openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Staatsfeind Nr. 1 – Steuererhöhung

11.01.201310:32 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Staatsfeind Nr. 1 – Steuererhöhung

(openPR) Lehrte, 11.1.2013 Flüchtig betrachtet besitzen die USA, Japan, Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, und die Niederlande 74,7 % des Weltvermögens. Richtig ist natürlich, dass die Menschen in den Ländern die Vermögenden sind und nicht die Staaten. Genauer gesagt, zwei Prozent der Erwachsenen besitzen rund 98 % des Vermögens. Folglich besteht ein enormes Streitpotential über die Höhe der Steuern, die darauf gezahlt werden! Es sind eben diese Staaten, die nach dem Maastricht Referenzwert von 60 Prozent, in der Schulden-Sackgasse stecken, sie sind mit rund 16 Billionen Euro überschuldet.



„Gemäß einer Umfrage sind erzkonservativen Tea-Party-Anhänger mehrheitlich der Ansicht, dass Obamas Politik unverhältnismäßig auf die Unterstützung der Armen ausgerichtet sei, und 25 Prozent (mehr als im Bevölkerungsdurchschnitt) geben an, die Politik würde Schwarze gegenüber Weißen bevorzugen. Die Anhänger der Bewegung sind zu etwa 90 % Weiße. (Zum Vergleich: Die Weißen stellen etwa 74 % der Bevölkerung.) Sie sind zu etwa zwei Dritteln über 45 und zu 29 % über 65 Jahre alt.“

„Zu den Hauptfinanzierern der Tea-Party-Bewegung in den USA werden die beiden Milliardäre David H. Koch und sein vier Jahre älterer Bruder Charles gerechnet. Ihnen gehören 84 Prozent von Koch Industries, dem zweitgrößten Privatunternehmen der USA. Es betreibt Öl-Raffinerien, Kohleversorger, Chemieanlagen und Holzunternehmen, und hat im Jahr einen Umsatz von etwa 100 Milliarden Dollar. Die Süddeutsche Zeitung folgert: „Die Kochs wollen den totalen Kapitalismus, und sie sind bereit zu kämpfen – gegen ein staatliches Gesundheitssystem, gegen den Klimaschutz und alles andere, das sie für Auswüchse des Sozialismus halten (Wikipedia)“.

Sie wehren sich an erster Stelle gegen eine höhere Besteuerung von Reichen, die zukünftig statt 35 Prozent 39,6 Prozent Steuern zahlen. Gemessen an Europa leben sie in einem wahren Steuerparadies. Ein Kontrastprogramm bietet der französische Präsident Hollande, der Steuererhöhungen von 75 Prozent einführen möchte. Es dreht sich alles um höhere Einnahmen. Die Weltbank, EZB, IWF, die Landesbanken, die Europäische Union, die Landesbanken und Regierungschefs wollen diese Entwicklung stoppen, indem sie sparen und konsolidieren wollen. Bisher heißt sparen, Sozialprogramme kürzen und die Lohnzuwächse (Einkommen) möglichst niedrig halten.

Die Gründe liegen auf der Hand: Seit 1970 sind in Deutschland die Staatsausgaben höher als die Einnahmen, was 2011 zwangsläufig zu einer Staatsverschuldung von 2.071 Mrd. Euro führte. Seit 1970 wurden 25 Steuerarten abgeschafft. 1991 Abschaffung der Börsenumsatzsteuer und 1997 die Abschaffung der Vermögenssteuer. 1989 betrug der Spitzensteuersatz 56 Prozent, heute 42 %, 1993 wurde die Kapitalertragssteuer von 35 auf 25 % gesenkt, 2003 lagen die Einnahmen zum Bundeshaushalt bei 276 Mrd. Euro und danach? Es fehlen rund 340 Mrd. Euro, 2005 Ausstieg aus der paritätischen Krankenkassenfinanzierung, 2010 kritisieren der Bund der Steuerzahler und der Rechnungshof zusätzliche Steuerverschwendungen - Steuerausfall 30 Mrd. Euro, 2011 betragen die Subventionen 165 Milliarden Euro, von denen ohne weiteres der Großteil zu streichen wäre (Quelle: Ifo München).

