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Blogs für die Wissenschafts-PR?

12.08.201014:19 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
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Andreas Günther
Andreas Günther

(openPR) Hamburg, 12.08.2010. – Journalistisches Kapital oder publizistische Begabung sind nach Ansicht der Andreas Günther Kommunikationsberatung nötig, wenn Wissenschaftler auch als Blogger Erfolg haben wollen. Für die Wissenschafts-PR erscheinen Blogs hingegen nicht unbedingt geeignet.



Blogs kommen überall in Mode – auch bei Wissenschaftlern und insbesondere bei den Jüngeren. „Die Blogs lösen die Kolumne und den Gastbeitrag ab, mit dem sich frühere Generationen von Wissenschaftlern in Printprodukten wie Tageszeitungen und Magazinen in Diskussionen einmischten und Stellung bezogen“, so der auf Wissenschafts-Kommunikation und Wissenschafts-PR spezialisierte Hamburger Berater Andreas Günther, 41. „Jeder, der es will, hat nun seine eigene Zeitung.“ Der große Unterschied liege natürlich in den wesentlich geringeren Produktionszeiten, der Ermöglichung eines raschen Feedbacks und einer reziproken, prinzipiell gleichberechtigten Kommunikation zwischen Sender und Empfänger: „Das ist das große Ideal telekommunikativer Interaktion.“

Trotz der Aussicht, mit Interessierten direkt in Kontakt treten zu können, stehen Wissenschaftler Blogs zwiespältig gegenüber. Andreas Günther erinnert an die Ergebnisse der letzten Trendstudie zur Wissenschaftskommunikation (www.wk-trends.de). Nach der von innocomm durchgeführten Studie zeigt sich die knappe Mehrheit der bloggenden Forscher „vom vermeintlichen Mehrwert …enttäuscht“. Jeweils zehn Prozent der befragten Wissenschaftler planen einen Blog zu eröffnen oder halten das Wissenschafts-Blogging für eine „besorgniserregende Fehlentwicklung“.

Die Qualität der Blogs fällt für Andreas Günther sehr unterschiedlich aus. Letztlich bleibe das Blogging aber eine Domäne der Journalisten. Dies gelte auch für den Wissenschaftsbereich. „Einen Don Alphonso scheint es unter den Quantenphysikern nicht zu geben – zumindest noch nicht.“ Nur wenn der Wissenschaftler zugleich die Begabung des Publizisten oder journalistisches Kapital besitze, könne er auch ein größeres Publikum erreichen. Günther fügt hinzu: „Oder wenn er oder sie sich immer schon durch transdisziplinäre Bestrebungen ausgezeichnet hat und die essayistischeren Diskursformen der Sozial-, Geistes- und Sprachwissenschaften kennt und beherrscht.“

Auch dürfe nicht vergessen werden, dass die Reputation eines Wissenschaftlers durch stilistische Entgleisungen oder Tücken der Grammatik und Zeichensetzung leiden könne, die sich gerade auch unter den Bedingungen sehr spontaner Produktion leicht einstellen. „Dadurch könnte der Blog-Auftritt einer positiv gestimmten, stringenten Wissenschafts-PR eines Instituts natürlich durchaus schaden“, so Günther. „Blogs in der Wissenschafts-PR verlangen viel Vertrauen in die Autoren und eventuell auch eine gewisse Schulung.“ Letzteres gehe aber zu Lasten des Eindrucks der Authentizität.

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