(openPR) Wenn man betrachtet, wie die einst so stolze Deutsche Bank von ihren Einkommensmultimillionären in Vorstand und Aufsichtsrat heruntergewirtschaftet wurde, fragt man sich, was es eigentlich bedeutet, Verantwortung in Großunternehmen zu tragen. Das gilt genauso für die Politik, wo allerdings die Einkommen – jedenfalls für die nicht im Nebenjob als Lobbyisten Tätigen – erheblich geringer ausfallen.
Für die Finanzwirtschaft ist der Fall der Deutschen Bank symptomatisch. Man dreht riesengroße Räder aus nichts als heißer Luft. Faule Kredite bringen die höchsten Zinsen, also versucht man mit ihnen zu tricksen und zu schachern. Derivate bieten die gleiche Verlockung und noch höhere Risiken. Wenn es schief läuft – und das wird künftig die Regel sein – tragen andere den Schaden, Unbeteiligte, Sparer, Mitarbeiter, Steuerzahler.
Längst pfeifen es die Spatzen von den Dächern: Die Multikrise ist außer Kontrolle geraten. Die Machinationen der Bankster und ihrer nützlichen Idioten bei den Notenbanken und in der Politik erweisen sich jetzt als tödliches Gift für die Realwirtschaft. Die weltweite Schar der großen und kleinen Spekulanten merkt allmählich: So geht’s nicht mehr weiter. Zuerst trifft es den Aktienmarkt – sinkende Umsätze bei steigenden Kursen sind ein Menetekel! – dann auch Immobilien und schließlich – Super-GAU! – die Anleihen. Da wird selbst die Vervielfachung des Aufkaufprogramms der EZB nichts helfen. Was das bedeutet und welche sozialen und politischen Folgen das haben wird, können sich wahrscheinlich die wenigsten vorstellen.
Die teilweise hektischen Aktivitäten der Politiker sind überwiegend kosmetischer Natur, einiges pure Show. Die „Eliten“ sind hilflos. Der Teufel, den sie aus der Flasche gelassen haben, will nicht mehr hinein. Zu allem Überfluß befindet sich die muslimische Welt im totalen Krieg. Niemand weiß, wo wirklich verläßliche, seriöse, aber auch genügend mächtige Vertreter zu finden sind, mit denen man sinnvoll eine Eingrenzung des Infernos aus Haß und Gewalt planen und durchführen könnte.
Die Finanz- und Staatsschuldenkrise wirkt sich deutlich negativ auf die Realwirtschaft aus. Schuldenmachen wird immer leichter, seriös Geld zu verdienen immer schwieriger. Die Realwirtschaft läuft schlechter als es uns immer wieder vorgegaukelt wird, gut bezahlte Arbeitsplätze werden weiter reduziert, schlecht bezahlte werden vermehrt.
Daß Griechenland mit hunderten Milliarden gerettet werden könnte, war schon immer ein Trugschluß. Um die Eurozone beisammen zu halten, wurde über alle Tricksereien und Betrügereien hinweggesehen. Auch jetzt stecken die Gläubiger den Kopf in den Sand. Finanzminister Schäubles Wunsch, die Stunde der Wahrheit hinter die Bundestagswahlen 2017 zu verschieben, wurde stattgegeben. Dann wird man zugeben: Die Kredite sind alle verloren. Wer Griechenland um jeden Preis in der Währungsunion halten will, muß auch unbegrenzt zahlungsbereit sein. Andernfalls gibt es keine Alternative zum Grexit.
Die Finanzkrise wird künftig noch viele weitere Opfer fordern und ist für Europa mindestens genauso bedrohlich wie eine ungebremste Zuwanderung von Menschen aus fremden Kulturen. Wenn es nicht gelingt, die sich ausbreitende Armut in Deutschland zu bremsen, werden wir böse soziale Überraschungen erleben.
