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Ausgezeichnete „Jahresreise zur Burnout-Prävention“

20.11.201419:16 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Ausgezeichnete „Jahresreise zur Burnout-Prävention“
Strahlende Siegerin: Sandra Kuhn-Krainick
Strahlende Siegerin: Sandra Kuhn-Krainick

(openPR) Sandra Kuhn-Krainick gewinnt dvct Coach & Trainer Award 2014
Hamburg, 20. November 2014 Kür für Coachs: Am 10. November 2014 hat der Deutsche Verband für Coaching und Training e.V. (dvct) auf seinem Jahreskongress in Hamburg den Gewinner dvct Coach & Trainer Awards ermittelt. In der Finalrunde der drei besten Präsentationen setzte sich die Diplom-Psychologin Sandra Kuhn-Krainick aus Schwetzingen durch. Sie überzeugte die Jury, die aus Experten und dem Publikum des Jahreskongresses bestand, mit einem abwechslungsreichen Programm, das die Teilnehmer nachhaltig animieren kann, gelassener mit Stress und Druck im Arbeitsalltag umzugehen.


„Jahresreise zur nachhaltigen Burnout-Prävention“ heißt das Programm, das die Preisträgerin Sandra Kuhn-Krainick mit Sportmedizinern, Entspannungsspezialisten und Suchtexperten erarbeitet hat. Es umfasst drei Module: einen eintägigen Kick-off-Workshop mit einem interaktiven Impuls-Parcours, einen immerwährenden Kalender mit Anregungen zum Selbstcoaching sowie Impuls-E-Mails zur Unterstützung des individuellen Veränderungsprozesses. Die Module können einzeln oder als Gesamtprogramm genutzt werden und lassen sich mit bestehenden Angeboten des betrieblichen Gesundheitsmanagements kombinieren. Die Begleitung über ein Jahr bietet ausreichend Zeit zur nachhaltigen Veränderung und ist für Betriebe eine kostengünstige und wirksame Form der Burnout-Prävention.

Impulsparcours setzt Impulse für Selbstcoaching und Achtsamkeit
Der Kick-Off-Workshop ist aufgebaut als Reise durch ein Jahr und vermittelt den Teilnehmern Impulse, wie sie entspannter den Alltag meistern. In vier bis sechs Stunden erkunden die Teilnehmer unterschiedliche Aspekte rund um die persönliche Stabilität und Gelassenheit. In Übungen und kleinen Einheiten mit viel versprechenden Überschriften wie „Richtung festlegen“, „Klarheit schaffen“ und „Entspannung genießen“ werden die relevanten Kompetenzen zur Burnout-Prävention erlebbar gemacht und damit abrufbar verankert.
Jeder Teilnehmer erhält einen Selbstcoaching-Kalender, der über das Jahr hinweg die Themen des Workshops in Erinnerung ruft. Auf einer Internetplattform stehen Video-, Audio- und Textdateien zur Verfügung. Monatliche E-Mails mit Übungsvorschlägen sollen dazu anregen, die eigene Burnout-Prävention voranzutreiben.
Wortwörtlich eine Jahresreise: Methodenvielfalt und viele Impulse zum Selbstcoaching.
„Besonders gefallen hat der Jury das erkennbare Bemühen um Nachhaltigkeit und die große Methodenvielfalt, die ein hohes Maß an Interaktivität ermöglicht“, fasste Gianni Liscia, stellvertretender dvct-Vorstandsvorsitzender, das Votum der Jury zusammen, die sich aus namhaften Experten für Coaching, Training und Personalentwicklung zusammensetzte. „Oft denken wir ja bei der Wahl der Instrumente für Kompetenzentwicklung an ein Entweder-Oder. Dieses erfolgreich eingesetzte Konzept zeigt sehr schön, wie viel Kraft in der Kombination dieser Elemente liegt“, so Gianni Liscia weiter: „Es zeigt, dass Trainer und Coaches, wenn es das Thema erforderlich macht, mehr zu bieten haben als Stuhlkreis und Pinnwand.“

