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Teilhabe an der Gesellschaft dank rechtlicher Betreuung

03.07.2015 • 11:18 Uhr • Politik, Recht & Gesellschaft
Thorsten Becker, Vorsitzender des BdB
Thorsten Becker, Vorsitzender des BdB

(openPR) Rechtliche Betreuung ermöglicht alten Menschen die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, auch wenn sie nicht mehr in der Lage sind, ihre Angelegenheiten selbst zu managen. Zu diesem Schluss kam die Podiumsdiskussion unter dem Titel „Keine Angst vor der rechtlichen Betreuung" auf dem Deutschen Seniorentag 2015 in Frankfurt am Main.

Der Vorsitzende des Bundesverbands der Berufsbetreuer/innen Thorsten Becker betonte: „Viele Menschen verbinden rechtliche Betreuung nach wie vor mit Entmündigung. Doch Betreuung sorgt für Berechtung, sie ist keine Entrechtung. Berufsbetreuerinnen und -betreuer unterstützen hilfebedürftige Menschen darin, selbstbestimmt ihre Lebensziele zu verwirklichen. Gerade in einer älter werdenden Gesellschaft erfüllen wir eine wichtige Aufgabe."

Teilnehmer der Diskussion waren außerdem Helga Steen-Helms vom Hessischen Ministerium für Soziales und Integration, Andrea Franke von der Landesarbeitsgemeinschaft der Betreuungsvereine Hessen, Axel Bauer, Betreuungsrichter am Amtsgericht Frankfurt am Main und Jonathan-Aaron Pflügel von der Frankfurter Betreuungsbehörde.

Bundeskanzlerin Angela Merkel eröffnete den Seniorentag 2015 im Congress Center Messe mit einem Plädoyer für mehr Respekt gegenüber der älteren Generation: „Die Erfahrungen älterer Menschen sind für die Gesellschaft von existenzieller Bedeutung", so Merkel. Eine Gesellschaft könne nur menschlich sein, wenn alle Generationen sich gegenseitig unterstützten.

Welche Unterstützungsangbote rechtliche Betreuung macht, darüber informiert der Bundesverband der Berufsbeteuer/innen noch bis einschließlich morgen auf der Messe SenNova für die Generation 50 plus. Der BdB präsentiert sich am Stand der Hessischen Landesregierung in Halle 5.1 (Stand C104). Das Motto der Messe lautet „Alter neu denken – Zukunft gewinnen".

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