Die Multikrise bewirkt, daß in Europa außer dem Wohlstand der Massen auch der soziale Friede in höchste Gefahr gerät. Sollte die Völkerwanderung anhalten, wird sie das sich ausbreitende finanzwirtschaftliche Chaos mit einem sozialen Chaos komplettieren. Ein Ende des Zustroms von Menschen aus fremden Kulturen ist aber derzeit ebenso wenig abzusehen wie wirksame Maßnahmen gegen die Finanzkrise. Daß Millionen Zuwanderer, unter denen weniger als 10 Prozent bildungsmäßig höher Qualifizierte sind, wirklich integriert werden können, ist nach neuestem Informationsstand unwahrscheinlich. Die meisten Zuwanderer kommen aus Welten, die von unserer so weit entfernt sind wie der Mond. Darunter sicherlich viele mit einem vom Opium der Religion vernebeltem Geist. Diese Menschen werden in unserer Kultur kaum niemals Wurzeln schlagen. Daraus entsteht nicht nur erheblicher sozialer Sprengstoff, sondern auch Kriminalität.
„Unreflektierte Menschenliebe wird allzu leicht enttäuscht und schlägt dann oft in Haß um“, gibt Prof. Querulix zu bedenken. Der Mensch ist zwar fähig zur Vernunft, macht aber allzu oft davon keinen Gebrauch. Humanität als reine Gefühlsduselei ist Dummheit. Wahre Humanität bedeutet, Beistand und Hilfe mit dem Versand zu leisten und dabei über den Augenblick hinaus zu denken. Humanitäre Hilfe zu empfangen, entbindet andererseits niemanden von der Pflicht sich dessen würdig zu erweisen und die Kultur sowie die Gesetze seiner Gastgeber ohne jede Einschränkung zu respektieren. Wer in Deutschland lebt, sei es zeitweilig oder dauerhaft, hat sich an unsere Kultur und Lebensweise anzupassen. Wer das nicht möchte, sollte so schnell wie möglich wieder gehen. Für die, die bleiben und sich integrieren möchten, ist es wichtig, so schnell wie möglich Deutsch zu lernen und sich unseren Lebensgewohnheiten anzupassen.
Die freiwillige zügige Integration in die deutsche Gesellschaft, verbunden mit der bedingungslosen Anerkennung der deutschen Kultur und Lebensweise als das öffentliche Leben bestimmend, muß ebenso Bedingung für einen Dauerhaften Aufenthalt in Deutschland sein wie die zielgerichtete Qualifizierung für eine Erwerbstätigkeit, die den Lebensunterhalt sichert. Wir brauchen aber nicht noch mehr Arbeitssklaven in prekären Arbeitsverhältnissen. Wer aus Profitsucht von spottbilligen Arbeitskräften träumt, wird längerfristig Alpträume bekommen. Eine perspektivlose Unterschicht wäre potentieller Sprengstoff für den sozialen Frieden.
Die Verantwortlichen Politiker und Bürokraten müssen die Integration der Willigen konsequent unterstützen. Dazu gehört vor allem auch, so schnell wie möglich Deutsch zu lernen und so oft wie nur möglich Deutsch zu sprechen. Die möglichst weitflächige Verteilung der Zuwanderer über das Land und die Verhinderung von Ghettobildungen fördert diese wichtige Voraussetzung für die Integration.
Zuwanderer, die sich nicht integrieren wollen, wären auf Dauer Außenseiter, Fremdkörper in unserer Gesellschaft und eine Gefahr für den sozialen Frieden. „Ein Boot mag noch so groß und seetüchtig sein. Wer nicht mitrudert, wird schnell unbeliebt.“ (Prof. Querulix) Störenfriede sind so rasch wie möglich abzuschieben oder – wenn das von Seiten derer, die an einer Destabilisierung Deutschlands interessiert sind, verhindert wird – zu internieren. Andernfalls wird sich eine parasitäre Parallelgesellschaft bilden –hochgefährlich für die Sicherheit und den sozialen Frieden. In diesem Zusammenhang dürfen wir auch nicht außer Acht lassen, daß unter den (vielen nicht registrierten) Zuwanderern auch zahlreiche Terroristen und andere Kriminelle sind, die ganz anderes vorhaben als sich in unsere Gesellschaft zu integrieren.