Durch den so genannten “Karussellbetrug“ (MWST) entgehen dem Staat rund 60 Mrd. Euro pro Jahr und durch Steuerhinterziehung 30 Mrd. Euro. Schäuble moniert, dass der Zoll 2011 Schäden durch Schwarzarbeit von 660 Millionen Euro aufgedeckt hat, an denen 524.000 Mitarbeiter und 68.000 Arbeitgeber beteiligt waren. Den Gesamtschaden schätzt er auf 300 Milliarden Euro. Durch Produkt- und Marken-Piraterie gehen weitere 30 Mrd. Euro pro Jahr verloren. Angela Merkel beklagt öffentlich, dass bei den Finanzämtern 42.000 Sachbearbeiter fehlen, was jährliche Steuerausfälle von 30 Mrd. Euro zur Folge hat.

Es ist nicht zu erkennen, dass für diese Entwicklung zu hohe Steuern verantwortlich sind. Warum also die Furcht, dass uns höhere Steuern ruinieren könnten? Ein Prozent mehr Steuern auf einen jährlichen Umsatz von rund 5,2 Billionen Euro und einem Vermögen von cirka 12 Billionen Euro bedeutet Mehreinnahmen von rund 172 Mrd. Euro. Über Strukturreformen, die alle wollen, sind weitere 100 Mrd. Euro bequem einsparbar. Wo liegt demnach das Problem?

Die Opposition ruft geschlossen, mit ihnen Gewerkschaften, Sozialverbände, Kirchen und Anhänger der Koalition, nach gesetzlichen Mindestlöhnen, einer Grundrente von 850 bis 950 Euro, Wiedereinführung der Vermögenssteuer, einer moderaten Erhöhung der Reichensteuer von 45 % (um 4 - 5 %), Erhöhung der Erbschaftssteuer und Abschaffung des Elterngeldes. Das verstehen sie unter Sozialpolitik und ist ihr Motto für den Wahlkampf. Sie gehen von einem verhaltenen Wachstum aus.

Auf der anderen Seite CDU/CSU und FDP mit dem Wahlziel – Wirtschaftswachstum. Bisher haben sie nicht eindeutige Ziele ihrer „Sozialpolitik“, die ihr Markenzeichen ist und sich in den Parteinamen widerspiegelt, klar formuliert. Die Wähler werden sich zwischen mehr Sozialpolitik oder mehr Wachstum, verbunden mit einer Drohung, dass Steuererhöhungen das verhindert, entscheiden.

Die Initiative Agenda 2011 – 2012 hat dreißig gute Gründe, die einen Ausweg aus der Krise plausibel erklären: Ein Sanierungskonzept mit einem jährlich Volumen von über 275 Milliarden Euro.

Dieter Neumann

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 690525
 893

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Staatsfeind Nr. 1 – Steuererhöhung“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Agenda 2011 - 2012

