(openPR) Hamburg, 21.07.2010. – Die Andreas Günther Kommunikationsberatung erwartet, dass Forscher in Zukunft zunehmend als Marke wahrgenommen und auch als solche positioniert werden müssen. Für die Kommunikation von Universitäten und Instituten ergeben sich dadurch große Chancen.
Kluge Köpfe bilden ein wertvolles Kapital für die Außendarstellung. Bei Verantwortlichen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit setze sich diese Einsicht nach der Beobachtung des Hamburger PR-Beraters Andreas Günther, 41, aber erst langsam durch. „Dabei muss klar sein, dass es sich hierbei nicht um Markenträger handelt, die für einen Dritten auftreten, sondern wirklich um eigenständige Marken“, so Günther.
Der Kern des Markenwerts liege dabei in der gesellschaftlichen Bedeutung. Günther erläutert: „Forscher, die bestimmte Entdeckungen machen, dabei - jedenfalls ist das zu hoffen – einem Ethos folgen und in grundsätzlichen Fragen unserer Lebens- und Weltgestaltung Orientierung geben, schaffen Unterscheidung, Markierung im Wortsinne.“ Der Forscher als Marke birgt für Günther „ein Qualitätsversprechen, ein hohes Identifikationspotential und die Vermittlung von Werten“. Davon profitiere wiederum die Marke der Institution, für die er oder sie tätig ist.
Einen Ansatz hierzu sieht Günther in der medialen Präsenz von Prof. Matthias Reich, Experte für Tiefbohrtechnik an der Technischen Universität Bergakademie Freiberg. Wegen der Ölpest im Golf von Mexiko ist Reich derzeit geschätzter Gesprächspartner vieler Medien sowie Umweltschutz- und Interessengruppen. „Vom `bloßen´ Experten, der Auskunft gibt, wandelt sich Reich dabei zu einem Lotsen durch die Risikogesellschaft“, beobachtet der auf Wissenschafts-PR und Wissenschafts-Kommunikation spezialisierte Andreas Günther.
In Freiberg werde dieses kommunikative Potential hervorragend für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit ausgeschöpft. Auf der Website werden die Medienauftritte von Reich an prominenter Stelle vorangekündigt und später verlinkt. „Mit viel Sorgfalt, die für solche Institutionen noch keineswegs selbstverständlich ist, wird so mit Hilfe der Medien die Geschichte eines – künftigen – Wissenschafts-Stars geschrieben – Kapitel für Kapitel“, meint Günther.
Andreas Günther räumt ein, dass nicht jeder Wissenschaftler automatisch zur Marke tauge. „Es bedarf einer psychischen Grundenergie, sich einmischen zu wollen.“ Ist die aber vorhanden, ließe sich Marken-Potential eigentlich in jedem Forschungsbereich und für jede Forscherpersönlichkeit entwickeln.












