openPR Recherche & Suche
Presseinformation

LINKE: Kein „Weiter so“ bei der Kommunalverschuldung

10.08.201717:12 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Zu den aktuellen Veröffentlichungen von Bertelsmann-Stiftung und Gemeinde- und Städtebund hinsichtlich der wachsenden Verschuldung der Kommunen und Kreise erklären Brigitte Freihold und Jochen Bülow, Kandidierende der Partei DIE LINKE. Rheinland-Pfalz zur Bundestagswahl im September:

Brigitte Freihold, Kandidatin auf Platz 3 der Landesliste und Direktkandidatin im Wahlkreis 210 (Pirmasens):

„Die aktuellen Zahlen zur Kommunalverschuldung sind erschreckend. Sie verdeutlichen, dass die Städte und Gemeinden ohne die geringste Chance zu entrinnen in der Schuldenfalle sitzen. Bundesweit spielt Rheinland-Pfalz seit Jahren die unrühmliche Rolle des Landes mit den meisten Städten und Kreisen im finanziellen Abseits. Die Handlungsspielräume liegen aufgrund einer grundsätzlich falschen Umlagepolitik von Bund und Land bei exakt Null.“

„Meine Heimatstadt Pirmasens weist mit knapp 8.000 Euro pro Kopf den höchsten Schuldenstand in ganz Deutschland aus – hinzu kommen pro Einwohner etwa 11.000 Euro an Landes- sowie fast 28.000 Euro an Bundesverschuldung. Ohne ein grundlegend anderes Umlagekonzept geht da gar nichts mehr.“

Jochen Bülow, Kandidat auf Platz 4 der Landesliste und Direktkandidat im Wahlkreis 197 (Neuwied):

„So ist es. Wir brauchen allem voran eine Wende bei der Aufgabenübertragung. Bund und Länder dürfen den Städten und Gemeinden nicht länger Maßnahmen als Pflichtaufgaben auferlegen, ohne dass die Kosten gedeckt sind. Das betrifft insbesondere die nicht oder unterfinanzierten Infrastruktur- und Sozialkosten, auf denen die Kommunen sitzen bleiben.“

„Bund und Länder waren in der Vergangenheit sehr kreativ wenn es darum ging, das Ausmaß der Schuldenkatastrophe zu verschleiern, und haben mit Taschenspielertricks wie dem so genannten „Kommunalen Entschuldungsfonds“ in Rheinland-Pfalz eine langfristige Stabilisierungsmaßnahme vorgetäuscht. Das Gegenteil der versprochenen Abhilfe ist eingetroffen und das wird sich ohne eine substanzielle Wende in der Steuerpolitik, beim Länder- und kommunalen Finanzausgleich, nicht ändern.“

Das alles, so Freihold und Bülow, muss und kann nur von Berlin ausgehen und hat dann eine realistische Chance auf Verwirklichung, wenn DIE LINKE mit ihren finanz- und wirtschaftspolitischen Konzepten am 24. September gestärkt wieder in den Bundestag einzieht.

10. August 2017

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 963063
 497

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „LINKE: Kein „Weiter so“ bei der Kommunalverschuldung“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von DIE LINKE. Rheinland-Pfalz