Agenda 2011 - 2012: „Die Schwarze Null“ - die Schuldenlüge
Agenda 2011 - 2012: „Die Schwarze Null“ - die Schuldenlüge
Das Statistische Bundesamt gibt die Staatsschulden zum 31.12.2018 mit 1.996 Mrd. Euro an. Gegenüber der Europäischen Statistik EUROSTAT sind es jedoch 2.063 Mrd. Euro, 60,9 % vom BIP. Überschuldung 67 Mrd. Euro. Lehrte, 17.12.2019. „Der Bund ist überraschend bereits 2014 ohne neue Schulden ausgekommen - das erste Mal seit mehr als 40 Jahren. Finanzmi-nister Wolfgang Schäuble (CDU) hat damit die "schwarze Null" ein Jahr früher erreicht als geplant.Ein entsprechender Bericht des "Handels-blatts" wurde in Koalitionskreisen bestätigt (Spiegel on…
Staatsschulden auf 2.063 Milliarden Euro gestiegen – Nachlese Landtagswahl in Sachsen und Brandenburg
Staatsschulden auf 2.063 Milliarden Euro gestiegen – Nachlese Landtagswahl in Sachsen und Brandenburg
Die Statistik der EU (EUROSTAT) und Statista, die größte private Statistik der Welt, geben die deutschen Staatsschulden 2018 mit 2,063 Bio. Euro an (inklusiv Schulden der Sozialversicherung). Das Statistische Bundesamt dagegen mit 1,927 Mrd. Euro. Lehrte, 06.09.2019. Seit 1969 haben die Regierungen unter Brandt, Schmidt, Kohl, Schröder und Merkel rund 2,063 Bio. Euro (inklusiv Schulden der Sozialversicherung) mehr ausgegeben, als der Staat eingenommen hat. Hinzu kommen Schulden der Sozialkassen von rund 399 Mrd. Euro. Die FDP war 32 Jahre K…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Fakten sprechen gegen Steuererhöhung für WohnmobileBild: Fakten sprechen gegen Steuererhöhung für Wohnmobile
Fakten sprechen gegen Steuererhöhung für Wohnmobile
Kfz-Steuererhöhung für Wohnmobile nicht sachgerecht Ungeachtet aller Argumente, die gegen eine Gleichbehandlung von Wohnmobilen und Pkw sprechen, hat der Bundesrat am 21. Dezember 2005 die Steuererhöhung für Wohnmobile auf den Weg gebracht. "Wir haben in einzelnen Gesprächen und umfangreichen Schriftwechseln mit verantwortlichen Landespolitikern leider …
Bild: Gegen Lauschangriff auf das Arzt-Patienten-VerhältnisBild: Gegen Lauschangriff auf das Arzt-Patienten-Verhältnis
Gegen Lauschangriff auf das Arzt-Patienten-Verhältnis
… Unterstützung erfährt. Erinnern Sie sich bitte daran: Erst Anfang dieser Woche lief im Fernsehen der zum Nachdenken anregende Film mit dem Titel: Staatsfeind Nr. 1. (vgl. >>> http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Staatsfeind_Nr._1 ). Auch wenn mit dem Begriff Staatsfeind eher ein Bedrohungsszenario gegenüber dem freiheitlichen Staatswesen durch einzelne …
Helios-Verlag K.-H.Pröhuber, Neue Publikation - DDR - Sozialistische Diktatur
Helios-Verlag K.-H.Pröhuber, Neue Publikation - DDR - Sozialistische Diktatur
… Fluchthelfer und Publizist aktiv im Widerstand gegen die SED-Diktatur tätig. Mehrere Mordversuche der Stasi überlebte er teils schwer verletzt. In seiner 2001 erschienenen Biografie "Ich war Staatsfeind Nr. 1" beschreibt er diese Zeit. Nach dein Mauerfall erreichten ihn neue Morddrohungen, von denen er sich in seinem Engagement für die Gerechtigkeit aber nicht …
Kfz-Steuer für Wohnmobile: Proteste zeigen Erfolge
Kfz-Steuer für Wohnmobile: Proteste zeigen Erfolge
Finanzbehörden prüfen Zulässigkeit der rückwirkenden Steuererhöhung Hannover, 26. August 2007 - Die massiven Proteste der Wohnmobileigner gegen verfassungswidrige Bestandteile des Steuererhöhungsgesetzes für Wohnmobile und das juristische Vorgehen der Reisemobil Union (RU) zeigen Wirkung in den deutschen Finanzämtern. In einem Schreiben, das der RU vorliegt, …
