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Haltt: "Wir wollen Menschen als Bewerber und keine Nummern."

11.10.201117:18 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Haltt: "Wir wollen Menschen als Bewerber und keine Nummern."
Felix Haltt, stellvertretender FDP-Fraktionsvorsitzender
Felix Haltt, stellvertretender FDP-Fraktionsvorsitzender

(openPR) In der morgigen Sitzung des Ausschusses für Migration und Integration beantragt die rot-grüne Koalition, dass die Stadtverwaltung in Zukunft ausschließlich standardisierte anonymisierte Bewerbungsverfahren anwenden soll. Außerdem sollen die Tochterunternehmen der Stadt Bochum dieses Verfahren übernehmen. Eine solche Regelung würde über Maßgaben des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes noch hinausgehen.

"Wir halten anonymisierte Bewerbung grundsätzlich für wenig praktikabel", so der stellvertretende Vorsitzende der FDP-Fraktion Felix Haltt. "Mit dieser Bewerbungsmethode fehlen dem Arbeitgeber wesentliche Informationen über die Kandidaten. Personalentscheidungen werden so unnötig in die Länge gezogen und auf aufwendige, zeitintensive Einzelgespräche verschoben."

Nach Ansicht der Liberalen bietet ein anonymisiertes Bewerbungsverfahren zudem nur vermeintlichen Schutz. Haltt weiter: "Anonymisierte Bewerbungen diskriminieren in Wahrheit jene Personen, die vermeintlich vor Diskriminierung geschützt werden sollen. Durch die Konzentration auf zertifizierte Leistungen und Noten wird der Fokus auf Faktoren gelegt, die bereits ihrerseits oft von Benachteiligungen beeinflusst waren. So wurde in zahlreichen Studien bewiesen, wie wichtig der elterliche Hintergrund bei Schulentscheidungen und der gesamten Bildungsbiografie ist. Die bei Zensuren und schulischen Abschlüssen stattgefundene Diskriminierung wird dann durch anonymisierte Bewerbungen potenziert."

"Zudem verfehlt ein anonymisiertes Verfahren seinen Zweck, da auch positive Diskriminierung künftig nicht mehr möglich wäre", so Haltt. "Frauen dürften in Männerberufen nicht bevorzugt behandelt, Migranten nicht aufgrund ihrer Herkunft eingestellt werden – selbst wenn diese gezielt zur Förderung von Multinationalität gesucht und dadurch mittelfristig Diskriminierung abbauen würden. Daher lehnen wir das anonymisierte Bewerbungsverfahren auch bei der Stadt Bochum und ihren Tochterunternehmen ab. Wir wollen Menschen als Bewerber und nicht einfach nur anonyme Nummern."

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