(openPR) Bei der Deikon GmbH haben sich offenbar Interessenten gemeldet, die neues Geld in den momentan überschuldeten Einkaufsmarkt-Vermieter einbringen wollen; vermutlich nachdem die Gläubiger der drei DEIKON-Hypothekenanleihen früher Boetzelen in den befürchtete Kapitalschnitt gezwungen wurden. Einstweilen wurden die anstehenden neuerlichen Versammlungen der Anleihegläubiger noch nicht angesetzt. Die Gläubiger haben nun noch etwas Zeit, sich zu überlegen, wie sie verhindern wollen, sich aus dem offensichtlich substanzstarken, aber momentan liquiditätsarmen Unternehmen herausdrängen zu lassen. Die Kredit gebenden Banken machen im Hintergrund Druck. Wegen der ablaufenden Mietverträge durchschnittlich in acht Jahren reduzieren Gutachter die Bewertungsfaktoren. Mieter wollen ihre Gebäude ergänzt und erweitert haben. Dafür fehlt aktuell das Geld, obwohl im Gegenzug Verlängerungen der Mietverträge und wieder bessere Bewertungen möglich sind. Es gibt also Handlungsbedarf und Chancen. „Wir werden nicht zusehen, wie die Anleihengläubiger wehrlos zur Schlachtbank geführt werden“, meint Klaus Dittke von der Kanzlei DSKP.de in Düsseldorf: „Die Gläubiger leisten bereits jetzt massiv Zinsverzicht. Dafür erwarten sie, angemessen an einem Zukunftskonzept beteiligt zu werden.“
Düsseldorf, 26.03.2012
Klaus Dittke, Rechtsanwalt für Kapitalanlegerrecht