Bild: Sandro de Ville - die neue Single - Es geht so vielBild: Sandro de Ville - die neue Single - Es geht so viel
Sandro de Ville - die neue Single - Es geht so viel
… Zu viel Stress auf der Arbeit oder im Privatleben? Irgendwie läuft alles schief und egal, wo Du hinschaust, ringsherum jammern die Menschen – wegen Hartz IV oder irgendeiner neuen Steuererhöhung. Das ist das Leben - überall in der Welt kommen diese Ups and Downs.Da draußen sind eine Menge Menschen, die sich nichts zutrauen. Weit gefehlt! Wirf „ Es geht …
Die Liberalen erringen Sieg im Kampf gegen Steuererhöhungen
Die Liberalen erringen Sieg im Kampf gegen Steuererhöhungen
13.06.2006 PRESSEMITTEILUNG der Jungen Liberalen NRW Düsseldorf. Das Land Nordrhein-Westfalen wird sich in der Abstimmung im Bundesrat gegen die geplante Mehrwertsteuererhöhung ausprechen. CDU und FDP haben sich am heutigen Dienstag in Düsseldorf darauf verständigt, am kommenden Freitag in der Länderkammer gegen das Haushaltsbegleitgesetz zu stimmen. "Dies …
Bild: G DATA schafft Mehrwertsteuererhöhung abBild: G DATA schafft Mehrwertsteuererhöhung ab
G DATA schafft Mehrwertsteuererhöhung ab
Keine Weitergabe der Mehrwertsteuererhöhung an G DATA Kunden. Bochum, 28. November 2006 – Die für 2007 anstehende Mehrwertsteuererhöhung führte im Einzelhandel bereits vereinzelt zu verdeckten Preiserhöhungen. Von derartigen Mitnahmestrategien distanziert sich G DATA und garantiert seinen Kunden 2007 die gleichen Preise wie 2006. Die Weitergabe der …
Bild: INTENIUM mit zwei neuen Casual Games voll im Mystery TrendBild: INTENIUM mit zwei neuen Casual Games voll im Mystery Trend
INTENIUM mit zwei neuen Casual Games voll im Mystery Trend
… Fall Dillinger“ führt in die goldenen 20er Jahre – auf die Spuren des legendären Bankräubers John Dillinger. Wurde die Rolle im letzten Jahr im Kino-Hit „Staatsfeind“ von Johnny Depp ausgefüllt, kann in „Der mysteriöse Fall Dillinger“ jeder Spieler selbst „Staatsfeind Nummer 1“ sein und dafür sorgen, dass die kriminelle Beute abenteuerliche Verfolgungsjagden …
Bild: recordJet Passagier Baba Saad steigt im Steilflug in die deutschen Charts einBild: recordJet Passagier Baba Saad steigt im Steilflug in die deutschen Charts ein
recordJet Passagier Baba Saad steigt im Steilflug in die deutschen Charts ein
… Namen Saad El-Haddad, ist deutscher Musiker libanesischer Herkunft. Von 2005 bis 2011 war Saad bei Bushidos Label "ersguterjunge" unter Vertrag. Er unterstützte Bushido auf dessen Album "Staatsfeind Nr. 1", und ging 2005 mit ihm auf Tour. 2006 veröffentlichte er sein erstes Album "Das Leben ist Saad", gefolgt von "Saadcore" in 2008. 2011 trennten sich …
Bild: Protest gewinnt an Gewicht - Neue Petitionswelle gegen Kfz-SteuererhöhungBild: Protest gewinnt an Gewicht - Neue Petitionswelle gegen Kfz-Steuererhöhung
Protest gewinnt an Gewicht - Neue Petitionswelle gegen Kfz-Steuererhöhung
Wohnmobil-Besitzer machen Druck: Ohne massiven Widerstand werden Landes- und Bundespolitiker die Steuererhöhung für Wohnmobile nicht umsetzen können. Alleine am vergangenen Wochenende (21.-23. Oktober 2005) wandten sich über 700 Personen an den Petitionsausschuss des deutschen Bundestages. „Die Hubraumbesteuerung für Wohnmobile ist ungerechtfertigt und …
Sie lesen gerade: Staatsfeind Nr. 1 – Steuererhöhung