Auszeichnung für „Onko-Coaching“: Krebspatienten den Wiedereinstieg ermöglichen – Unterstützung für Teams und Vorgesetzte
Neben dem dvct Coach & Trainer Award hat die Jury auch zwei weitere Angebote mit einer Urkunde als „Qualifiziertes Produkt 2014“ ausgezeichnet: „Onko-Coaching“ von Ulrike Nix aus Düsseldorf und „Die H.A.P.-Methode“ von Stephanie Borgert aus Münster.
Ulrike Nix ist dvct-zertifizierter Coach und als Psychoonkologin mit der Betreuung von Krebspatienten vertraut. Ihr Konzept „Onko-Coaching“ zeigt, wie Unternehmen und Beschäftigte den Wiedereinstieg von Krebspatienten nach der Behandlung für alle Beteiligten professionell gestalten können. Der Nutzen liegt auf der Hand: Fachkräfte verbleiben im Unternehmen, Führungskräfte und Teammitglieder erhalten mehr Sicherheit im Umgang mit den Betroffenen. Das Angebot reicht von Impulsvorträgen für Führungskräfte und Teams über Einzel- und Gruppencoachings bis zu einer Weiterbildung für Personalverantwortliche.

„Irgendetwas ist immer“: Neues Programm verspricht bessere Anpassungs- und Widerstandsfähigkeit für Projektteams
„Irgendetwas ist immer“ – diese typische Wehklage aus dem Projektmanagement ist der Managementexpertin Stephanie Borgert nur allzu gut bekannt: Komplexe Projekte verlaufen turbulent, hektisch und zuweilen chaotisch. Herkömmliche Planungstools und -kompetenzen erweisen sich oft als zu starr und unflexibel, um dem rasanten Projektverlauf gerecht zu werden. Deshalb hat Stephanie Borgert eine Methode für Hoch Adaptive Projekte (H-A-P-Methode) entwickelt. Hoch adaptive Projekte – oder besser gesagt: hoch adaptive Projektteams – sind widerstandsfähig und können sich an neue Umstände und Realitäten anpassen.
In Workshops lässt Stephanie Borgert Teams ihre Projekte danach untersuchen, ob und wie sie die Kriterien anpassungsfähiger Projekte erfüllen. Ihr Modell besteht aus sechs Hauptdimensionen: Ausrichtung, Umfeld, Sensitivität, Gestaltung Teaming und Wissen. Jede Dimension setzt sich aus verschiedenen Facetten wie Zukunftsorientierung, Kooperation, Vertrauen, geteilte Werte, etc. zusammen. „Grundsätzlich gilt: jedes Projekt ist adaptiv“, weiß Stephanie Borgert: „Die Frage ist nur: "Wie sehr?" Es bewegt sich 'irgendwo' in den sechs Dimensionen des Modells und seinen Facetten.“ Ein eintägiger Workshop mit der H.A.P.-Methode soll die Fähigkeit des Projektteams steigern, Krisen vorherzusehen und zu meistern. Gleichzeitig wird das Verständnis für die aktuelle Situation im Team geklärt und verschiedene Sichtweisen beleuchtet. Am Ende stehen nicht nur ein gemeinsames Verständnis für alle Beteiligten, sondern auch konkrete Maßnahmen.

Preisträgerin des dvct Coach & Trainer Awards 2014:
Sandra Kuhn-Krainick: „Jahresreise zur nachhaltigen Burnout-Prävention“
dvct- Auszeichnung „„Qualifiziertes Produkt 2014“:
Ulrike Nix: „Onko-Coaching“
Stephanie Borgert: „Die H.A.P.-Methode“

Jury:
• Martin Pichler, Chefredakteur der Fachzeitschrift „Wirtschaft und Weiterbildung“
• Thomas Wagenpfeil, Leiter Marketing und Kommunikation der TÜV Süd Akademie
• Antje Betscher, Senior Expertin HR Executive Management, Deutsche Telekom AG
• Gianni Liscia, stellv. Vorstandsvorsitzender des dvct

Weitere Infos zum Award und zum Jahreskongress auch unter www.dvct.de

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