(openPR) Hamburg, 27. Mai 2014 - Einen Tag nach der Europawahl hat der Hamburger Landesvorsitzende der Partei FREIE WÄHLER, Wolf Achim Wiegand (60), seinen Rücktritt erklärt. Der auf der Bundesliste Zweitplazierte und für ganz Norddeutschland angetretene Journalist hatte den Einzug nach Brüssel um 15.000 Stimmen verfehlt. FREIE WÄHLER waren dort wie sechs weitere Parteien mit einem Sitz eingezogen, den Ulrike Müller aus Bayern besetzt.
Wiegand veröffentlicht die folgende Presseerklärung:
"Ich habe dem Landesvorstand und den Mitgliedern der Partei FREIE WÄHLER meinen Rücktritt vom Amt des Landesvorsitzenden erklärt. Ausschlaggebende Gründe dafür sind die derzeit zu geringe Mobilisierungs- und Professionalisierungsfähigkeit der Gesamtpartei sowie familiäre Rücksichtnahmen.
Der Traum, in Hamburg und Deutschland eine Partei aufzubauen, die strikt, hörbar und erfolgreich für die Verteidigung von Bürgerrechten und Transparenz eintritt, besteht weiter - so eine Kraft ist angesichts des deutschland- und europaweiten Rechtsrucks und des Niedergangs liberaler Kräfte nötiger denn je. FREIE WÄHLER haben eigentlich alle Voraussetzungen, diese Lücke zu füllen, sowohl programmatisch wie durch die einzigartige kommunale Vernetzung. Ich bleibe der Partei daher als Mitglied verbunden, muss aber nicht an einem Amt kleben.
Ich habe mich vor fast genau fünf Jahren an der Gründung der damaligen Wählervereinigung Freie Wähler Hamburg e. V. beteiligt. Danach bin ich drei Mal zum Landesvorsitzenden der 2010 gegründeten Partei (Bundesvereinigung) FREIE WÄHLER gewählt worden. Es waren spannende, aber eben auch aufreibende Jahre, die viel Durchhaltevermögen erforderten.
Die Neuwahl eines Landesvorsitzenden findet in Kürze statt. Einen möglichen Nachfolger gibt es noch nicht, es ist für mich denkbar, dass er neu von außen kommt. Bis zu seiner Wahl bleibe ich geschäftsführend im Amt. Ich danke allen Mitgliedern und Mitstreitern für den bisherigen gemeinsamen Weg!"













