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Ein kritischer Blick auf Bildung nach PISA

07.12.201216:33 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Ein kritischer Blick auf Bildung nach PISA
Buchcover Strukturwandel der Bildung
Buchcover Strukturwandel der Bildung

(openPR) Auf PISA folgte ein Strukturwandel in der Bildung. Damit entstanden neue Herausforderungen für die Einrichtungen und Akteure. Das kürzlich im Verlag Barbara Budrich erschienene Buch „Strukturwandel der Bildung“ von Hartmut König zeichnet aus kritisch-zeitdiagnostischer Sicht das erste Jahrzehnt dieser „Bildungsreform“ nach. Es bietet Orientierungshilfen für ein Navigieren zwischen bildungspolitischen Erwartungen und pädagogischen Optionen in Schulen und Hochschulen.

Gleiche Chancen für alle?
Die Kultusministerkonferenz sieht aufgrund der aktuellen PISA-Studie deutsche Schülerinnen und Schüler auf dem richtigen Weg. Doch sind Lernfortschritte in Mathematik und Naturwissenschaften alles? Lesen und der Umgang mit Texten fällt vielen Jugendlichen schwer. In keinem Teilnehmerland der PISA-Studie werden Schul-besuch und –erfolg so stark von sozioökonomischen Herkunftsfaktoren beeinflusst wie in Deutschland.

Zweigliedrigkeit und Ganztagsbildung
Das Buch enthält Impulse für die Weiterarbeit an der Großbaustelle Strukturwandel des Bildungssystems. Die Korrespondenz von theoriegeleiteten und anwendungsbe-zogenen Überlegungen zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch. Es schlägt z.B. eine Brücke zwischen Allgemeiner und Fach-Didaktik. Mit Blick auf das Fach Deutsch werden zwei Unterrichtsvorschläge für den Sekundarbereich I skizziert. Der Autor konzipiert methodische Arbeitshilfen für Beratungszwecke und zur professionellen Analyse von Unterricht in der Zweiten Phase der Lehrerausbildung. Das Buch enthält eine kritische Zeitdiagnose.

Informationen zum Autor:
Hartmut König,
Tätigkeiten im Hochschulbereich (Schulpädagogik) und in der Lehrerausbildung der Zweiten Phase (Studienseminare), Durchführung von Veranstaltungen in der Lehrer-fort- und -weiterbildung, Schulbuchautor

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