alten 40-Stunden-Woche. Für mehr Flexibilität spricht sich auch der Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW) http://www.bvmwonline.de, Mario Ohoven, aus. „Die 40-Stunden-Woche ist ein überkommenes Modell. Wir brauchen einen Korridor mit 30 bis 50 Stunden für Vollzeitkräfte. Jedes Unternehmen soll individuelle Vereinbarungen mit seinen Mitarbeitern treffen“, so Ohoven an die Adresse der Befürworter einer starren Arbeitszeitregelung. Monats- oder Jahresarbeitszeit-Konten würden den unterschiedlichen Bedürfnissen einzelner Betriebe eher gerecht als ein Zeit-Korsett.