(openPR) Tagesworkshop: EU-Parlamentarier schulen Merchinger Mediengruppe zu Fakten und Hintergründen der EU
Merching (fs) Europa ist stets in der Diskussion. Kontroverse Themen sind dabei nicht selten, sei es der Beitritt der Türkei, der Lissabon-Vertrag oder jüngst die Situation der Roma in Frankreich. „Europa“ steckt mittlerweile aber auch in vielen Alltagsthemen drin. Gerade für Medienhäuser ist es daher immer wichtiger, hierzu stets die aktuellsten Fakten und Hintergründe zu erfahren. Für die Mitarbeiter der FORUM MEDIA GROUP GMBH mit Sitz in Merching kam daher ein Tagesworkshop zum Thema EU-Gesetzgebung sehr gelegen. Dieser wurde im Haus der FMG von einem höchst qualifizierten Team der aktion europa abgehalten.
Die FORUM MEDIA GROUP, deren einzelne Verlage sich u. a. auf „europäische“ Bereiche wie Verkehr, Bauen, Gesundheit oder Klimaschutz spezialisiert haben, publizieren Nachschlagewerke, Softwarelösungen und zuletzt verstärkt auch online-Medien zu diesen Themen. Die Arbeit eines Medienunternehmens ist dabei nur so gut wie seine Informationen. „Wir haben den Anspruch an uns, unsere Kunden so zu informieren, dass sie für sich den größtmöglichen Nutzen daraus ziehen!“, so Ronald Herkert, geschäftsführender Gesellschafter der FORUM MEDIA GROUP. Diese müssen daher stets zuverlässig, fundiert recherchiert und detailliert aufbereitet sein. Die Europäische Union und ihre Gesetzgebung haben einen immer stärker werden Einfluss auf die tägliche Arbeit der verantwortlichen Produktmanager und Redakteure. Doch die richtige Information herauszufiltern, fällt mittlerweile bei der steigenden Vielzahl an Verordnungen aus Brüssel bzw. Straßburg immer schwerer.
Hier tritt die aktion europa auf den Plan. Sie ist eine Initiative des Auswärtigen Amtes, des Bundespresseamts, der Europäischen Kommission und des Europäischen Parlaments. Ihr Ziel ist die Vertiefung von Wissen über Aufgaben, Struktur und Leistungen der Europäischen Union. Eines ihrer Projekte des Jahres 2010 stellt Bildungsangebote für Mitarbeiter von Fach-, Publikums- und Verbandsmedien dar. In diesem Rahmen fanden sich Vertreter der aktion europa vergangenen Donnerstag in dem Gebäude der FORUM MEDIA GROUP in Merching ein, um einen Tagesworkshop unter dem Motto „Europa kontrovers“ zu veranstalten. Kompetente Vertreter der EU hielten dabei verschiedene Vorträge zu gerade besonders aktuellen, stark diskutierten Themen ab.
Den Anfang machte Ministerialrat Dr. Reinhard Schick, Leiter des Referats EU-Angelegenheiten, München. Er referierte über die gemeinsame europäische Agrarpolitik im Wandel der Zeit. Ihm folgte Dr. Anja Weisgerber (CSU), Mitglied des Europaparlaments, die einen Einblick in die Arbeitsweise der EU-Institutionen bot. „Für uns ist es wichtig, die EU-Gesetzgebung zu verstehen.“, so Daria Gerl, Produktmanagerin des Fachbereichs Produktion, Energie und Umwelt bei der FORUM VERLAG HERKERT GMBH, „denn viele EU-Direktiven werden später auf Länderebene umgesetzt, wo wir uns dann im Rahmen unserer Publikationen mit ihnen auseinandersetzen müssen“. Als weitere Referentin folgte aus dem „Team Europe“ Elke Vosteen, Economist bei der Roland Berger Consulting, welche die Themen EU-Binnenmarkt, Unternehmens- und Steuerpolitik anriss. Zudem machte sie eine Standortbestimmung, wo sich die EU auf dem Weg zu einem nachhaltigen und umweltorientierten Energiemanagement derzeit befindet. Nächster Diskussionspartner war Ismail Ertug (SPD), Mitglied des Europaparlaments, der die aktuellen Pläne, Strategien und laufende Projekte zur EU-Verkehrspolitik vorstellte. „Der Referent war ein richtiger Glückstreffer!“, freut sich Daniela Staudinger, Produktbetreuerin aus dem Fachbereich Verkehr und Logistik, „denn er hat uns heute aktuelle Hintergründe aus erster Hand gegeben, die noch nicht groß bekannt sind. Wir sind daher die ersten, die diese Inhalte in unsere Produkte einfließen lassen können.“ Den Abschluss des Workshops bildete Robert Sedlak, Projektleiter im Auftrag der aktion europa, der den Zuhörern praktische Tipps zur EU-Recherche an die Hand legte, aber auch Ansprechpartner und Quellen für weitere Nachforschungen vermittelte.
Zwischen den einzelnen Vorträgen bestand für die Referenten genügend zeitlicher Spielraum, um den vielfachen Fragen der insgesamt 21 Zuhörer Rede und Antwort zu stehen. Diese wurden teilweise heiß diskutiert, so dass die Veranstaltung dem Tagesmotto „Europa kontrovers“ durchaus gerecht wurde.











