(openPR) Hamburg, 7. 07. 2010. – Forscher und Forschungseinrichtungen sollten zur wissenschaftlichen Profilierung offensiver die Medien nutzen. Das empfiehlt die auf Wissenschafts-Kommunikation und Wissenschafts-PR spezialisierte Andreas Günther Kommunikationsberatung.
Nach Auffassung des Hamburger PR-Beraters Andreas Günther, 40, kann durch Einbindung der Medien die Vermarktung wissenschaftlicher Erkenntnisse optimiert werden. „Der breiten Öffentlichkeit Wissenschaft und Technologie anschaulich zu vermitteln, ist die eine wichtige Sache“, so Günther. „Wirklich wertvoll werden Medien – vor allem die Leit-Medien - aber erst, wenn man mit ihrer Hilfe Innovations-Claims absteckt und sich in der Scientific Community und anderen Öffentlichkeiten positioniert.“ Gerade für Grundlagenforscher sei dies ein wichtiger Aspekt, weil sich wissenschaftliche Theorien nicht einfach schützen lassen. „Da kann es nicht schaden, sich frühzeitig und tief ins kollektive Gedächtnis einzugraben.“ Gemessen am Volumen der Forschung in Deutschland werde diese Aufgabe immer noch zu selten in Angriff genommen.
Dabei finden wirklich bahnbrechende Erkenntnisse ohnehin oft nur schwer Akzeptanz. „Wissenschaftlicher Erfolg muss erst einmal als solcher wahrgenommen werden“, so Günther. Er erinnert daran, dass der in diesen Tagen geehrte Konrad Zuse allenfalls nachträglich als Erfinder des Computers angesehen wird, und kennt Forschungsprojekte, deren Alleinstellungsmerkmale auch von den involvierten Drittmittelgebern nur zögernd anerkannt worden sind. Dabei habe die berufsmäßige Skepsis der Medien und der Scientific Community eine wichtige Funktion, denn sie bewahre vor gefährlichen Irrtümern. In gleichem Maße steige die Bedeutung des Faktors Kommunikation. „In Zeiten, in denen die Richtigkeit wissenschaftlicher Auffassungen eigentlich nicht mehr ‚bewiesen’, sondern nur noch ‚belegt’ werden kann, sind die Techniken der Rhetorik und Argumentation wichtiger denn je.“ In dieser Weise müssen Studien und Forschungsergebnisse auch für die Medien aufbereitet werden.
Pressestellen von Instituten und Universitäten können eine solche nachhaltige Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für einzelne herausragende Bereiche im Tagesgeschäft kaum leisten. Sie arbeiten deshalb immer öfter mit Spezialisten wie der auf Wissenschafts-Kommunikation und Wissenschafts-PR fokussierten Andreas Günther Kommunikationsberatung zusammen, die mit Kommunikations- und PR-Maßnahmen helfen, Interessen der Forscher durchzusetzen und Aufmerksamkeit, Akzeptanz, Vermarktungsvorteile und Drittmittel zu gewinnen. „Vielfach wird das Kommunikations-Potential von Themen und Persönlichkeiten in den Instituten einfach nicht gesehen oder nicht richtig ausgeschöpft“, hat Andreas Günther festgestellt. „Das ist für uns ein interessanter Markt.“