Bild: LINKE wählt neuen LandesvorstandBild: LINKE wählt neuen Landesvorstand
LINKE wählt neuen Landesvorstand
Der Landesparteitag in Neustadt an der Weinstraße hat entschieden: Der rheinland-pfälzische Landesverband der LINKEN wird von einem neuen Parteivorstand geführt. Zur Landesvorsitzenden wurde Melanie Wery-Sims aus dem Kreisverband Bernkastel-Wittlich mit 66,4 Prozent (71 von 107) der abgegebenen Stimmen gewählt, Stefan Glander aus Kaiserslautern wurde mit 73 Prozent (78 von 107) der Stimmen zum neuen Co-Vorsitzenden gewählt. Als Schatzmeister bestätigt wurde Peter Weinand aus dem Landkreis Mainz-Bingen mit 81,6 Prozent. Auch die stellvertrete…
Bild: Flughafen Hahn: Desaster mit AnsageBild: Flughafen Hahn: Desaster mit Ansage
Flughafen Hahn: Desaster mit Ansage
„Der Flughafen Hahn entwickelt sich zum völligen Desaster für die Landesregierung. Der zuständige Innenminister Lewentz hat hier schon vor Jahren Steuer-Millionen bei dem gescheiterten Deal mit einer betrügerischen Firma versenkt. Nun gefährdet das endgültige Scheitern der Flughafenpolitik der Landesregierung die Jobs von mehr als 300 Menschen“, sagt Katrin Werner, Landesvorsitzende der LINKEN Rheinland-Pfalz. Werner weiter: „Die verkehrspolitische Katastrophe zieht etliches nach sich. Denn auch der Hochmoselübergang wurde als Anbindung des …