Dennoch: Die Zuwanderung könnte auch wenn eine schnelle und gute Integration vieler Zuwanderer gelingen sollte, nicht ungebremst weitergehen. Das würde unsere Gesellschaft überfordern und wäre ein hohes Risiko für den sozialen Frieden und die politische Stabilität. Denn die allermeisten Zuwanderer sind gering qualifiziert und werden nur das Heer der prekär Beschäftigten und der auf Dauer Arbeitslosen vergrößern, die wir heute schon unter unseren Landsleuten haben. Diesen, dank einer verfehlten Sozialpolitik vom Wohlstand und jeder positiven Lebensperspektive „Abgehängten“ geht es jetzt schon so schlecht, daß ihnen unsere Gesellschaft und das selbstgefällige Geschwätz ihrer übersatten Repräsentanten herzlich zuwider sein dürfte. Daß die derzeit herrschenden politischen Kräfte ersichtlich nicht die geringste Absicht haben, die Lage dieser Menschen zu verbessern, macht nicht nur die betroffenen, sondern auch diejenigen Mitbürgerinnen und Mitbürger verständlicherweise wütend, die fürchten müssen, in Zukunft auch betroffen zu sein. Daß diese Menschen aus berechtigter Sorge um die Perpetuierung und weitere Verschlechterung ihrer Lage die Massen von Zuwanderern ablehnen, ist nicht verwunderlich. Denn sie sind unmittelbar betroffen, während die Politiker nur schwafeln, statt der Misere ihrer Mitbürgerinnen und Mitbürger abzuhelfen.
Es darf keinen Zweifeldaran geben, daß kriminelle Handlungen nicht toleriert werden. Statt aber alle besorgten Mitbürgerinnen und Mitbürger pauschal als Unruhestifter zu verleumden und in die rechtsextreme Ecke zu drängen, sollten die Politiker endlich die Lebensverhältnisse und -perspektiven dieser Menschen verbessern, für die sie verantwortlich sind. Sowohl die Christlichen wie auch die Sozialen fahren den Kurs der gesellschaftlichen Spaltung stattdessen stur weiter, indem sie an den Symptomen des Zerfalls unserer Gesellschaft herumlaborieren, statt die Ursachen zu beseitigen. So leisten diese selbsterklärten Sauberfrauen und Saubermänner der sozialen wie auch der politischen Destabilisierung Deutschlands Vorschub, die sie doch – hoffen wir’s zuversichtlich – nicht wollen.
Nicht nur Deutschland, ganz Europa wackelt, und nicht allein deshalb, weil es von Millionen Flüchtlingen überrannt wird. Das Europäische Projekt wurde nicht erst auf Betreiben der britischen Regierung zurückgestutzt. Der Verzicht auf so gut wie alles, was eine wirkliche Integration Europas erst möglich machte, dokumentiert die geringe Motivation der Beteiligten, sich für die Europäische Einheit zu engagieren und ihr Teil dazu beizutragen. Der Eigennutz derer, die bisher am meisten von der europäischen Integration profitiert haben, verhindert ein friedliches Zusammenwachsen Europas. Die sich gefährlich zuspitzende Finanzkrise und ihr derzeitiges Übergreifen auf die Realwirtschaft haben ebenso wie die Völkerwanderung gezeigt: Die wenigsten europäischen Staaten sind wirklich reif für eine Union. Wie es weitergeht und ob der Euro mit allen gegenwärtigen Beteiligten überlebt, wird sich zeigen, ist aber eher zweifelhaft. Der weitere Umgang der Regierungen der Mitgliedsstaaten mit den aktuellen Herausforderungen wird das Schicksal des Europäischen Projekts bestimmen.
