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Forscher brauchen mehr Medienkompetenz

14.07.201014:22 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Forscher brauchen mehr Medienkompetenz

(openPR) Hamburg, 14.07.2010. – Aus Sicht der Andreas Günther Kommunikationsberatung ist es unerlässlich, hervorragende Vertreter und Institute der Forschung im Umgang mit Journalisten besser zu schulen. Wissenschafts-PR kommt dabei eine Vermittler-Rolle zu, von der beide Seiten profitieren.



Das manchmal angespannte Verhältnis zwischen Wissenschaft und Medien kann für PR-Berater Andreas Günther, 41, durch mehr Medienkompetenz für die forschende Zunft positiver gestaltet werden. „Wenn Wissenschaftler verstehen, wie und unter welchen Bedingungen Berichte über sie entstehen, haben sie im Gespräch mit Journalisten bessere Karten und können viel Ärger und Missverständnisse vermeiden.“ Zu einem guten Verhältnis zur Presse trügen zudem in erster Linie gut aufbereitete, eigene Informationen bei.

Obwohl Studien zeigen, dass Wissenschaftler bestimmter Disziplinen von sehr angenehmen und für sie vorteilhaften Pressekontakten berichten können, wird den Medien oft Effekthascherei und verfälschende Darstellung vorgeworfen – um der sensationellen Story willen. Andreas Günther will das so nicht gelten lassen. „Die Mehrheit der Journalisten macht trotz immer schwierigerer Arbeitsbedingungen einen hervorragenden Job“, findet der Inhaber einer auf Wissenschafts-Kommunikation und Wissenschafts-PR spezialisierten Agentur und fügt lachend hinzu: „Komischerweise werden die Erkenntnisse meiner Kunden von den Vertretern der Leit-Medien in langen Gesprächen auf Herz und Nieren geprüft. Und das ist gut so.“ Auch die Medien hätten kein Interesse, mit Nachrichten, die sich als falsch herausstellten, auf die Nase zu fallen.

Auch wenn Wissenschaftler keine PR-Profis seien, „sind sie eben doch äußerst intelligente Menschen, die auch viel über das Funktionieren von Medien lernen können“. Aus Erfahrung weiß Andreas Günther, dass manchmal nur eine geringe Unterstützung, etwa bei der Abstimmung eines Artikels oder Berichts, nötig ist, damit zwischen Wissenschaftler und Journalist eine vertrauensvolle Beziehung entstehen kann, die beide Seiten zufrieden stellt. Als die beste Art der Kontaktpflege zur Presse sieht Andreas Günther überdies die Arbeitserleichterung an. Das bedeute die Versorgung mit Informationen, die sachlich richtig sind und trotzdem Potential für eine interessante Geschichte enthielten. „Doch für eine solche Vorbereitung braucht man Profis.“

Andreas Günther sieht auf diesem Gebiet einen enormen Nachholbedarf der Forschungsinstitute gegenüber der freien Wirtschaft. „Ein modernes Unternehmen holt sich für spezielle Aufgaben und Probleme der PR und des Marketings entsprechende Expertise ins Haus“, so Günther. Das gelte ohnehin für die Pharma-Industrie. Bei manchen Instituten und Wissenschaftlern hingegen fehle es an der Einsicht in diese Notwendigkeit.

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