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Digitale Vernetzung: Einladung zur LAG Netzpolitik DIE LINKE in Rheinland-PfalzBild: Digitale Vernetzung: Einladung zur LAG Netzpolitik DIE LINKE in Rheinland-Pfalz
Digitale Vernetzung: Einladung zur LAG Netzpolitik DIE LINKE in Rheinland-Pfalz
… am 15. Februar 2020 habe ich rund 50 Menschen bei der Regionalkonferenz Süd zur Vorstellung der Bewerberinnen und Bewerber für die Landesliste von DIE LINKE für die Landtagswahlenin Rheinland in Frankenthal in der Pfalz eingeladen die Neubelebung, Neugründung und Gründung der LAG (Landesarbeitsgemeinschaft) Netzpolitik DIE LINKE in Rheinland-Pfalz mitzugestalten …
Bild: Autorin André Linke auf der Leipziger Buchmesse 2007Bild: Autorin André Linke auf der Leipziger Buchmesse 2007
Autorin André Linke auf der Leipziger Buchmesse 2007
Am 24. März wird die junge Autorin André Linke ihr Buch auf der Leipziger Buchmesse vorstellen, und angehenden Schriftstellern für die Manuskripterstellung und die Verlagssuche mit Rat zur Seite stehen. Erst im Dezember letzten Jahres erschien Linkes Debütroman: "Angriff der Flukes" ist der erste Band der Science-Fiction-Satire "Crystal Yorkshire", die …
Bild: Bergisch Gladbach: Stadtratsfraktion erhebt Verfassungsbeschwerde wegen Raumfrage und Schikanen.Bild: Bergisch Gladbach: Stadtratsfraktion erhebt Verfassungsbeschwerde wegen Raumfrage und Schikanen.
Bergisch Gladbach: Stadtratsfraktion erhebt Verfassungsbeschwerde wegen Raumfrage und Schikanen.
Bergisch Gladbach: Schikanen gegen Ratsmitglieder durch die Verwaltung. Nach Ansicht der Stadtratsfraktion DIE LINKE. (mit BfBB) ist der neue Fraktionsraum für die Fraktionsarbeit ungeeignet. Die Stadtverwaltung behält Akten und Unterlagen der Fraktion DIE LINKE. (mit BfBB) zurück und verweigert den Zugriff. Entschädigungen sollen nicht bezahlt werden. …
Bild: Kommunalfinanzen: Selbstverwaltung wiederherstellenBild: Kommunalfinanzen: Selbstverwaltung wiederherstellen
Kommunalfinanzen: Selbstverwaltung wiederherstellen
… der Bertelsmann-Stiftung zu den Kommunalfinanzen. Katrin Werner: „Es ist ein Trauerspiel ohne Ende. Der jüngste Bertelsmann-Report offenbart erneut, dass Rheinland-Pfalz Spitzenreiter bei der Kommunalverschuldung bleibt. Sieben der zehn am höchsten verschuldeten Städte und Kreise liegen in unserem Bundesland. Pirmasens ist dauerhaft die Stadt mit der …
Bild: Landeshaushalt 2019/20: Erneut Chancen vertanBild: Landeshaushalt 2019/20: Erneut Chancen vertan
Landeshaushalt 2019/20: Erneut Chancen vertan
… Pflichtaufgaben, ohne selbst für eine zureichende Refinanzierung gesorgt zu haben. Die rheinland-pfälzischen Gebietskörperschaften bleiben auf den Mehrkosten sitzen und liegen bei der Kommunalverschuldung bundesweit auf Platz 2 hinter dem Saarland. Ein kommunales Entschuldungs- und Investitionsprogramm, das diesen Namen verdient, ist auch im neuen Haushaltsplan …
Zusätzliche Teilnehmer, Vorträge und Präsentationen
Zusätzliche Teilnehmer, Vorträge und Präsentationen
… Junkernheinrich, aus dem Lehrgebiet Stadt-, Regional- und Umweltökonomie, erklärt um 20.30 Uhr in Gebäude 46 Raum 210 in seinem Vortrag „Kommunalverschuldung ohne Ende?“ ein hochaktuelles Thema und zeigt Möglichkeiten zur Problemlösung auf. In der Elektronikwerkstatt 2 (Ausbildungswerkstatt), Gebäude 22 Raum 119, werden „spannungsreich“ verschiedene …
Bild: Bergisch Gladbach: Kein Konsens bei Kürzungen in der Offenen Kinder- und JugendarbeitBild: Bergisch Gladbach: Kein Konsens bei Kürzungen in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit
Bergisch Gladbach: Kein Konsens bei Kürzungen in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit
Bergisch Gladbach: DIE LINKE. und BfBB kritisieren Kahlschlag bei Kinder und Jugend! Die Fraktion DIE LINKE./BfBB im Stadtrat Bergisch Gladbach lehnt die Kürzungsvorschläge des Bürgermeisters und der Stadtverwaltung bei der Offenen Kinder- und Jugendarbeit ab. In einer Stellungnahme zu einem Vorschlag der freien Träger der Offenen Kinder- und Jugendarbeit …
Bild: SPD verdreht Kommunalbericht ins GegenteilBild: SPD verdreht Kommunalbericht ins Gegenteil
SPD verdreht Kommunalbericht ins Gegenteil
… die SPD-Fraktion, dass die kommunalen Haushalte nur deshalb bisher nicht implodiert sind, weil einerseits die Steuereinnahmen sprudeln und andererseits die Null-Zins-Phase die exorbitante Kommunalverschuldung bezahlbar macht. Fiele nur einer der Motoren der aktuellen Kommunalfinanzen aus, sähe es in den meisten Kommunen düster aus. Und auch, wenn die …
Bild: Kommunalfinanzen: Wer bestellt, bezahlt!Bild: Kommunalfinanzen: Wer bestellt, bezahlt!
Kommunalfinanzen: Wer bestellt, bezahlt!
… ohne Gegenfinanzierung aufgebürdet. Die Sozialgesetzgebung ist im Großen und Ganzen Bundesangelegenheit, deshalb greift es zu kurz, alleine die Landesregierung für die Kommunalverschuldung verantwortlich zu machen. Insbesondere die Folgekosten der Arbeitslosigkeit und Altersarmut gehen auf das Versagen der Bundesregierung zurück, durch eine gerechte …
Bild: Bedingungsloses Grundeinkommen: Keine gute IdeeBild: Bedingungsloses Grundeinkommen: Keine gute Idee
Bedingungsloses Grundeinkommen: Keine gute Idee
Der Partei DIE LINKE steht 2021 eine Auseinandersetzung darüber bevor, ob sie die Forderung nach einem bedingungslosen Grundeinkommen (BGE) in ihre Programmatik aufnehmen soll. Die BundesarbeitsgemeinschaftGrundeinkommen strebt dazu einen Mitgliederentscheid nach der Bundestagswahl an. Dagegen formiert sich in der Partei Widerstand. Die drei Bundesarbeitsgemeinschaften …
Sie lesen gerade: LINKE: Kein „Weiter so“ bei der Kommunalverschuldung