(openPR) Der Hamburger Bürgerschaftsabgeordnete Richard Seelmaecker (CDU) unterstützt BdB-Forderungen
Hamburg, den 15. November 2016 – Großes Verständnis für die Forderungen des Bundesverbands der Berufsbetreuer/innen e.V. zeigte Richard Seelmaecker (Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft und justizpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion) bei einem Gespräch mit Dr. Harald Freter (BdB-Geschäftsführer) und Bärbel Will (Sprecherin BdB-Landesgruppe Hamburg) in Hamburg: „Wir werden glücklicherweise immer älter. Mit zunehmend höherem Alter benötigen aber auch immer mehr Menschen Unterstützung, da sie nicht mehr für sich selbst sorgen können. Ihnen wird deshalb vom Gericht ein Betreuer an die Seite gestellt. Es ist wichtig, dass die Unterstützung zuverlässig und professionell erfolgt. Die Vertreter der Berufsbetreuer haben deutlich gemacht, dass die Situation der Betreuten und ihrer Unterstützer verbessert werden muss. Seit den letzten tiefgreifenden gesetzlichen Änderungen sind rund zehn Jahre vergangen. Es ist deutlich geworden, dass die zeitliche Belastung der Betreuer insgesamt zu hoch ist. Die CDU-Hamburg wird sich für eine Verbesserung der Situation einsetzen, denn gute Betreuung erfordert ausreichend Zeit.“
Richard Seelmaecker hat sich bereits im Rahmen einer Kleinen Anfrage an den Senat mit dem Thema Betreuung auseinandergesetzt (Bürgerschaftsdrucksache 21/4128 vom 26.04.2016 Jetzt wird er sich für eine Anhörung im Rechtsausschuss der Bürgerschaft einsetzen, damit dort das Ergebnis der Studie des Instituts für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik (ISG) behandelt werden kann, die das Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz in Auftrag gegeben wurde.
Dr. Harald Freter vom BdB: „Die positive Haltung von Richard Seelmaecker gegenüber den Forderungen unseres Verbands begrüßen wir sehr.“ Bärbel Will von der Landesgruppe Hamburg ergänzte: „Wir agieren mit dem Klienten und nicht über seinen Kopf hinweg. Dieses System der sogenannten ‚unterstützten Entscheidungsfindung‘ benötigt Zeit; es ist ein unbedingtes Qualitätsmerkmal in der gesetzlichen Betreuung.“
Während des Treffens stellte sich der Politiker hinter die Sofortforderungen des BdB nach mehr Zeit für Klienten und nach einem höheren Stundensatz: „Zeit ist einer der wesentlichen Faktoren für eine gute Betreuung. Da es keine Entmündigung mehr gibt, müssen Betreuer dementsprechend stärker unterstützen. Da sie nicht allein, anstelle des Betreuten handeln sollen, ist für eine zugewandte Betreuung ausreichend Zeit erforderlich. 3,1 Stunden pro Monat und Betroffenen reichen dafür nicht aus. Auch eine Anhebung der Vergütung halte ich nach zehn Jahren für angezeigt“, so Richard Seelmaecker. Zum Abschluss des Gesprächs fasste er zusammen: „Es ist wichtig, dass die Betreuung ausreichend finanziert wird, damit die Betreuer unter angemessenen Bedingungen arbeiten und die Betreuten qualitativ hochwertig unterstützt werden.“















