(openPR) 30.11.2014
Das Hohenlimburger Akkordeon-Orchester blies nur indirekt den mehr als 500 Gästen, die am 29. und 30.11.2014 in die Aula der Realschule in Hagen Hohenlimburg zu den diesjährigen Jahreskonzertterminen gekommen waren, luftige Klänge entgegen.
Es waren vielmehr die Gäste, die die Hohenlimburger zu sich eingeladen hatten, das 8-köpfige Bläser-Emsemble Windstärke 8 aus Lüdenscheid. In der Besetzung mit Trompete, Posaune, Horn und Tuba sorgten sie unter der Leitung von Jürgen Heller für ebenso viel unterhaltsamen wie musikalischen Wind wie auch das Akkordeonorchester unter Leitung von Jürgen Lollert mit seinen 24 Musikerinnen und Musikern.
Es waren „Die glorreichen Sieben“, der „Fluch der Karibik“ oder auch die Krimiserie „Cobra übernehmen Sie“, mit denen das Akkordeonorchester das Publikum an bekannte Filmmusiken erinnerte, während das Ensemble Windstärke 8 mit dem „St. Louis Blues“, der „Moonlight Serenade“ oder „S´Wonderful“ die goldene Swing Ära wach rief und in einem zweiten Block u.a. mit dem „Chattanooga Choo Choo“ oder der „Sentimental Journey“ weiter lebendig hielt.
Mit „Panamericana“, Melodien und Rhythmen des amerikanischen Kontinents, Musik von Gilbert Becaud, von ABBA oder der Münchener Freiheit war es wiederum das Orchester, das andere Musikstile vergangener Zeitepochen, aus den Genres von Chanson, Schlager und Popmusik, in den Mittelpunkt stellte.
Musikalisch war es ein beschwingtes Wochenende mit vielen unterschiedlichen Klangfarben, nicht zuletzt auch durch das Bläser-Ensemble Windstärke 8, das durch seine Besetzung nicht nur bis zu 8 Stimmen abbilden, sondern auch doppelchörige Bläser-Musik interpretieren kann. Und was für Akkordeoninstrumente gilt, gilt auch für Blasinstrumente: der Wind macht den Ton.
Was die Besucher nicht wussten, daß die Gäste terminlich zuvor keine gemeinsame Generalprobe mit dem Orchester absolvieren konnten. Nicht nur, daß ein Schlagzeuger vom HAO spontan improvisierte und das Bläser-Ensemble bei dessen eigenen Programmpunkten am Schlagzeug ungeprobt begleitete, was wiederum Hans-Dieter Schumacher in seiner Moderation dazu veranlasste schon gleich von Windstärke 9 zu sprechen, auch die von beiden Gruppen musikalisch gemeinsam in Szene gesetzten Titel „Sleigh Ride“ und als Zugabe „Mary Hat A Baby“ wurden quasi so - zumindest am ersten Tag - zu einer Art öffentlicher Generalprobe….und niemand hat es bemerkt.















