"Druckers Thesen sind nicht nur schöne Theorie, sondern lassen sich auf die praktische Arbeit eines Beraters anwenden. Das Richtige zu tun heißt, das jeder sein Handeln nach Wertvorstellungen ausrichtet, die von der Allgemeinheit akzeptiert und von gesellschaftlichen Institutionen wie zum Beispiel der Kirche vorgegeben werden. Leider ist manchen Managern dieses Wertebewusstsein abhanden gekommen", kommentiert Michael Sander, Geschäftsführer des Lindauer Beratungshauses TCP Terra Consulting Partners GmbH http://www.terraconsult.de. Würde sich das Verhalten von Managern an dem philosophisch unverfänglichen kategorischen Imperativ von Kant ausrichten, so gäbe es nicht so viele Exzesse in der Management-Landschaft. Sander macht die Manager aber nicht allein verantwortlich für diese Entwicklung. "In einer Gesellschaft, in der allgemein verbindliche Werte keine große Rolle mehr spielen, kann es auch keine ausreichend große Anzahl von Führungskräften geben, die instinktiv wissen, was richtig und was falsch ist", so der Berater. Druckers Schriften könnten jedoch als Orientierung dienen.