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Euro-Krisenfonds befördert Abschläge beim Heizöl

Bild: Euro-Krisenfonds befördert Abschläge beim Heizöl

(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Rohöl dümpelte heute vor sich hin, Heizöl sank etwas – viele los war nicht zum Wochenanfang auf internationalen und hiesigen Mineralölmärkten. So orientierten sich die Notierungen einmal mehr an den Finanzwerte. Hier zeigte sich dank des Rettungspaketes ein stärkerer Euro. Das und die Verluste vom Freitag brachten deutschen Kunden Abschläge.
Rohöl zeigte sich heute kaum bewegt. Am Nachmittag wurde ein anfänglicher Abwärtstrend gestoppt, als der Krisenfonds zur Euro-Rettung verkündet wurde. Daraufhin stabilisierte sich die Gemeinschaftswährung, auch die Ölnotierungen zogen etwas an und glichen die Verluste vom Morgen wieder aus. Analysten bezweifeln jedoch, ob diese Entwicklung nachhaltig sein wird. Mit Italien ist schon das nächste Krisengespenst in den Ring geworfen. Sollte das Berlusconi-Reich nur in den Verdacht kommen, den Rettungsschirm in Anspruch nehmen zu müssen, könnte die Euphorie schnell verfliegen. Folge: Finanztitel runter, Industrietitel runter, Öl runter. Das wiederum wäre nicht schlecht für hiesige Verbraucher. Gemessen an den drohenden gesamtwirtschaftlichen Folgen wären hohe Treib- und Brennstoffkosten jedoch das deutlich kleinere Übel. Man denke nur an 2008.
Hierzulande folgten die Preise den freitäglichen Verlusten und dem leicht anziehenden Euro. Sie sanken um 40 Cent auf 82,37 Euro für die 100 Liter-Partie HEL bei einer Gesamtliefermenge von 3.000 Litern. Der Monatsdurchschnitt liegt nach zwei Dritteln des Junis bei 82,86 Euro. Der komplette Beitrag kann hier gelesen werden: http://www.brennstoffspiegel.de/aktuelles.html?newsid=10346

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