(openPR) Hamburg (19. 9. 2012) - Vor drangvoller Kulisse hat sich die Bürgerpartei FREIE WÄHLER am Dienstagabend (18. 9.2012) erstmals in Hamburg einem größeren Publikum vorgestellt. Weit über 100 Menschen hatten den Weg in den Übersee-Club an der Alster gefunden, der damit überfüllt war. \"Mit so einem großen Interesse hatten wir wahrlich nicht gerechnet\", freute sich Landesvorsitzender Wolf Achim Wiegand, dessen Gäste gut drei Stunden für Referate und Diskussionen ausharrten. \"Der Zuspruch zeigt, dass unsere Botschaften als unabhängige Bürgerbewegung der gesellschaftlichen Mitte ankommen.\"
Im Mittelpunkt standen Ausführungen von Stephan Werhahn, dem Finanzexperten der FREIE-WÄHLER-Landtagsfraktion in München. Werhahn, der als Finanzvorstand einer Reederei viele Jahre in Hamburg verbracht hat, zog den Bogen von der dräuenden Staatsschuldenkrise hin zur aktuellen Euro-Problematik. \"Wir FREIE WÄHLER wollen die unheilvolle Finanzierung auf Pump beenden, die inflationär wikenden Anleiheaufkäufe der Europäischen Zentralbank (EZB) stoppen und den Zockerbanken einen Riegel vorschieben.\" Der Enkel Konad Adenauers war Anfang 2012 aus Protest gegen Angela Merkels Euro-Politik aus der CDU aus- und FREIE WÄHLER beigetreten.
Prof. Dr. Jörn Kruse, Inhaber des Lehrstuhls für Volkswirtschaft an der Helmut-Schmidt-Universität in Hamburg, plädierte für eine Neuaufstellung des politischen Systems in Deutschland. Die Menschen müssten mehr Einfluss auf politische Entscheidungen bekommen, etwa durch die direkte Wahl unabhängiger Instititutionen zur Kontrolle der staatlichen Ausgabenpolitik. \"Wir brauchen mehr Einfluss für Fachleute auf die Politik.\"
Wiegand betonte, FREIE WÄHLER seien \"die Partei des Geldes, und zwar des Geldes von uns Steuerzahlern\". Er zeigte auf, dass die jahrzehntealte Verwurzelung der Partei in unabhängigen Kommunalwahllisten der Keim zu einer neuen Volkspartei seien. \"Anders als jede andere Parteineugründung verfügen FREIE WÄHLER über ein deutschlandweites Netzwerk von Unterstützern, die als Gemeinderäte oder Bürgermeister seit langem an der Lösung von Vor-Ort-Problemen mitarbeiten.\" Deshalb sei die Politik der FREIEN WÄHLER einmalig bürgernah und sachbezogen.












