(openPR) Münster. In der derzeitigen Debatte um aktive Sterbehilfe sprechen sich die Ärzte für das Leben (ÄfdL e.V.) nicht nur konsequent gegen jegliche Form kommerzieller oder organisierter Sterbehilfe aus, sondern gegen jedes medizinische Eingreifen in Tötungsabsicht, sei es "verlangt" oder aus Mitleid begründet.
"Von Staat und Justiz verlangen wir, sich dem konsequenten Schutz des Menschenlebens zu verpflichten. Jegliche Lücke im Tötungsverbot in Bezug auf den Mitmenschen kann einen Druck auf hilfsbedürftig-abhängige Schwerkranke bedeuten, sich selbst das Leben zu nehmen oder es sich nehmen zu lassen. Dem suizidal Gefährdeten gilt aber vielmehr unsere lebensdienliche Handreichung und Fürsorge", so Professor Dr. Paul Cullen, 1. Vorsitzender des Vereins Ärzte für das Leben.
"Sterben ist ein Teil des Lebens eines jeden Menschen, der je nach Möglichkeit aber individuell und angstlösend gestaltet werden kann: unwertes Menschenleben gibt es nicht. Wir wissen um die Erfolge der aktuellen Palliativmedizin in der Schmerzbekämpfung und kennen die seelische Reichweite menschenwürdiger Begleitung durch Hospizarbeit, die den dem Tod Nahen an die Hand nimmt und mit ihm bis zum natürlichen Ende geht. Wir setzen uns für die praktische und wissenschaftliche Vertiefung dieser menschennahen Begleitungsmethodik ein. An der Hand eines anderen Menschen soll der Mensch sterben und nicht durch die Hand des Anderen, erst recht nicht durch die seines Arztes", bekräftigte Cullen.











