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Osteuropäische Billigtarifverträge müssen verhindert werden

26.11.201014:17 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Osteuropäische Billigtarifverträge müssen verhindert werden
Sven Kramer, Vorsitzender der Geschäftsführung der PEAG Personal GmbH und stellvertretender Bundesvorsitzender des Interessenverba
Sven Kramer, Vorsitzender der Geschäftsführung der PEAG Personal GmbH und stellvertretender Bundesvorsitzender des Interessenverba

(openPR) Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) fordert einen Mindestlohn für Zeitarbeiter. Sie strebt eine Regelung vor dem 1. Mai 2010 an, wenn der Arbeitsmarkt für Arbeitnehmer aus 25 der 27 EU-Länder geöffnet wird. Dieser Plan wird beim Koalitionspartner FDP unterschiedlich bewertet. Der Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen e.V. (iGZ) hingegen begrüßt den Vorstoß der Arbeitsministerin ausdrücklich.

Sven Kramer, stellvertretender Bundesvorsitzender des iGZ und Geschäftsführer der PEAG Personal GmbH, kommentiert die Debatte um den Mindestlohn: „Die ablehnende Haltung von Teilen der FDP zu einer Aufnahme der Zeitarbeit in das Arbeitnehmerentsendegesetz ist völlig unverständlich. Offensichtlich haben manche in der FDP noch immer nicht begriffen, welche sozialen Verwerfungen ab Mai 2011 drohen. Es besteht die Gefahr, dass mit osteuropäischen Billigtarifverträgen das über Jahre gewachsene Lohn- und Gehaltsgefüge aller Branchen unterlaufen wird. Deshalb haben die Arbeitgeberverbände der Zeitarbeit gemeinsam mit ihren Tarifpartnern die Basis für einen tariflichen Branchenmindestlohn gelegt. Die Politik muss nun endlich ihre Hausaufgaben machen und die Zeitarbeit in das Arbeitnehmerentsendegesetz aufnehmen! Der Alternativvorschlag der FDP, Equal Payment nach sehr kurzer Einarbeitungszeit gesetzlich vorzugeben, würde viele Tausend Arbeitsplätze kosten. Eine Verteuerung der Tätigkeiten, die von an- und ungelernten Arbeitskräften verrichtet werden, wird zu einer Verlagerung dieser Arbeitsplätze in andere Staaten führen. Die Zeitarbeit könnte dann ihrer Integrationsfunktion nicht mehr nachkommen. Gerade die Zeitarbeit ist aber eine der wenigen Branchen, die dieser Personengruppe überhaupt noch eine Perspektive bietet. Über eine Angleichung der Vergütung zwischen Zeitarbeitskräften und dem Stammpersonal im Zeitablauf kann man diskutieren. Dies sollte aber dort geschehen, wo die Kompetenz für eine intelligente und beschäftigungsfördernde Tarifpolitik vorhanden ist, nämlich ausschließlich bei den Tarifpartnern“, so Kramer.

Die PEAG Personal GmbH ist auf vermittlungsorientierte Arbeitnehmerüberlassung spezialisiert und gehört zur Unternehmensgruppe der PEAG Personalentwicklungs- und Arbeitsmarktagentur GmbH. Derzeit werden 838 Fachkräfte, überwiegend gewerblich, beschäftigt.

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