Hoffen wir, daß den Verantwortlichen klar ist, daß Deutschland den sprichwörtlichen Karren, den vor allem andere hineingefahren haben, weder allein aus dem Dreck ziehen kann noch will. Der Rest an gutem Willen dazu wurde durch das unsolidarische Verhalten zahlreicher EU-Länder bei der Bewältigung des Flüchtlingszustroms verspielt. Wenn jedes Mitgliedsland der Europäischen Union nur seinen Vorteil sucht, statt seine Hausaufgaben selbst zu machen. wäre es besser, das Projekt in verkleinerter Version mit den Gutwilligen und Zusammenpassenden weiterzuführen und die Rosinenpicker ihr Schicksal selbst bestimmen zu lassen.
Wir Europäer müssen uns auch darüber klar sein, daß wir nicht auf der ganzen Welt verbrecherische Herrschaftsklüngel oder religiösen Fanatismus bekämpfen können, weder mit Unsummen frisch gedruckten Geldes noch mit Waffengewalt unter Einsatz der Gesundheit und des Lebens unserer Soldaten. Wir können uns im allergünstigsten Fall mit der Macht unserer Wehrtechnik abgrenzen, uns vor weiterem Zustrom von Menschen schützen und den „Dritten Weltkrieg“ physisch aus unserem Leben heraushalten. Aber auch das wird schwierig genug sein und sehr kluges Handeln erfordern. Überall als Rettungsengel und Friedensstifter auftreten zu wollen, übersteigt aber unsere Kräfte.
Allenfalls selten anzutreffende Staatsmänner handeln proaktiv und gestaltend. Politiker verwalten nur, im Interesse ihrer Ideologie, ihrer Partei und ihrer Klientele. Als Ergebnis sehen wir dann Verhältnisse wie die, unter denen wir jetzt leiden und bald noch viel mehr leiden werden. Es ist auch ganz unwahrscheinlich, daß sich das ändern wird. So werden wir denn nolens volens weiter dahintaumeln, wohin uns die sich verschärfende Multikrise und die „Lösungsversuche“ der Politiker und Notenbanker hinwerfen.
Man könnte die vielen Billionen, die künftig noch „gedruckt“ werden, sicherlich auch besser nutzen als zur Stabilisierung der Herrschaft von Gaunern, korrupten Lumpen und Verbrechern überall in der Welt. Zum Beispiel zur Finanzierung von wichtigen Zukunftsaufgaben und zur sozialen Stabilisierung unserer Gesellschaft im Hinblick auf die absehbaren Folgen der Multikrise. Solche Überlegungen scheinen aber im Gehirn von Leuten, bei denen – zwangsfinanziert vor allem durch mittelständische Steuerzahler – regelmäßig bis zur Bahre jeden Monat zuverlässig tausende Euro aufs Konto kommen, keinen Lebensraum zu haben.
Eine zukunftsweisende Lösung für das Problem der Verarmung und sozialen Deklassierung großer Bevölkerungsteile, das nicht nur erhebliche politische Sprengkraft entwickeln könnte, sondern auch unnötige menschliche Ressourcen in zahllosen Verwaltungsbürokratien bindet, enthält eine kleine Studie, die vor einigen Jahren erschienen ist. Sie trägt den Titel: „Unbedingtes individuelles Grundeinkommen in Gestalt einer negativen Einkommensteuer - Kernstück einer unvermeidlichen Radikalreform unserer Gesellschaft“. Die sehr lesenswerte Studie ist als eBook (ISBN 978-3-943788-18-1, PDF-Format, 79 S., oder ISBN 978-3-943788-32-7, ePub-Format) bei READ – Rüdenauer Edition Autor Digital (www.read.ruedenauer.de) erschienen. Sie kostet 9,95 Euro und ist beim Verlag sowie in jeder gut sortierten (Internet-)Buchhandlung erhältlich.
Auch das lesen wir bei Prof. Querulix: „Man kann aus der Geschichte lernen – wenn man sie kennt und fähig ist, die wiederkehrenden Grundthemen des Menschentheaters aus seinen wechselnden Inszenierungen herauszufiltern.“ Der eVerlag READ bringt übrigens die Aphorismen, Reime und Gedichte des Alltagsphilosophen Prof. Querulix als eBooks und auf CD heraus.
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